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Soll Mario Götze zum BVB zurückkehren?

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unser heutiger 12ter Geburtstag ist auch der Tag, an dem wir die unterstützende Mitgliedschaft einführen.

Um diesen Fanclub in seiner Form weiter betreiben zu können, sind wir seit 12 Jahren immer wieder auf Spenden angewiesen, heute dringender denn je. Darum hoffen wir, dass wir Menschen finden, die uns und unsere Arbeit mit einer monatlichen Spende am Leben erhalten.

Wir haben dafür die Modelle 2,5 und 10 Euro eingeführt. Jeder Euro hilft uns.

Zur unterstützenden Mitgliedschaft geht es hier entlang:
http://www.bvb-freunde.de/fanclub/unterstuetzende-mitgliedschaft.html

Wir haben unsere Mitglieder zu der Personalie Mario Götze befragt und sind zu dem Ergebnis gekommen, das die Mehrheit diesen Transfer kategorisch ablehnt. Wir haben unsere Mitglieder dahingehend befragt um herauszufinden mit welcher Haltung wir auf dieses Thema reagieren.

Die Gründe für die Ablehnung sind unterschiedlich, denn es gibt Mitglieder die nach wie vor die persönliche Ebene noch nicht überwunden haben, die der damalige Wechsel zum FC Bayern München hervorgerufen hatte. Aber auch die Angst vor einen Flop-Transfer bestimmt die Meinungen, denn Mario Götze kommt von der Bank, hat ordentlich zugelegt und ist nicht 100% fit. Wenn man dann die 28 Millionen Euro Ablöse betrachtet und die vermutlich 8 Millionen Gehalt die Mario Götze bekommen soll, ist das Risiko für einen Transfer viel zu hoch.

Natürlich spielt auch der Charakter des Spielers eine große Rolle, so wurde angemerkt, dass der Spieler Mario Götze vor einigen Wochen noch die Kampfansage machte, unbedingt in München bleiben zu wollen und sich durchzusetzen. Viele Fans in München fanden das mutig und haben dem Respekt gezollt, ein plötzlicher Wechsel würde seine Glaubwürdigkeit auch in München deutlich abschwächen.

Es gibt bei den Abwanderungsplänen von Henrikh Mkhitaryan einige Parallelen zu dem geforderten, damals auch fast erzwungenen Wechsel von Robert Lewandowski. Erstmal, dass es der Berater ist, der den Wechsel zu forcieren versucht. Natürlich vollkommen uneigennützig, denn der Berater kriegt einen Teil der Ablösesumme als Vermittlerprovision. Aber das lassen wir jetzt einfach mal stehen. An erster Stelle steht nämlich immer der Wunsch des Objektes der Begierde: Dem Spieler. Wie Robert damals hat angeblich auch Henrikh einen unbedingten (und dem vernehmen nach, unverhandelbaren) Wunsch, den Verein zu wechseln. So weit, so gut.

Der BVB überlegt, die Sache so anzugehen, wie in der Causa RL9 im Jahre 2013. Auf die Ablöse verzichten, den Mehrwert einstreichen, den er bringt, wenn er ein weiteres Jahr für uns spielt, anschließend ziehen lassen, gut ist. In seinem Fall war das eine sinnvolle Entscheidung. Lewandowski ist ein gewissenhafter Profi, der seinen Job tut, egal, was passiert. Und die damals gebotene Summe wurde definitiv aufgewogen durch einen souveränen zweiten Platz und den Einzug ins CL- Finale. Alles Faktoren, die viel Geld in die Kassen spülen.

Im Falle von Mkhitaryan sehe ich die Sache etwas anders: Erstens hängt unser Erfolg nicht so sehr von ihm alleine ab, wie von Lewy vor einigen Jahren. Wir sind in einer Position, in der wir in ziehen lassen können, sein Verlust ist kompensierbar: Wir haben ja jetzt schon einige vielversprechende Spieler verpflichtet. Natürlich wäre es schöner, wenn sich Dembélé und Mor an einem erfahrenen Rechtsaußen orientieren könnten, was es übrigens schade macht, dass Bellarabi trotz großzügigem Angebot nicht von der Werkself aus Leverkusen loszueisen ist. Aber selbst ohne ihn gibt es genug Spieler, die die Jungs an die Hand nehmen und aufbauen können. Schließlich kommt jetzt auch Herr Blaszczykowski von seiner Exkursion nach Italien zurück und spielt in Frankreich gerade ein grandioses Turnier.

Die Bundesligasaison 2015/16 war eine großartige Spielzeit für Dortmund, nur Bayern war besser, und nun sehen viele BVB-Spieler gespannt der EM entgegen, welche in bloß ein paar Tagen beginnen wird. Deutschland kann sich durchaus berechtigte Hoffnungen machen, am Ende des Wettbewerbs, den EM-Pokal hochstemmen zu können.

