Analyse = Borussia Dortmund - Hertha BSC Berlin 2:0 (1:0)

Dieses Thema im Forum "Fabis Anna Lyse!" wurde erstellt von FabiBVB09, 1. September 2017.

  1. FabiBVB09

    FabiBVB09 Führungsspieler

    Der „neue – alte“ Sahin überragt beim zweiten Dortmunder Saisonsieg

    2 Spiele – 2 Siege – 6 Punkte – 5:0 Tore – Platz 1 – da kann man sagen, dass dies ein sehr guter Bundesligastart von Borussia Dortmund in die Spielzeit 2017/2018 ist. Am 02. Spieltag gewann der BVB das Heimspiel nach einer völlig ausreichenden guten Mannschaftsleistung gegen Hertha BSC Berlin und verteidigte die Tabellenführung. Über die ganzen 90 Minuten war der BVB die spielbestimmende Mannschaft und ging verdientermaßen als Sieger vom Platz.

    Die personelle Situation beim BVB
    BVB-Trainer Bosz musste im ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison 2017/2018 verletzungsbedingt auf sieben Spieler verzichten = Reus (Kreuband-Teilriss), Schmelzer (Aufbautraining nach Außenband-Teilriss), Guerreiro (Knöchelbruch), Schürrle (Faserriss im Oberschenkel), Weigl (Aufbautraining nach Gelenkbruch), Rode (Stressreaktion am Schambein) und Durm (Probleme am Hüftbeuger). Letzter gehörte wieder zur Mannschaft, da sich der Wechsel zum VFB Stuttgart aus medizinischen Gründen (Nichtbestehen des Medizinchecks) zerschlagen hatte. Komplett nicht mehr zum Team bzw. zum Verein Borussia Dortmund, gehörte Dembélé. Der ungezogene Bengel, Stinkstiefel und „Streiker“ wechselte am Tag vor dem Berlin-Spiel nun doch zum FC Barcelona. Nach gut 2 ½ Wochen langen Wechseltheater konnten sich beide Vereine (Borussia Dortmund – FC Barcelona) auf einen Wechsel einigen. Als Ablösesumme stehen fixe 105 Millionen Euro und ca. 40 Millionen Euro Bonuszahlungen im Raum – eine stolze Summe für den BVB, wenn man bedenkt, dass Dortmund Dembélé erst im Sommer 2016 für 15 Millionen Euro von Stade Rennes verpflichtet hatte. Wer sich, wie Dembélé aber, charakteristisch und menschlich so dermaßen daneben benimmt, in dem man einen Wechsel per Trainingsstreik provoziert, hat beim BVB nix, aber auch gar nix zu suchen. Sportlich ist Dembélé für den BVB ein herber Verlust, aber finanziell hat es sich für Dortmund, der auch den wirtschaftlichen und eben auch den finanziellen Aspekt beachten muss, voll gelohnt. Die Spieler Park (Abstellung U23), Beste (Abstellung U19), Mor und Larsen wurden für das Spiel gegen Berlin nicht nominiert und standen dementsprechend nicht im 18er-Kader.

    Die Startelf beim BVB
    Was es unter Neu-Trainer gibt, gab es unter Tuchel so gut wie nie, nämlich zwei Spiele in Folge die gleiche Startelf auf den Rasen zu schicken. Und nach dem überzeugenden 3:0-Sieg in Wolfsburg gab es auch keinen Grund, die Anfangself zu verändern. Und so startete der BVB in das erste Heimspiel der neuen Saison = Bürki – Piszczek, Sokratis, Bartra, Zagadou – Sahin, Castro, Götze – Pulisic, Philipp – Aubameyang.

    Der Spielverlauf – Erste Halbzeit
    Pünktlich um 18:30 Uhr pfiff der Schiedsrichter Fritz das Top-Spiel des zweiten Spieltages zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin an. Wettermäßig war es trocken, bewölkt und die Temperatur lag, bei sehr schwüler, drückender Luft, bei 25 Grad. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt führten den Anstoß aus. Der BVB, bei dem Sokratis die Kapitänsbinde trug, spielte im ersten Durchgang in Richtung der Nordtribüne. Stimmungsmäßig war es im mit 81.360 Zuschauern ausverkauften Westfalenstadion richtig gut gewesen und das schon weit vor dem Anpfiff.

    Real Madrid, Tottenham Hotspur und APOEL Nikosia, die ausländischen Klubs, werden ebenfalls in diesem Jahr die einzigartige Stimmung im Tempel erleben. Diese drei Vereine spielen in der Champions-League mit dem BVB in einer Gruppe, die zwei Tage vor dem Berlin-Spiel, ausgelost wurde.

