Analyse = Borussia Dortmund - Atalanta Bergamo 3:2 (1:0)

Dieses Thema im Forum "Fabis Anna Lyse!" wurde erstellt von FabiBVB09, 16. Februar 2018.

  1. FabiBVB09

    FabiBVB09 Führungsspieler

    Führung – Rückstand – Spiel gedreht – Schürrle und Batshuayi retten den „Auf-und-Ab“-BVB

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    Ein Spiegelbild der Saison 2017/2018 – so lassen sich die 90 Minuten von Borussia Dortmund im Spiel gegen Atalanta Bergamo beschreiben. Im Hinspiel des Sechzehntelfinales der Euro-League gewann der BVB zu Hause im Westfalenstadion die Partie gegen den italienischen Vertreter knapp und verschaffte sich gerade so noch eine halbwegs gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später in Italien. Die spielerische Mannschaftsleistung war ein Auf und Ab - spielte der BVB eine gute, sehr engagierte erste Hälfte, so verpennten die Schwarz-Gelben die ersten 15 Minuten im zweiten Durchgang komplett, ehe dann wieder gute 30 Minuten zu sehen waren.

    Die personelle Situation beim BVB
    Gegen den italienischen Klub Bergamo musste BVB-Trainer Stöger auf insgesamt acht Spieler verzichten = Guerreiro (muskuläre Probleme), Philipp (Aufbautraining nach Knieverletzung mit Beteiligung der Kniescheibe), Sancho (Bänderverletzung im Sprunggelenk), Yarmolenko (Sehnenverletzung im Fuß), Durm (Außenbandanriss im Sprunggelenk), Rode (Reha nach Stressreaktion des Knochens), Kagawa (Sprunggelenkprobleme), Schmelzer (Aufbautraining nach Wadenprobleme). Winterneuzugang Akanji wurde für die Euro-League nicht gemeldet und stand daher nicht im 18er-Kader.

    Die Startelf beim BVB
    Gegenüber dem 2:0-Sieg gegen Hamburg änderte Stöger die Startelf auf zwei Positionen – Akanji und Kagawa rutschten aus der ersten Elf heraus – Sokratis und Castro rutschten in die erste Elf hinein. Und so begann der BVB = Bürki – Piszczek, Sokratis, Toprak, Toljan – Weigl, Castro – Pulisic, Reus, Schürrle - Batshuayi

    Der Spielverlauf – Erste Halbzeit
    Pünktlich um 19:00 Uhr pfiff der polnische Schiedsrichter Stefanski das Sechzehntelfinal-Hinspiel der Euro-League zwischen Borussia Dortmund und Atalanta Bergamo an. Die Gäste aus Italien führten den Anstoß aus und der BVB spielte im ersten Durchgang in Richtung der Nordtribüne.

    Bei Dortmund, bei dem Reus die Kapitänsbinde trug, saßen die Spieler Weidenfeller, Beste, Zagadou, Sahin, Dahoud, Götze und Isak auf der Bank und jeder von diesen Akteuren hoffte auf eine Einwechslung während der 90 Minuten.

    Wie immer verfolgte BVB-Geschäftsführer Watzke das Spiel von der Tribüne aus – Watzke verlängerte vor wenigen Tagen seinen Vertrag bei Schwarz-Gelb bis zum 31. Dezember 2022.

    In den ersten gut fünf Minuten verlief die Partie ruhig ab, auch wenn beide Teams sofort den Weg nach vorne suchten. Der BVB taktierte im 4-2-3-1-System. Bürki stand im Dortmunder Kasten; die Vierer-Abwehrreihe bestand aus den Spielern Piszczek, Sokratis, Toprak und Toljan; das defensive Mittelfeld wurde von Weigl und Castro bekleidet; die Dreier-Offensivreihe bestand aus Pulisic, Reus, Schürrle und im Sturm agierte Batshuayi.

    Mit der ersten Chance in der sechsten Spielminute begann die Partie zu einer sehr attraktiven und sehr anschaulichen Begegnung zu werden. Winterneuzugang Batshuayi spielte den Ball zu Schürrle, der anschließend mit einem guten Pass Reus schickte; der gebürtige Dortmunder marschierte über die halbrechte Seite nach vorne, drang in den Strafraum ein, zog flach in Richtung des langen Ecks ab, aber der Ball ging knapp neben das Tor.

