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Wir führten ein Interview mit dem Bundestagsabgeordneten Özcan Mutlu (Die Grünen) in seiner Funktion als Sprecher für Sportpolitik. 

BVB Freunde Deutschland:
Herr Mutlu, mit welchem Gefühl blicken Sie auf die WM 2018 in Russland?

Özcan Mutlu:
Ich blicke mit keinem guten Gefühl auf die WM 2018 in Russland und das aus mehreren Gründen. Zunächst ist für mich noch immer nicht klar, ob die WM nicht gekauft wurde und ob bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zuging. Während der EM in Frankreich sind russische Hooligans organisiert und gewalttätig vorgegangen, während russische Politiker die Gewalt herunterspielten oder sogar noch verherrlichten. Außerdem wurde Russland in den vergangenen Wochen und Monaten organisiertes Staatsdoping nachgewiesen. Während der Olympischen Winterspiele in Sotschi wurde mit Hilfe des Geheimdienstes organisiert betrogen, das russische Anti-Doping-System ist seit Jahren nicht funktionsfähig. Es ist einfach nur absurd, wenn ein solches Land, das die Werte des Sports derart mit Füßen tritt, Gastgeber eines weiteren Großsportereignisses wird.

BVB Freunde Deutschland:
Sind Sportgroßereignisse in Ländern ohne bestehende Infrastruktur noch Zeitgemäß bzw. was kann und sollte das OK oder die FIFA anders machen?

Özcan Mutlu:
In den vergangenen Jahren sind Olympische Spiele und Paralympics sowie besonders Fußballweltmeisterschaften der Männer zu Megaevents ausgeartet, die immer teurer werden und dabei immer weniger nachhaltig sind. Im Vordergrund stehen nicht mehr die sportliche Idee eines friedlichen und fairen Kräftemessens sondern maximaler Gewinn für Verbände und ein maximal poliertes Image für die Austragungsländer. Das geht auf Kosten des Sports, der Sportlerinnen und Sportler, der eigenen Bevölkerung in den Austragungsländern, der Zuschauerinnen und Zuschauer und nicht zuletzt auch der Umwelt. Wir setzten uns dafür ein, dass Sportverbände Menschen- und Bürgerrechtsstandards sowie ökologische Standards als verbindliche Kriterien für die Vergabe von Sportgroßveranstaltungen festschreiben. (Hier unser Antrag im Bundestag dazu: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/035/1803556.pdf)

BVB Freunde Deutschland:
Wozu dient die Maßnahme des Rucksackverbotes in Dortmund? Schüren solche Maßnahmen nicht weiter Ängste?

Özcan Mutlu:
Welchen Zweck das Rucksackverbot im Dortmunder Stadion hat, weiß ich persönlich auch nicht. Ich könnte nur spekulieren, ob es dabei um Sicherheitsfragen geht und wenn ja welche Überlegungen dahinter stecken. Von Spekulationen halte ich aber nicht viel.

BVB Freunde Deutschland:
Die Fans fragen sich angesichts solcher Maßnahmen immer, wie sicher Sportevents dieser Größenordnung noch sind?

Von den Rechnerbretter und Mechanismus von Antikythera bis Smartphone und Apps.

Die Geschichte der Informationstechnologien kann man als eine selbstständige Disziplin bezeichnen. Das erste Rechnerbrett wurde schon im 3. Jahrtausend vor unserer Zeit erfunden. Der Gegenstand, der als der erste Vorvater des Computers gelten kann (Mechanismus von Antikythera), entstand 100 Jahren vor unserer Zeit, und diente dafür, die astronomischen Ereignisse zu folgen. In der mittelalterlichen Islamischen Welt entstanden weitere Mechanismen, die zu unterschiedlichen Informationszielen Dienten. Die ersten Abrechnungsmaschinen, die für den Modernen Rechner grundlegend war, entstanden erst im letzten Jahrhundert. Der erste bedeutende Aufschwung und die weitere extrem schnelle Entwicklung von Informationstechnologien fanden in den 1960-n Jahren statt.    