    Der BVB taktierte in einem, wie auch in den drei Pflichtspielen zuvor, 4 – 3 – 3 – System. Bürki stand im Kasten der Borussia; Piszczek, Sokratis, Bartra und Zagadou bildeten die Abwehrkette; Sahin, Castro und Götze bekleideten das Mittelfeld; Pulisic spielte auf der rechten Offensivseite, Philipp auf der linken Offensivseite und Aubameyang agierte in der Sturmspitze.

    Von Anstoß weg versuchte Dortmund, das Spiel an sich zu reißen, was auch gelang. Dortmund hatte von Beginn an viel Ballbesitz und fand mit Ruhe, Sicherheit und Kontrolle schnell in die Partie hinein.
    Bei Ballbesitz der Schwarz-Gelben stand Berlin kompakt und dicht gestaffelt hinten drin und baute vor dem eigenen Tor zwei Vierer-Abwehrketten auf.

    Den ersten Angriff im Spiel hatte der BVB nach sechs Minuten – in der eigenen Hälfte, auf der linken Seite, eroberte sich Dortmund den Ball; Philipp setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch, passte den Ball zu Aubameyang und der Gabuner marschierte nach vorne. Anschließend passte Dortmunds-Topstürmer den Ball rechts raus zu Pulisic und der Offensivspieler spielte das Leder flach in den Strafraum, wo Philipp über den Ball haute; die Kugel flog zu Aubameyang, der aber das Spielgerät nicht unter Kontrolle brachte und am Ende konnte Berlin die Gefahrensituation bereinigen.

    Schwarz-Gelb bestimmte die Anfangsphase und Berlins erste Aufgabe im Spiel war es gewesen, vorerst hinten gut zu stehen und kein frühes Gegentor zu kassieren. Dortmund versuchte mit schnellen Kurzpassspiel und Kombinationen nach vorne zu spielen, aber im letzten Drittel gab es noch kein Durchkommen gegen tiefstehende Berliner. Bis nahe des Berliner Strafraums sah das gut aus, was der BVB spielerisch zeigte, aber im letzten Abschnitt der Spielzüge agierte die Borussia noch zu ungenau und unpräzise.

    In der 13. Spielminute gab es die erste zeigbare Chance für den BVB – nach einer Flanke über die rechte Außenbahn kam auf Höhe des zweiten Pfostens und aus spitzen Winkel Aubameyang artistisch zum Abschluss, aber der Ball ging neben das Tor. Wenige Augenblicke später machte der Gabuner es besser und brachte den BVB verdientermaßen und unter großen Jubel in Front.

    1:0 Aubameyang (15. Spielminute) = Nachdem ein Schuss von Sahin aus zentraler Position von Berlin nach vorne abgeblockt wurde, setzte Dortmund durch starkes Gegenpressing nach, eroberte sich, in der Person von Castro, den Ball zurück und per Kopfball bediente der Spieler mit der Rückennummer 27 Zagadou, der auf links angespielt wurde und der junge Akteur passte den Ball zu Sahin, der nahe der linken Strafraumkante die Kugel gefühlvoll in den 16er spielte und dort war Aubameyang einen Schritt schneller als sein Gegenspieler und spitzelte das Leder, das dadurch enorm die Flugbahn änderte, auf das Tor und das Leder schlug rechts unten im Berliner Gehäuse ein.

    Da war sie die frühe und verdiente Dortmunder Führung und der Matchplan der Berliner wurde frühzeitig zunichte gemacht. Nach dem 1:0 zeigte der BVB weiterhin guten und vorallem ansehnlichen Fußball. Dortmund ließ den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen und die Berlienr standen weiterhin nur hinten drin und nahmen am Offensivspiel nicht teil. Auffällig war, dass der BVB sehr variabel und abwechslungsreich spielte. Mal wurden Angriffe über die linke Seite eingeleitet, mal Angriffe über die rechte Seite. Da aber letztendlich beide Abwehrreihen sicher und kompakt standen, gab es kaum Torraumszenen und Torchancen.