    Nach 10 Minuten war es schon sehr munteres Spielchen gewesen – ein großes Abtasten beider Mannschaften war nicht zu erkennen und man merkte, dass im Hinspiel schon viel auf dem Spiel stand – Dortmund wollte eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erspielen und die Gäste wollten ein achtbares Ergebnis für das zweite Spiel mit nach Hause nehmen.

    In der 12. Spielminute führten die Gäste den ersten Angriff vor – per Kontersituation über ganz wenige Stationen wurde Cristante angespielt und im Strafraum wurde sein gut getretener Schuss gerade so von einem BVB-Defensivspieler zur Ecke abgeblockt. Diese wurde anschließend gefährlich in den Strafraum geschlagen und am zweiten Pfosten kam Caldara völlig frei aus Nahdistanz zum Kopfball, setzte den Ball, zum Glück für den BVB, neben den Kasten.

    Bergamo spielte sehr organisiert, dicht gestaffelt, stand sehr eng im Zentrum und hinten drin und ließ in der eigenen Hälfte Dortmund kaum Raum und Platz zum Spielen. Somit hatte Schwarz-Gelb durchaus Schwierigkeiten, überhaupt die erste Reihe zu überspielen und in Strafraumnähe zu kommen.

    In der 17. Spielminute spielte Pulisic seinen Mitspieler Schürrle an, der anschließend von halblinks ein paar Schritte in die Mitte ging, zentral abzog und sein Schuss wurde von einem Gegenspieler so gefährlich abgefälscht, dass der Ball an den Außenpfosten ging und von dort aus ins Spielfeldaus. Die anschließende Ecke brachte nichts ein.

    Zwei Minuten später hatten die Gäste auf der anderen Seite eine gute Gelegenheit – Gómez wurde nahe der Strafraumlinie, halblinke Position angespielt, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch, zog ab und der Ball flog knapp über den rechten Torwinkel drüber.

    Nach 20 Minuten war es ein offenes, abwechslungsreiches Spiel gewesen – es ging hin und her und beide Teams kamen zu Torabschlüssen.

    In der 22. Spielminute kam es zu einem starken Ballgewinn von Weigl, der den Ball zu Batshuayi weiter leitete und der Stürmer der Borussia nahm es gleich mit mehreren Gegenspielern auf, schaffte es aber am Ende zum Flachschuss zu kommen, aber der Gäste-Keeper Berisha hielt den Ball sicher; leider übersah in dieser Aktion Batshuayi auf der rechten Seite den völlig freistehenden Pulisic.

    Zwei Minuten später vergab der BVB die große Chance zur 1:0-Führung – Batshuayi wurde links im Strafraum angespielt, hielt und behauptete den Ball gegen seinen Gegenspieler am Fuß, hielt Ausschau nach einem Mitspieler, passte den Ball dann perfekt per Hacke zu in den Lauf gestarteten Reus weiter, der dann nahe der Spielfeldauslinie entlang ging und den Ball am Fünfmeterraum quer legte und anstatt Pulisic an den Ball kam und ihn ins Tor drückte, ging das Spielgerät durch seine Beine. Beim anschließenden Klärungs- und Angriffsversuch von Bergamo foulte Weigl einen Gegenspieler und bekam dafür zu Recht die gelbe Karte. Die gelbe Karte hatte Folgen für Weigl – er ist für das Rückspiel gesperrt.

    In der 28. Spielminute sahen die gut 62.500 Zuschauer im schönsten Stadion der Welt den nächsen Dortmunder Angriff – Pulisic bediente mit einem hohen Pass Schürrle, der über die linke Seite nach innen zog, zum Schuss kam, aber Bergamos-Keeper Berisha war zur Stelle und hielt den Ball.

    Dortmund zeigte eine gute Leistung und es war ein sehr couragierter und engagierter Auftritt der 11 Borussen auf dem Rasen gewesen. Der BVB kam häufig zu Torabschlüssen und erspielte sich einige gute Chancen heraus. Und dann, nach einer halben Stunde Spielzeit war es endlich soweit und der BVB ging verdientermaßen in Führung.

