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Um auch in Zukunft das Konzept des Fanclubs, weiterhin eine kostenlose Mitgliedschaft anbieten zu können sind wir auf Sponsoren angewiesen die uns ermöglichen dieses Konzept erfolgreich fortzusetzen.

Die BVB Freunde Deutschland stehen für eine Gemeinsamkeit ein, die unabhängig von finanziellen, gesundheitlichen oder anderer Interessen sind, so dass jeder Mensch die Chance auf eine Mitgliedschaft in einem offiziellen Fanclub erhält, ohne irgendwelche Hindernisse.

Bei der Auswahl unserer Sponsoren achten wir auch auf die sozialen Kompetenzen die dieser mitbringt. Bei BET-SOCCER NET war schnell klar, dass hier engagiert gearbeitet wird, der Jugendfussball gefördert werden soll/wird und wir mit unseren sozialen Aktionen ebenfalls Unterstützung erwarten dürfen.

Wir freuen uns daher sehr auf die Zusammenarbeit mit BET-SOCCER NET über einen Zeitraum von 12 Monaten in denen wir eine gefestigte Partnerschaft aufbauen möchten, die vielleicht über die 12 Monate hinaus weitergeht.

Auf der Seite selbst findet man aktuelle Wettqouten/vergleiche. Interessant ist, dass beim morgigen Spiel gegen Bayern München die Quoten eher für einen Bayernsieg sprechen, dass können wir natürlich nicht nachvollziehen :-) wir glauben morgen an einen Sieg.

Quoten zum Spiel BVB gegen die Bayern unter: https://www.bet-soccer.net/fussballwetten/1-bundesliga/borussia-dortmund-vs-fc-bayern-muenchen

Link zur Webseite: https://www.bet-soccer.net/

 

Am letzten Wochenende war es also einmal mehr soweit und bereits zum 129. Mal in der Geschichte wurde das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 ausgetragen. Diesmal hatte der Spielplan vorgesehen, dass es in der Hinrunde der Bundesligasaison 2016/2017 zunächst im Signal Iduna Park zum heißen Duell zwischen den beiden Vereinen aus dem Ruhrpott kommen sollte.

In beiden Fanlagern war die Spannung natürlich bereits Wochen vorher riesengroß und man fieberte dem Duell entgegen. Am vergangenen Samstag ertönte dann pünktlich um 18:30 Uhr der Anpfiff von Schiedsrichter Dr. Felix Brych im mit 80.179 Zuschauern einmal mehr ausverkauften Signal Iduna Park.

Die Entwicklung der letzten Tage, an der wir natürlich zumindest beteiligt waren, hat uns sehr berührt und zu intensiven Diskussionen im Vereinsbereich und Vorstand geführt.

Das, was wir der Situation als Positives abgewinnen können ist, dass wir die Notwendigkeit erkannt haben, Veränderungen vorzunehmen.

In dieser Stellungnahme werden wir versuchen, auf die berechtigten Fragestellungen zu antworten.

Eines vorab: Unsere Meldung, dass wir unsere Aktivitäten gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Propaganda beenden, war zu impulsiv und konnte zu Missverständnissen führen oder beitragen! Dafür entschuldigen wir uns ganz ausdrücklich!
Die Bedrohungen durch Emails, Anrufe und Briefe, hat einfach zu einer unüberlegten Vorgehensweise geführt. Sicherlich wäre es, aus heutiger Sicht, besser gewesen, vor einer öffentlichen Stellungnahme, mit anderen Fanclubs und Initiativen Kontakt aufzunehmen.

In Medien und auch in Foren wurde vermutet, dass wir nur die Suche nach Aufmerksamkeit mit unseren Äußerungen verfolgt haben.
Natürlich wollten wir, mit der Meldung, Aufmerksamkeit erzeugen! Aber nicht für die BVB Freunde Deutschland, sondern für die Bedrohungssituation. Vielleicht haben wir uns dabei, in der Wahl der Mittel, vergriffen. Wir hatten nie die Absicht, unsere Aktivitäten in den Vordergrund oder gar, über andere Initiativen und Projekte zu stellen.
Wir betonen ganz ausdrücklich, dass wir der Arbeit „gegen Rechts“, in Dortmund und auch anderswo, mit dem allergrößten Respekt gegenüberstehen. Wir wissen, welch wichtige Arbeit von den Initiativen und Vereinigungen vor Ort, geleistet wird.