    Das Spiel fand nach mehr als 20 gespielten Minuten mehr im Mittelfeld und vor den beiden Strafräumen statt. Erst in der 28. Spielminute gab es wieder eine Torchance und die hatte Schwarz-Gelb. Zagadou, der ein ordentliches Bundesliga-Heimdebüt gab, spielte Castro an, der die Kugel zu Pulisic weiterleitete.
    Der Außenbahnspieler ging rechts im Strafraum an seinen Gegenspieler vorbei, schoss das Leder aus gut 11 Metern flach auf das Tor, aber Hertha-Keeper Jarstein verhinderte mit einer guten Rettungstat den zweiten Gegentreffer.

    Zwei Minuten später sah Dortmunds Kapitän Sokratis die gelbe Karte; beim anschließenden Freistoß der Berliner über die halbrechte Seite, wurde der Ball in den Strafraum geschlagen und Stark köpfte das Leder auf das Tor, aber Bürki hielt den Abschluss sicher.

    Gut 10 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit war weiterhin offensichtlich, dass der BVB sich schwer tat, Lösungen und Mittel gegen weiterhin tiefstehende Gäste zu finden. Bis zum letzten Drittel sah das ordentlich aus, wie sich Schwarz-Gelb präsentierte, aber dann gab es kein Durchkommen gegen die „Berliner Mauer“, da es an Ideen mangelte, diese zu durchbrechen. Der BVB, der weiter die bessere Mannschaft war, rannte sich ständig gegen das Abwehrbollwerk der Berliner fest. Daran muss Bosz und sein Trainerteam mit der Mannschaft arbeiten, dass man Abwehrreihen mit spielerischen Mitteln knackt und zu Torabschlüssen kommt.

    In der 40. Spielminute musste BVB-Coach Bosz, der sehr elegant, schick und gepflegt aussah, Tuchel war das komplette Gegenteil, gezwungenermaßen den ersten Wechsel vornehmen. Toprak kam für Sokratis in die Partie, der Kreislaufprobleme in Form von Schwindelanfällen und Übelkeit hatte. Piszczek übernahm für den Griechen die Kapitänsbinde.

    In den letzten Minuten der ersten Halbzeit passierte kaum etwas – es gab wenig Torraumszenen, beide Abwehrreihen ließen weiterhin nichts zu und Dortmund konnte die Hinterreihe von Berlin nicht knacken.

    Einzig in der 44. Spielminute gab Philipp auf Dortmunder Seite, aus halblinker Position, einen harten und präzisen Distanzschuss ab, aber Jarstein hielt den Ball sicher. Nach 46 Minuten, es gab eine Minute Nachspielzeit, pfiff Schiri Fritz, der 90 Minuten lang von seinen Video-Assistenten Dr. Drees unterstützt wurde, zur Halbzeit und schickte beide Teams in die Kabine.

    Der Spielverlauf – Zweite Halbzeit
    Mit Anstoß für den BVB und ohne weiteren Wechsel auf Seiten von Schwarz-Gelb, ging es in die zweite Halbzeit. Dortmund spielte nun in Richtung der 25.000-mannstarken „Gelben Wand“.

    Und der BVB kam gut aus der Kabine und setzte Hertha frühzeitig unter Druck. In der 48. Spielminute hatte die Borussia die erste Möglichkeit im zweiten Spielabschnitt. Nachdem ein Freistoß aus halblinker Position ausgeführt war, landete der Ball im Berliner Strafraum und nach einem missglückten Klärungsversuch der Gäste, setzte Schwarz-Gelb druckvoll nach und ein Borussen-Akteur „chippte“ die Kugel gefühlvoll in den 16er, wo Philipp zum Abschluss kam, aber Jarstein war auf der Stelle und hielt den Ball.

    Und der BVB legte weiter nach in Sachen Tormöglichkeiten. In der 51. Spielminute zeigte Pulisic eine tolle Einzelaktion, marschierte über die halbrechte Mittelfeldseite nach vorne und zog am Ende aus gut 17 Metern, zentrale Position flach ab und der Ball rauschte nur knapp rechts am Gehäuse vorbei. Gut sechs Minuten später trug die Borussia den nächsten Angriff vor und dieser führte zum verdienten und vielumjubelten zweiten Treffer.

    2:0 Sahin (57. Spielminute) = Wie es schon Bartra eine Woche zuvor in Wolfsburg zeigte – der BVB erzielt die schönsten Tor. Götze passte die Kugel rechts raus zu Pulisic und der „Man of the Match“ aus dem Wolfsburg-Spiel lenkte die Kugel in den Strafraum, wo Philipp und sein Gegenspieler gefühlt gleichzeitig an den Ball kamen, der aus dem Strafraum flog und Sahin reagierte gedanklich am schnellsten und haute die Kugel per Dropkick aus gut 17 Metern, leichte zentrale Position, wuchtig in die Tormaschen.