    1:0 Schürrle (30. Spielminute) = Nach einem sehr starken Ballgewinn von Batshuayi in der eigenen Hälfte, marschierte der Stürmer samt Ball nach vorne, passte den Ball zu Piszczek, der viel Platz hatte und einige Meter nach vorne lief und spielte den Ball flach und scharf in den Strafraum, wo Schürrle zwar den Ball nicht sauber annahm, aber dennoch zum Abschluss kam und den Ball durch die Beine des gegnerischen Keeper Berisha spitzelte.

    Da war sie die Führung für Schwarz-Gelb und die 11 BVB-Akteure verdienten sich das Tor aufgrund eines sehr ordentlichen Auftritts in den ersten 30 Minuten. Mit dem 1:0 im Rücken versuchte der BVB anschließend weiter am Drücker zu bleiben, die Gäste, die ebenfalls gut spielten, in deren eigene Hälfte zu drängen und auf das zweite Tor zu gehen.

    In der 33. Spielminute sah Piszczek nach einer sehr fragwürdigen Entscheidung des Schiris die gelbe Karte. Danach beruhigte sich die Partie für ein paar Minuten und beide Teams legten eine kleine Pause, was die spielerischen Elemente betrafen, ein.

    In der 40. Spielminute kam Schürrle nach Pass von Batshuayi zum Torschuss, aber der Gästekeeper war auf der Höhe und hielt den Ball sicher fest.

    In den darauffolgenden Minuten und in der zweiminütigen Nachspielzeit passierte dann allerdings nichts mehr auf dem Spielfeld und nach 47 Minuten pfiff der polnische Unparteiische die erste Halbzeit ab und mit einer 1:0-Führung für Dortmund ging es für beide Mannschaften in die Kabine.

    Der Spielverlauf – Zweite Halbzeit
    Mit Anstoß für den BVB und ohne Wechsel auf Borussen-Seite ging es in den zweiten Spielabschnitt. Der BVB spielte nun in Richtung der Südtribüne. Die ersten Minuten verliefen, wie in der ersten Halbzeit, ruhig ab. Aber mit der ersten Offensivaktion, wie auch im ersten Durchgang, nahm das Spiel Bewegung auf und durch den ersten Abschluss der Gäste nach dem Seitenwechsel kam es zum Ausgleich.

    1:1 Ilicic (51. Spielminute) = Über mehrere Stationen landete der Ball bei einem Offensivspieler auf der linken Seite; der Bergamo-Spieler, der nicht richtig von Reus gestört wurde, konnte in Ruhe flanken und der Ball wurde länger und länger und rechts im Strafraum, kam Ilicic nach einem katastrophalen Stellungsfehler von Toljan an den Ball, zog aus spitzen Winkel ab und der Ball schlug, ohne Abwehrchance für Bürki, links im Kasten ein.

    Ein Gegentor, dass mal wieder nie und nimmer für den BVB fallen darf – Reus ließ den Vorlagengeber viel Platz und Raum zum flanken und griff nur halbherzig an und was Toljan im Strafraum veranstalte war mal so richtig schlecht. Der Ball war sehr lange in der Luft und als Nationalspieler muss man in der Lage sein, diesen Ball richtig einzuschätzen und aus der Gefahrenzone klären.

    Und mit diesem Ausgleichstreffer verlor Dortmund auf einmal völlig den Rhythmus und den Faden im Spiel. Nur zwei Minuten später hätte sich Dortmund nicht beklagen dürfen, wenn der polnische Schiri auf dem Elfmeterpunkt für Bergamo gezeigt hätte – nach einem Zweikampf zwischen Ilicic und Toprak, brachte der Dortmunder den Torschützen zu Fall, aber der Elfmeterpfiff blieb aus.

    Die Gäste blieben am Drücker, spielten mutig und aggressiv nach vorne und der BVB hatte nun sehr große Probleme. Bei der Borussia lief gar nix mehr zusammen – ein Fehlpass nach dem anderen erfolgte und die Akteure in schwarz-gelb waren total nervös und von der Rolle. Bergamo nutzte die Unsicherheit gnadenlos aus und erzielte fünf Minuten nach dem 1:1 den 2:1-Führungstreffer.