Deutschland ist ein Favorit für den Sieg auf vielen Sportwettenwebseiten. Ob sie ihrer Favoritenrolle auch gerecht werden können, hängt unter anderem auch sehr davon ab, ob Mats Hummels seinen Wadenmuskelriss aus dem kürzlichen DFB-Pokalfinale komplett auskuriert hat. Glücklicherweise wurde Hummels kürzlich beim Training gesehen. Es ist zu hoffen, dass seine Rückkehr neue Energie in die Umkleidekabine bringen wird, nach der schockierenden Niederlage im Freundschaftsspiel gegen die Slowakei vor ein paar Tagen.

Aber viele BVB-Fans werden auch enttäuscht darüber sein, dass Marco Reus nicht in Joachim Löws EM-Kader zu finden ist. Der Mittelfeldspieler zeigte nicht bloß über die ganze Saison großartige Leistungen für Dortmund, er war auch wegen einer Verletzung nicht bei der WM 2014 dabei, so hinterlässt Löws Entscheidung einen rundum bitteren Nachgeschmack.

Sich an Jürgen Klopp messen lassen zu müssen, war für Thomas Tuchel sicher mit gemischten Gefühlen verbunden, als er im Sommer 2015 dessen Nachfolge als Trainer der Borussen antrat. Sowohl Fans, als auch Verantwortliche des BVB blickten erst einmal in eine eher ungewisse Zukunft. Wie wird es werden? Niemand wusste so wirklich, wie schnell sich das Zusammenwachsen von Trainer und Mannschaft realisieren lassen würde. Dies vor allem auch im Hinblick darauf, dass Tuchel bis zu diesem Zeitpunkt im Profifußball lediglich Trainererfahrung beim FSV Mainz 05 aufweisen konnte. 

Trotz fehlender Titel eine starke Saison

Jetzt, ein Jahr später, kann der BVB trotz fehlender Titel auf eine richtig starke Saison zurückblicken. Thomas Tuchel verfolgt von Anfang an die Strategie, jeden einzelnen Spieler  im Hinblick auf seine ganz eigenen Qualitäten zu unterstützen und zu fördern. Hiervon profitiert die gesamte Mannschaft. Vielleicht ist es auch seine bescheidene Art, die überzeugt. Großen Wert legt der Trainer auf Ballsicherheit und vermeidet, anders als es Klopp tat, stark emotionale Ausbrüche. So zeigt der BVB heute auch nach außen hin ein ruhigeres Bild. Thomas Tuchel ist es wichtig, dass nicht auf Teufel komm heraus seine eigenen Ideen umgesetzt werden. Das Machbare zu realisieren und die Qualitäten der einzelnen Spieler in die entsprechende Richtung zu optimieren, ist sein Anspruch. Für die Buchmacher ist der BVB auch in der kommenden Saison ein Anwärter auf die Meisterschale. Bei Wettanbietervergleichen.com werden die Anbieter einmal genauer unter die Lupe genommen.

Das Team im Fokus

Tuchel nimmt sich selbst zurück. Für ihn steht das Team klar im Mittelpunkt. Sein gewünschtes Ziel, die Borussen zum Sieg im DFB-Pokal-Finale gegen Bayern München zu führen, konne er am Ende nicht realisieren. Dennoch kann sich das Saisonfazit sehen lassen. Befand sich Borussia Dortmund vor einem Jahr noch in einer eher desolaten Lage, war es dann Thomas Tuchel, der die Mannschaft in die Champions League brachte. Und die spielt unter ihrem neuen Trainer einen anderen Fußball. Einen, der so gar nicht mehr die Handschrift des Jürgen Klopp trägt, aber in vielen Fällen als durchaus erfolgreicher bezeichnet werden kann. Und so ist es denkbar, dass in der nächsten Saison den Bayern sprichtwörtlich die Lederhosen ausgezogen werden können.

Der ehemalige Mainzer darf stolz sein. Stolz auf sich und stolz auf eine Mannschaft, die ihn von Anfang an gut aufgenommen hat. So Thomas Tuchel selbst. Mit ihm hat der BVB einen Trainer gewonnen, der nicht nur durch fachliche Kompetenz, sondern auch durch seine sympathische Art überzeugt. Es bewahrheitet sich hier einmal mehr der alte Spruch, dass nicht immer die Lauten stark sind, nur weil sie lautstark sind. Borussia Dortmund jedenfalls scheint der im Vergleich mit Jürgen Klopp deutlich leisere Thomas Tuchel wirklich gut zu tun.