    Da war es gewesen, das so wichtige zweite Tor und Sahin krönte seine starke Leistung mit einem wunderbaren Treffer. Mit dem 2:0 übernahm Schwarz-Gelb auch wieder die Tabellenführung und grüßte wieder von ganz oben.

    Anschließend ließ der BVB nicht locker und versuchte auf das dritte Tor zu spielen. In der 61. Spielminute wurde Götze angespielt und steckte den Ball perfekt durch die Berliner Abwehrkette hindurch, aber Jarstein konnte den Ball gerade so vor den heranstürmenden Auabmeyang unter sich begraben.

    Zwei Minuten später folgte der zweite Dortmunder Wechsel – Kagawa kam für Götze in die Partie.
    Götze zeigte insgesamt eine gute Leistung – er spielte zwar meist unauffällig, war aber immer anspielbereit, sehr lauffreudig und war als 8er sowas wie das Bindeglied zwischen Sahin und der Offensivreihe um Pulisic, Philipp und Aubameyang. Oft hielt sich Götze auf der linken Spielfeldhälfte auf und unterstützte Zagadou und Philipp bei ihren Aktionen.

    In der 65. Spielminute tauchten die Gäste das erste Mal so richtig gefährlich vor BVB-Keeper Bürki auf – nachdem eine Ecke über rechts ausgeführt wurde, landete der Ball im Strafraum, Langkamp stieg hoch und köpfte das Leder auf das Tor, aber Bürki parierte den Abschluss ganz stark; Dortmund verpasste aber den Befreiungsschlag und so kam Hertha zur zweiten Chance und wieder kam Langkamp nach Flanke über die rechte Seite auf Höhe des zweiten Pfostens zum Kopfball, setzte das leder aber über das Tor.

    Zwei Minuten später führte Dortmund einen Freistoß flach aus und am Ende passte Pulisic das Leder in den Strafraum, wo ein Herthaner unzureichend klärte und der eingewechselte Toprak, der Sokratis gut vertrat, kam zum Torschuss, aber Jarstein hielt den Ball erneut sicher.

    Der BVB bestimmte weiter die Partie und versuchte mit dem dritten Tor, das Spiel zu entscheiden.
    In der 68. Spielminute schlug Castro den Ball per Freistoß in den 16er, Jarstein faustete das Leder aus der Gefahrenzone und aus der dritten Reihe kam Piszczek zum Schuss, verfehlte das Tor aber mehr als deutlich. Zwei Minuten später hatte Berlin, die nun mehr für die Offensive taten, die nächste Chance.
    Weiser passte den Ball von der rechten Seite in den Strafraum, wo Darida per Hackenschuss den Ball knapp neben das Tor setzte. Und die Berliner blieben dran und drängten plötzlich auf den Anschlusstreffer.
    Auf Höhe der linken Strafraumkante agierten zwei Borussen zu behäbig, Darida ging energisch dazwischen, schnappte sich den Ball und zog im Strafraum ab und der Ball ging rechts am Tor vorbei. Dortmund wirkte etwas fahrig, unaufmerksam und unkonzentriert und so kam Berlin ins Spiel.

    In der 78. Spielminute passte Sahin den Ball rechts raus zu Castro und dieser spielte den Ball in die Strafraummitte, wo Kagawa über den Ball sprang und Philipp kam zum gefährlichen Torschuss und die Kugel ging knapp über das Tor. Dies war auch gleichzeitig die letzte Aktion von Philipp gewesen, denn kurz darauf wurde er ausgewechselt und Dahoud kam neu in die Partie hinein. Dortmund spielte, wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, vermehrt wieder nach vorne und drängte auf das 3:0.

    In der 82. Spielminute bediente Piszczek mit einem tollen Pass Aubameyang, der einen Konter selbst einleitete. Der Gabuner sprintete samt Ball über die rechte Seite nach vorne, passte dann das Leder nahe der Strafraumlinie in die gefährliche Zone und Pulisic drückte die Kugel auf das Tor, Jarstein ließ den Ball nur nach vorne abprallen und am Ende kam Sahin zum Nachschuss, aber ein Berliner Defensivspieler blockte den Versuch ab. Und Dortmund blieb weiter dran und konterte eine Minute später erneut vor heimischer Kulisse. Nach Balleroberung des BVB´s, weit in der eigenen Hälfte, ging es zügig nach vorne. Dahoud wurde angespielt, marschierte über die Mittellinie und passte den Ball zu Pulisic weiter. Der US-Amerikaner ging über die halblinke Seite nach vorn, ging an seinen Gegenspieler vorbei und zog aus knapp 16 Metern ab, aber die Kugel ging knapp über das Tor.

