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Stellungnahme zu den Ausschreitungen gegen Fans von Rasenball Leipzig und die Sanktionen des DFB.

Die BVB Freunde Deutschland verurteilen aufs Schärfste jede Form von Gewalt und auch die persönlichen Beleidigungen auf Plakaten und Bannern!
Bei aller gerechtfertigten Kritik an den Strukturen des Rasenballsport Leipzig, sind Angriffe auf die Fans weder hinnehmbar, noch entschuldbar.

Der BVB hat den Strafantrag zwischenzeitlich akzeptiert. Ebenso wie unser Verein, erachten wir allerdings die Sperrung der Südtribüne als, unangemessen und auch als nicht zielführend.
Durch eine solche Kollektivmaßnahme gegen alle, werden auch diejenigen überwiegenden Fans bestraft, die keinesfalls an Beleidigungen beteiligt waren oder auch nur dazu aufgerufen haben. Ein plakatives Exempel zu statuieren, trägt nicht zu einer Lösung der durchaus vorhandenen Probleme bei.

Sowohl in journalistischen, als auch in diversen sozialen Medien ist zunehmend eine Schuldzuschreibung gegenüber der „Süd“ und/oder den Dortmunder Ultras festzustellen. In diesem Zusammenhang ist immer wieder auch von Abgrenzungsforderungen zu lesen.
Die BVB Freunde Deutschland verwehren sich gegen jegliche Form pauschaler Vorverurteilungen.
Wir sehen weder „die Süd“, noch „die Ultras“ als Ganzes, als Verursacher von Gewalt und/oder Beleidigungen. Wir sind davon überzeugt, dass all das, was auch von uns verurteilt wird, von Einzelpersonen und/oder kleineren Gruppen ausgeht, die autonom und unabhängig von der Südtribüne und den Ultras agiert.

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Unser Kurzkommentar zur Veranstaltung: 
Der Aktionstag im Deutschen Fußball soll die Erinnerung an die Greueltaten der Nazis wachhalten! Und das ist auch gut, richtig und wichtig!
Aus diesem Grund weisen wir auch auf die Aktion unseres BVB hin.
Und wir hoffen, dass es nicht beim Erinnern bleibt!
Auch heute sind Gruppen, Vereinigungen und politische Organisationen "unterwegs", die mit ähnlichen Parolen, wie die Nazis damals, auf sich aufmerksam machen.
Auf Veranstaltungen und in Schriften taucht eine vergleichbare Hetze auf, wie in den 30er und 40er Jahren.
Gegen Menschen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung, gegen Ausländer und Flüchtlinge, gegen politisch Andersdenkende.
Nicht immer sind es "harte Worte". Manchmal versteckt sich Gesinnung auch hinter sanfteren oder scheinbar sachlichen Formulierungen.
Nicht zuletzt auch, weil der Kampf um Wählerstimmen bereits begonnen hat.
Laßt uns alle wachsam sein und genau hinhören.
Und auch widersprechen.
So, wie unser BVB mit seinen Aktionen!
So, wie viele BVB-Fanclubs in Dortmund und anderswo!

Borussia verbindet Generationen! Frauen und Männer! Alle Nationen!



Bildquelle und weitere Informationen: http://www.bvb.de/Der-BVB/Borusseum/News/Tag-gegen-das-Vergessen-am-27.-Januar-2017 

Es dauert nicht mehr lange, dann beginnt auch für die Elf von Borussia Dortmund die Rückrunde der Saison 2016/2017. Die Elf von Trainer Thomas Tuchel startet mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in das Fußballjahr 2017. In den vergangenen Jahren wurde der BVB immer als der Bayern-Verfolger Nummer eins gehandelt. Diese Rolle können die Borussen diesmal wohl nicht erfüllen, denn der Abstand zur Spitze beträgt bereits satte zwölf Punkte. Doch wie weit sind die Bayern wirklich weg? Können die Dortmunder das Ruder herumreißen und dem Rekordmeister wieder ein wenig den Rang ablaufen?

Umbruch und Bewegung im Kader

Den Kennern der Szene war bereits vor der Saison klar, dass es eine schwierige Spielzeit für den BV werden würde. Zu groß war die Bewegung im Kader. Etablierte Leistungsträger wie Mats Hummel, Henrikh Mkhitarian oder Ilkay Gündogan haben den Verein verlassen. Vor allem bei Hummels handelte es sich nicht um irgendeinen Spieler, sondern um eine Identifikationsfigur, die ausgerechnet den Weg zum Rivalen aus München antrat. Dafür kamen Spieler wie Ousman Dembele, Andre Schürrle oder Raphaël Guerreiro dazu. Dazu sorgen die Nachwuchskräfte Christian Pulisic und Felix Paßlack für frischen Wind. Kein Wunder also, dass es erst einmal eine Zeit dauert, bis die sprichwörtlichen Rädchen ineinandergreifen. Aktuell steht der BVB auf Platz sechs, mit zwölf Punkten Rückstand auf den Rivalen der letzten Jahre, den FC Bayern München.

Das neue Jahr ist zwar nur wenige Tage alt, aber dennoch richten sich die Augen vieler Fußballfreunde bereits wieder auf die Rückrunde der Bundesliga. Bevor man jedoch vor allem als Fan des BVB zu weit in die Zukunft blickt, sollte man die abgelaufenen 16 Spiele der Hinrunde noch einmal Revue passieren lassen. Vor allen stellt sich die Frage, ob man im Lager der Verantwortlichen mit dem Abschneiden aktuell Platz sechs wirklich zufrieden sein kann und sollte.

Umbruch durch einige Ab- und Zugänge

Man musste kein Prophet sein, um dem BVB eine zumindest nicht ganz einfache Hinrunde vorauszusagen. Die Gründe liegen auf der Hand: Mit Mats Hummels (Bayern), Ilkay Gündogan (Manchester City) und Henrikh Mkytharian (Manchester United) musste man drei schmerzvolle Abgänge hinnehmen. Emotional und sportlich dürfte der Abgang von Hummels am meisten geschmerzt haben, da es den Nationalspieler ausgerechnet zum FC Bayern München trieb. Auch die Abgänge von Gündogan und Mkytharian schmerzten sportlich. Letzterer dürfte seinen Wechsel zumindest sportlich gesehen ein wenig bereuen. Die Borussen verloren trotz aller Anlaufschwierigkeiten nicht die Geduld mit dem Armenen, was dieser mit einer starken letzten Saison dankte. Allerdings konnte er dem Lockruf der Premier League dann doch nicht widerstehen, hat dort bei ManU aber unter Jose Mourinho keinen leichten Stand.