    1:2 Ilicic (56. Spielminute) = Auf der linken Seite wurde Spinazzola angespielt, flankte den Ball scharf und halbhoch in den Strafraum, wo aus halblinker Position Cristante direkt abzog; Bürki lenkte den Ball nur zur Seite ab und Ilicic reagierte schneller als Toljan und drückte den Ball aus Kurzdistanz ins Tor.

    Da war sie die Führung der Gäste – innerhalb von fünf Minuten drehte Bergamo das Spiel und der BVB war quasi noch nicht auf dem Platz. Dortmund war komplett von der Rolle, brachte kaum einen gescheiten Pass zustande, die Fehlerquote war immens und nach vorne ging gar nichts. Der BVB war dabei, eine gute Partie komplett weg zu schmeißen. Jeder Dortmunder auf dem Rasen, der wieder in einem Top-Zustand war, wirkte total nervös und verunsichert. Nach 15 gespielten Minuten im zweiten Teil des Spiels konnte resümiert werden, dass das richtig gruselige und grottenschlechte 15 Minuten für Dortmund waren. Dortmund hatte den Start im zweiten Durchgang völlig vergeigt und verschlafen. Es spielte nur noch Bergamo und die Gäste versuchten, die große Nervosität und Unsicherheit der Schwarz-Gelben weiter aus zu nutzen, um noch mehr Tore zu erzielen.

    In der 62. Spielminute gab es den ersten Wechsel beim BVB – Götze kam für Reus in die Partie. Sokratis übernahm die Kapitänsbinde. Und was so ein Spielerwechsel ausmachen kann – mit der Hereinnahme von Götze kippte das Spiel von Sekunde zu Sekunde und Dortmund nahm wieder am Spiel teil. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung legte Götze den Ausgleichstreffer für Schwarz-Gelb vor und Dortmund war wieder im Spiel.

    2:2 Batshuayi (65. Spielminute) = Bergamo führte einen Freistoß flach aus, aber Schürrle schnappte sich den Ball und dann kam es zum doppelten Doppelpass zwischen ihm und Götze; Götze marschierte dann ein Stück nach vorne, passte den Ball zu Batshauyi, der ein paar Meter in die Mitte ging, abzog und mit einem humorlosen, satten und trockenen Schuss überwand er Bergamos-Keeper Berisha, der beim Gegentor nicht gut aussah.

    Gut 25 Minuten vor Ende der Spiels war der BVB wieder im Spiel und Batshuayi erzielte im dritten Pflichtspiel sein viertes Tor für Dortmund. Und plötzlich war Schwarz-Gelb wieder voll drin im Spiel drückte auf das schnelle 3:2.

    n der 67. Spielminute wurde Batshuayi angespielt, der per Hacke den Ball zu Pulisic weiterleitet; der US-Amerikaner ging rechts im Strafraum locker an seinen Gegenspieler vorbei, stand vor Berisha, zog ab, aber der Gäste-Keeper hielt den Schuss und am Ende wurde der Ball von einem Bergamo-Spieler ins Aus befördert.

    Nun spielte der BVB wieder den Fußball, den man im ersten Durchgang sah. Götze sorgte für viel frischen Wind im Borussen-Spiel und Bergamo zog sich von Minute zu Minute immer weiter zurück und verteidigte nun das 2:2.

    Dortmund war dran am 3:2, hatte sich von den 15 katastrophalen Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit erholt und dominierte wieder das Spiel. Eine Viertelstunde vor Spielende war es weiterhin ein sehr unterhaltsames Spiel gewesen. Dennoch passierte in den Folgeminuten nichts mehr auf dem Rasen. Dortmund beherrschte das Spielgeschehen, kontrollierte den Gegner und wartete auf den letzten, genialen Moment, um zum Siegtreffer zu kommen.

    In der 80. Spielminute wurde Masiello steil nach vorne geschickt und kam links im Strafraum zum Abschluss, aber Bürki hielt den Ball sicher. Eine Minute später folgte der nächste BVB-Wechsel – Dahoud kam für Weigl, der arg gelb-rot gefährdet war, ins Spiel. Wiederum nur eine Minute später sah Batshuayi nach gefährlichem Spiel absolut berechtigt die gelbe Karte.

    Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit wurde Isak für den leider erneut glücklos agierenden Pulisic eingewechselt.