    Der BVB tat das einzig richtige und spielte nach vorn – somit hielt man die Gäste weit vom eigenen Tor entfernt. In der 86. Spielminute verpasste erneut Pulisic, der zum Ende des Spiels hin mächtig aufdrehte, die Entscheidung in dieser Partie. Zagadou bediente per Einwurf Kagawa, der anschließend mit einem hohen und tollen Pass die komplette Berliner Hintermannschaft aushebelte und Pulisic bediente. Der Offensivspieler drang in den Strafraum ein, ließ mit einer einfachen Körpertäuschung seinen Gegenspieler „links liegen“, zog aus Nahdistanz ab und zwang Jarstein zu einer guten Parade. Dortmund verpasste eine höhere Führung und verpasste es, das Spiel endgültig zu entscheiden.

    Danach ereignete sich kaum noch etwas auf dem Rasen. Nur einmal wurde es noch gefährlich in der zweiminütigen Nachspielzeit und zwar für Schwarz-Gelb. Die Berliner führten den letzten Angriff aus; Darida spielte Stark an, der aus zentraler Position, 15 Meter vor dem Tor flach abzog und Bürki zu einer tollen Parade zwang. Dies war die letzte Aktion in diesem Spiel gewesen und nach 92 Minuten pfiff der Schiri Fritz die Begegnung ab und der BVB feierte nicht nur den zweiten Saisonsieg und die erneute Tabellenführung, sondern auch den Ausbau der beeindruckenden Heimserie von nun 38 ungeschlagenen Spielen in der Fußball-Bundesliga.

    Die Leistung von Schiedsrichter M. Fritz
    Schiedsrichter Fritz und seine Linienassistenten lieferten in der fair geführten Partie eine ordentliche Leistung ab. Gravierende bzw. grobe Fehler passierten keine; bloß bei einigen Zweikampfduellen entschied der Leiter der Begegnung für die falsche Mannschaft, Freistoß zu geben. Auffällig war allerdings, dass Fritz des Öfteren den Dortmundern im Weg stand und den einen oder anderen Angriffsversuch verhinderte.
    Schiedsrichternote = 3,0

    Meine persönliche Notenvergabe für die eingesetzten BVB-Spieler
    Bürki (2,5), Piszczek (3,0), Sokratis (3,0), Bartra (3,0), Zagadou (3,0), Sahin (2,0), Castro (3,0), Götze (3,0), Pulisic (2,5), Philipp (3,0), Aubameyang (3,0) / Toprak (3,0), Kagawa (3,0), Dahoud (3,0)

    Der BVB-Spieler des Spiels
    Sahin = Was ein neuer Trainer bei einem Spieler alles (zum positiven) bewirken kann. Sahin lieferte gegen Berlin eine Top-Leistung ab und blüht unter Bosz richtig auf. Der BVB-Spieler, der problemlos und vorallem verletzungsfrei die Sommervorbereitung absolvieren konnte, zeigte nicht nur gegen Hertha BSC Berlin, wie wichtig er wieder für die Mannschaft ist. Sahin ist der Chef im zentralen Mittelfeld, lenkt und dirigiert das Dortmunder Spiel und war an beiden Toren gegen die „alte Dame“ beteiligt – er bereitete das 1:0 vor und erzielte mit einem tollen Tor das 2:0. Aktuell spielt Sahin groß auf und ist aus der ersten Elf nicht mehr weg zu denken. Drücken wir Dortmunder ihm die Daumen, dass er von Verletzungen zukünftig verschont bleibt und der BVB weiter auf ihn und seinen fußballerischen Fähigkeiten setzen kann.

    Das nächste BVB-Spiel
    Nach dem erfolgreichen Spiel gegen Berlin, pausiert die Bundesliga aufgrund von Länderspielen. Drücken wir die Daumen, dass alle reisenden BVB-Spieler gesund und verletzungsfrei wieder kommen und im nächsten Ligaspiel zur Verfügung stehen. Das dritte Ligaspiel der Saison 2017/2018 von Borussia Dortmund findet am Samstag, den „09.09.“ 2017 um 15:30 Uhr statt. Schwarz-Gelb ist dann zu Gast beim SC Freiburg und wird alles daran setzen, mit einem Sieg Platz 1 in der Bundesligatabelle zu verteidigen.
     

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