Unsere Bemühungen sahen wir immer nur als eine Ergänzung mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.

In diversen kritischen Fragen, tauchte immer wieder jene auf, was für ein Fanclub wir denn eigentlich sind. Ebenso die Feststellung, dass wir „vor Ort“ bisher nicht gesichtet wurden.
Hierzu einige Erläuterungen!
Es ist richtig, dass wir, bei Heim- und Auswärtsspielen, nicht als Fanclub zu erkennen sind. Trotz der Tatsache, dass „nicht wenige“ Mitglieder, bei Spielen dabei sind.
Dies hat schlicht damit zu tun, dass wir uns, aus unterschiedlichen Gründen, nicht um „Erkennungszeichen“ gekümmert haben.

Grundsätzlich ist zum Verein zu sagen, dass wir uns, im Jahr 2004, ganz bewusst, als Internet-Fanclub gegründet haben. Unser Ziel war und ist es, die Menschen zu erreichen, die keine Chance haben in einem örtlichen/regionalen Fanclub aktiv zu sein. Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, in finanziell schwierigen Verhältnissen und/oder einer weiten Entfernung zum BVB und dessen Fanclubs. Als offiziell registrierter Fanclub bieten wir damit die Möglichkeit, sich zugehörig und mit anderen Fans verbunden zu fühlen. Nach unseren Informationen gibt es kein vergleichbares Angebot.
Natürlich hätten wir, auf andere Art und Weise, mit bestehenden Fanclubs und Initiativen/Organisationen einen intensiveren Austausch suchen können. Das haben wir, in der Tat, bisher versäumt.

Uns erschien es so, als würde auch die Tatsache, dass wir keine Mitgliedsbeiträge erheben, kritisch gesehen, weil damit eine „Unverbindlichkeit“ entstünde. Das ist von uns so nicht nachvollziehbar und entspricht auch nicht unseren Erfahrungen.
Wir wissen, dass nicht wenige Mitglieder mit einer finanziell angespannten Situation klar kommen müssen.
Dies war auch ein Grund, warum wir auf einen generellen Mitgliedsbeitrag verzichtet haben.
Die Prüfung von Einkommensverhältnissen, z.B. durch Bewilligungsbescheide der Jobcenter, wollten wir keinesfalls durchführen. Dies entspräche nicht unseren ethischen Vorstellungen. Darüber hinaus, wäre dies mit einem deutlichen dauerhaften Verwaltungsaufwand verbunden.
Die Tatsache, dass die Kosten für den Betrieb von Homepage und Forum nicht unerheblich sind, hat uns, vor einigen Wochen, dazu veranlasst, um freiwillige Unterstützungen zu bitten.
Dies halten wir, nach wie vor, für legitim!

Eine ganz zentrale Fragestellung ist und war, welche konkreten Aktivitäten wir gegen Rassismus, Diskriminierung durchgeführt haben.
Neben der „reaktiven“ Vorgehensweise, gegenüber Mitgliedern und Teilnehmenden an unserem Internetforum, die für rechtspopulistische Organisationen/Parteien geworben haben und/oder durch hetzerische, fremdenfeindliche auffielen, versuchten wir Menschen durch Gespräche zu unterstützen, die sich, auch im Rahmen von Sportveranstaltungen, bedroht fühlten oder manifest bedroht wurden. Dies waren, in den letzten Jahren, die etwa 200 Gespräche, auf die wir mehrfach hingewiesen haben.
Darüber hinaus haben wir, wie ebenfalls bereits erwähnt, da Gespräch und die Zusammenarbeit mit Organisationen gesucht, die entweder auch „gegen Rechts“ tätig sind oder auch eine exponierte Stellung im Sport einnehmen. Dazu gehörte auch der Versuch, mit dem DFB Kontakt aufzunehmen.
Ein weiterer Aspekt unserer Arbeit waren und sind Gespräche mit Multiplikatoren, auch in der Form von „Interviews“. Meist beschränkt sich so etwas darauf, durch entsprechende Fragestellungen, Probleme überhaupt oder nochmals wahrnehmbar zu machen. Auch der Versuch, zu einer „Verstärkung“ von antirassistischen Netzwerken beizutragen gehört dazu. Wobei wir unsere Einflussmöglichkeiten dabei nicht überschätzen.
Dass wir es bisher versäumt haben, dabei einen umfangreicheren und intensiveren Kontakt, mit Initiativen des BVB und dem Umfeld von BVB Fanclubs, herzustellen und zu pflegen, kann man uns zu Recht vorwerfen. Es passieren eben auch Fehler, wenn man sich intensiv mit eigenen Ideen beschäftigt. Das passiert ja nicht nur uns!