    Dortmund spielte nun mit zwei Stürmern und spielte voll auf Sieg. Dennoch stand Bergamo hinten so kompakt, stabil und sicher drin, dass der BVB nicht zu Abschlüssen kam. Und so ging Dortmund die Zeit verloren. Nach 90 Minuten wurden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. In diesen vier Minuten gab es noch eine Aktion und diese führte, sehr zur großen Freude aller schwarz-gelben Anhänger, zum Siegtreffer.

    3:2 Batshuayi (91. Spielminute) = Dahoud bediente Piszczek, der über rechts den Ball in den Strafraum schlug; im Strafraum klärte ein Bergamo-Defensivspieler den Ball per Klärungsversuch direkt vor die Füße von Götze, der direkt und überragend den Ball zu Batshuayi spielte und der Belgier drehte sich mit einer einfachen Körpertäuschung vom Gegner weg und zog flach ab und der Ball schlug links unten im Bergamo-Kasten ein.

    Großer Jubel brach beim BVB aus und erneut schlug Batshuayi zu – sein fünfter Treffer im dritten Pflichtspiel – eine sehr starke Quote.

    Bergamo konnte sich von den Schock nicht mehr erholen und kam zu keinem „wütenden“ Angriff und der BVB verwaltete die knappe Ein-Tore-Führung sicher über die Zeit und nach 94 Minuten pfiff der Stefanski das Spiel ab und der BVB konnte erleichtert, aber zufrieden den Sieg feiern.

    Die Leistung von Schiedsrichter Daniel Stefanski
    Der polnische Schiedsrichter bot eine eher durchwachsene Leistung. Einige Freistoßentscheidungen waren sehr fragwürdig und einige Zweikampfentscheidungen entschied er falsch. Großzügig ging der Referee mit Weigl um und der BVB hatte in der zweiten Halbzeit einmal durchaus Glück, dass der Schiri nicht auf den Elfmeterpunkt für Bergamo zeigte.
    Schiedsrichternote 4,0


    Meine persönliche Notenvergabe für die eingesetzten BVB-Spieler

    Bürki (4,0), Piszczek (3,5), Sokratis (3,0), Toprak (3,5), Toljan (5,0), Weigl (4,0), Castro (5,0), Pulisic (4,5), Reus (3,5), Schürrle (3,0), Batshuayi (2,5) / Götze (2,5), Dahoud (4,5), Isak (3,5)

    Der BVB-Spieler des Spiels

    Batshuayi = Dortmunds Leihspieler macht einfach da weiter, wo er in den letzten beiden Spielen aufgehört hat und macht das, was er am besten kann – Tore schießen. In seinem dritten Pflichtspiel für den BVB erzielte er seine Tore Nr. 4 und 5. – eine sehr starke Quote. Batshuayi erzielte den wichtigen Ausgleichstreffer zum 2:2 mit einem trockenen, satten Schuss und erzielte den vielumjubelten Siegtreffer zum 3:2. Auch beim 1:0 war er maßgeblich beteiligt, als den Ball in der eigenen Hälfte stark eroberte und den Angriff zum Tor einleitete. Der belgische Stürmer hat voll eingeschlagen beim BVB und ist schon jetzt ein großer Gewinn. Batshuayi ist ein sehr mitspielender, moderner Stürmer. Er geht viele Wege; lässt sich oft nach hinten fallen, um den Ball zu holen; ist robust und zweikampfstark, leitet viele Bälle an seine Mitspieler weiter; leitet viele Angriffe ein; kann die Bälle sehr gut annehmen, behaupten und verarbeiten und hat einen sehr starken Torinstinkt. Vielleicht kann ja jeder BVB-Fan "09"-Euro an Borussia Dortmund spenden, damit im Sommer 2018 ein Kauf des toll, eingeschlagenen Stürmers erfolgen kann.

    Das nächste BVB-Spiel

    Nach dem Sieg gegen Bergamo geht es für Schwarz-Gelb am Sonntag, den 18.02.2018 in der Bundesliga weiter. Am 23. Spieltag spielt der BVB um 18:00 Uhr auswärts bei Borussia Mönchengladbach und will mit dem nächsten Sieg einen weiteren großen Schritt in Richtung Qualifikation für die kommende Champions-League-Saison machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Februar 2018
    Floralys und Zazou09 gefällt das.

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