Bernd Heinrich Stein ist mit sofortiger Wirkung neues Vorstandsmitglied der BVB Freunde Deutschland.

Wir haben uns gemeinsam für Bernd entschieden, weil er durch seine ruhige, vernünftige und kompetente Art unser Team optimal ergänzen wird.

Viele von euch kennen Bernd bereits unter dem Forennamen Heinerich.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und sagen ganz Herzlich Willkommen.

Hallo Zusammen,

heute kommen wir leider mit einer sehr traurigen Meldung um die Ecke. Unser langjähriges Vorstandsmitglied Hartmut Janssen, auch bekannt unter DirtyHarry verlässt uns aus privaten Gründen nach langer Inaktivität.

Hartmut ist seit 2005 dabei und hat diesen Fanclub gemeinsam mit uns zu dem gemacht was er ist. Wir würden gerne tausend Worte der Dankbarkeit aufschreiben und trotzdem noch nicht ansatzweise das ausdrücken können was wir empfinden.

Hartmut hat uns als Mensch ebenso bereichert, wie als Vorstandsmitglied und Kollege. Sein Humor, seine vernünftige Art Dinge anzugehen und auch seine Geduld haben Ihn 11 Jahre hier aushalten lassen.

Wir sind traurig das er geht, aber wir sind auch sehr Stolz darüber, das er 11 Jahre bei uns gewesen ist.

Hartmut wird uns als Mitglied und Forenuser erhalten bleiben. Ein kleiner Trost.

Vielen Dank an Hartmut für ALLES!!!

Martina Renner ist Obfrau der LINKEN im NSA-Untersuchungsausschuss und ordentliches Mitglied im Innenausschuss. Auch ist Sie Sprecherin für antifaschistische Politik. Frau Renner ist seit 2013 im Bundestag.

BVB Freunde Deutschland:
Wir haben den Eindruck, dass unsere Gesellschaft immer weiter nach rechts rückt. Können Sie diesen Eindruck bestätigen?

Wir haben uns als Fanclub im März 2016 deutlich von der AfD distanziert, weil wir von Sympathisanten der Partei verbale Angriffe erhielten und sogar aufgefordert wurden, unser Anti-Rassismus Projekt zu beenden. Als wir uns distanzierten waren die negativen Stimmen lauter als die positiven. Warum ist das Ihrer Meinung nach so?

Martina Renner:
Die massive Zunahme von rassistischen Anschlägen und rechten Straftaten unterstreichen leider Ihren Eindruck: Es gibt einen bedrohlichen Rechtsruck. Dieser Rechtsruck findet auch im Internet statt und schlägt sich in Beschimpfungen und Bedrohungen nieder, wie Sie sie in der Frage ansprechen. Ein besonderes Problem ist dabei, dass die Stimmen der Hetzer lauter sind als die anderen und diese gezielt und abgestimmt vorgehen. Die Journalistin Kübra Gümüşay und die Publizistin Anne Wizorek schlugen deswegen vor, dass wir dem rechten Hass eine „organisierte Liebe“ entgegensetzen müssen. Das bedeutet, dass User durch Kommentare, Replies und Mails ein positives, wertschätzendes Gegengewicht zu den vielen diskriminierenden und negativen Kommentaren schaffen sollten und dies am besten nicht allein, sondern gemeinsam mit Freund_innen oder der eigenen Internet-Community. Ich denke, dass dies ein guter Vorschlag  ist, auch wenn die Ursachen von Diskriminierung und Ausgrenzung natürlich auch an anderer Stelle bekämpft werden müssen.

BVB Freunde Deutschland:
Rassismus im Fußball ist leider immer wieder ein Thema, auch bei uns in Dortmund haben wir damit massive Probleme. Viele Fans jubeln nicht, wenn ausländische Spieler ein Tor schießen. Auch das brüllen von rassistischen oder homophoben Sätzen ist keine Seltenheit. Wie bekommt man Ihrer Meinung nach solche „Problemfälle“ in den Griff?