Wir haben bewusst länger gewartet, bevor wir noch einmal Stellung nehmen.
Wir sind, mit unseren Kritikern, einig darin, dass, durch einige Medienberichterstattungen, ein negatives Bild der wichtigen Aktionen und Kampagnen gegen rechte Entwicklungen entstanden ist, das nicht der Realität entspricht.

Wir möchten außerdem auch darauf hinweisen, dass wir an einem freundschaftlichen und fairen Austausch, mit anderen Initiativen, interessiert sind.

Nein liebe Borussen, wir sind nicht plötzlich Rechts geworden oder fühlen uns nicht mehr dazu berufen den Rechten Paroli zu bieten. Bevor wir erklären, was wir damit genau meinen, möchten wir kurz zurückblicken und auch nach vorne.

Rückblick:
Seit 12 Jahren kämpft dieser Fanclub aktiv gegen Rassismus, seit 8 Jahren kam auch der Kampf gegen Homophobie dazu und anderer Diskriminierungsgründe. Wir sind als Fanclub 2004 angetreten um einen Fanclub zu schaffen, der für alle toleranten Menschen ein Ort wird, in dem man Sie so akzeptiert wie Sie sind.

Wir haben mehr als 200 Dialoge mit rechtsdenkenden Menschen geführt, haben aktive Kampagnen gegen NPD und AfD geführt und sind immer Standhaft gewesen wenn es auch mal schwierig wurde. Nicht selten wurden wir bedroht und beleidigt. Oft genug haben wir da rein gestochen, wo sich kein anderer mehr hin getraut hat und über die Jahre sind wir namenhafte Partnerschaften eingegangen mit anderen Vereinen und Organisationen gegen rechts, unsere Partnerschaften reichen noch heute bis rein in den deutschen Bundestag. Wir sind stolz auf unsere bisher geleistete Arbeit.

Heute ist ein ganz besonderer Tag, ein Tag der den Umbruch dieses Fanclubs einleitet. Nach 12 langen Jahren gibt es ab heute ein neues Fanclublogo.

UND HIER IST ES!!



In dem Logo greifen alle wichtigen Grundsätze die dieser Fanclub vertritt.

Skyline: In der Skyline im oberen Halbkreis ist deutlich zu sehen, dass hier nicht nur Dortmund gezeigt wird, sondern auch andere Orte in Deutschland ihren Platz finden. Das soll symbolisieren, das wir Mitglieder aus ganz Deutschland in unseren Reihen haben und miteinander eng verbunden sind.

BVB Logo / Ball: Das BVB Logo im Ball soll natürlich unsere tiefe Verbundenheit zu Borussia Dortmund und dem Fussball signalisieren.

2 Menschen die sich die Hand reichen: Dieser Fanclub steht für ein weltoffenes Denken, kein Mensch ist unserer Meinung nach Illegal, jeder ist bei uns Willkommen der eine tolerante Einstellung zu allen Menschen auf dieser Welt hat. Rechtes Gedankengut hat bei uns somit keinen Platz, das können wir jetzt auch endlich in unserem neuen Logo deutlich zu Ausdruck bringen.

Wir hoffen euch gefällt das neue Logo, das erstellt wurde von unserem ehrenwerten Vorstandsmitglied Bernd, der hier viele Stunden damit verbracht hat dieses Logo zu designen. Dafür hat es viele andere Entwürfe gebraucht bis das jetzige Logo feststand.