Jacob Bruun Larsen - Nr. 34

Dieses Thema im Forum "Mannschaft & Management" wurde erstellt von Forenteam, 27. Juli 2017.

  1. cocoline

    cocoline Stammspieler * BFD - Mitglied *

    Leider ist es so bei allen BL. Vereinen. Kurzfristiger Erfolg muss her!
    Die Blauen habe auch immer tolle Jugendmannschaften gehabt, mit prima Talenten.
    Wo bleiben diese alle?
    Bei kleinen, armen Vereinen und wenn etwas aus ihnen wird, werden sie für Mios von der Bl oder Ausland gekauft.
     
  2. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Das ist nur teilweise richtig.
    Der BVB stand weit vor den Blauen, hätte 100 x mehr Möglichkeiten mit seinen riesigen Talente, und davon gab bzw. gibt es einige, entsprechend umzugehen.

    Ist aber eben, wie es ist.
    Richtig finde ich diesen Weg nicht.
     
  3. cocoline

    cocoline Stammspieler * BFD - Mitglied *


    Hast du einmal verfolgt, wie oft die Jugend der Bauen Meister geworden sind??
     
  4. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Falsch verstanden.
    Das meine ich nicht.
    Mir geht es nicht um Bayern, S04 oder andere Vereine.
    Mir geht es um den BVB.
    Und, dass in bestimmten Fällen hätten Spieler des BVB nicht verliehen und respektive für relativ wenig Geld letztlich verkauft werden.
    Danach für mehr Geld andere Spieler eingekauft wurden.
    Dafür beispielhaft sicher Passlack/Toljan, selbst wenn das derzeit von mir nur eine Vermutung ist.
    Dazu werden noch eigene Baustellen aufgemacht.
    Beispiel: Stenzel, sicher ein guter Ersatz/Backeup für Pischu, auch verkauft.
    Es ließen sich sicher noch einige Beispiele finden.
     
  5. Kevlina

    Kevlina WG - Chefin

    Was für ein Tag um Geburtstag zu feiern - auf jeden Fall alles Gute und [​IMG] , Jacob, auf eine erfolgreiche Saison mit dem BVB!
     
    Nera gefällt das.
  6. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

  7. Heinerich

    Heinerich Führungsspieler BFD - Vorstand

  8. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Cool. Das war auch echt ein Hammer Ding.
     
    Kevlina gefällt das.
  9. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    Kevlina gefällt das.
  10. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    Kein Sieger im Borussen-Duell: Die Schweiz mit @obafemi_36 und Dänemark mit @delaneydk trennen sich in einem aufregenden Spiel am Ende 3:3.
     
  11. Nera

    Nera Stammspieler

    Und da wundert man sich manchmal warum ein Spieler nicht mehr die erwartete Leistung bringt und stempelt ihn vielleicht schon als Fehlbesetzung ab oder Fehlkauf.
    Vielleicht sollte man manchmal mit seinem Urteil abwarten.....auch Spielern kann man nur vor den Kopf schauen. Und es sind auch nur Menschen, mit den gleichen Sorgen (mehr oder weniger) wie du und ich....

    Quelle: Ruhrnachrichten
    BVB-Profi Bruun Larsen spricht über Krebserkrankung seiner Schwester
     
    Vorstopper gefällt das.
  12. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler BFD - Vorstand

    Privates und berufliches ist strickt zu trennen, kannst du das nicht bist du kein Profi, gilt nicht nur für Fußballer.
     
  13. Kevlina

    Kevlina WG - Chefin

    Mmhhh, naja so eine Krebserkrankung schüttelst du nicht einfach so aus den Kleidern - vor allem nicht wenn es die Schwester / den Bruder betrifft...:gsad3:...wenn jetzt jemand anderes datet, das kannst du locker ausblenden aber so ne schwere Krankheit nicht! Vor allem weil sie schon zum wiederholten Mal mit der heimtüsckischen Krankheit kämpft und nicht weisst ob sie es wieder schafft sie zu besiegen!!!
     
    Vorstopper, Nera und nadine gefällt das.
  14. Nera

    Nera Stammspieler

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen @Pohly91 .....das schafft man bei normalen alltäglichen privaten Dingen, Vergnügen etc und da bin ich auch völlig bei dir. Aber sowas ist eine Ausnahmesituation die zum Glück nicht alltäglich ist. Das ist Quatsch da auf "sonst ist er kein Profi" zu pochen....sowas kann man nicht einfach ausblenden, ob man will oder nicht.
     
    Kevlina, Vorstopper und Salecha gefällt das.
  15. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Es ist schon interessant, dass wir, als Fans, dazu neigen, gegenüber Profi Fussballern, die Millionen verdienen, extrem nachsichtig und verständnisvoll zu sein.

    So verständnisvoll, wie kein Vater es seinem Kind gegenüber wäre. Ich sage nur Mario Götze.

    Da werden mangelnde Leistungen mit „ der ist halt noch jung ... „, „ man muss ihm Zeit geben ... „, „ der arme, der hat eine geheimnisvolle Krankheit ... „ oder „ die Schwester ist gestorben „ etc. entschuldigt.

    Keine Frage. Das sind z.T. alles triftige Gründe ( es ist natürlich hart, z.B. ein Familienmitglied zu verlieren ), aber im realem Arbeitsleben würde kein Arbeitgeber der Welt so etwas durchgehen lassen - speziell nicht im Bereich der Profis und Großverdiener.

    Kann jemand, aufgrund eines Schicksalsschlags, Krankheit o.Ä. Nicht volle Leistung bringen, muss er sich als Profi halt eine Aus Phase nehmen, bis er wieder voll da ist. Mit halber Leistung, unter voller Bezahlung im Team zu arbeiten, ist im hohen Maße unprofessionell und schadet dem gesamten Team.

    Letztes Jahr ist mein Vater an Krebs gestorben. Das war für die gesamte Familie hart. Trotzdem wäre keiner auf die Idee oder in die Situation gekommen, dies in den Job einfließen zu lassen.

    Dies nicht, weil wir so tolle Profis wären, sondern weil sich das keiner von uns leisten kann. Ein Chef würde einen solchen Grund vielleicht für ein, zwei Wochen akzeptieren und Rücksicht nehmen, aber bei anhaltend schwächerer Leistung, müsste man mit einer negativen Reaktion rechnen.
     
  16. Gast

    Gast Besuch

    Also bitte - wenn ein Familienmitglied gestorben ist und der Chef zeigt da einem die "kalte Schulter", egal wie lange der Betroffene an den Tod eines Familienmitglied "zu knabbern" hat, dann ist das echt ein mieser, schlechter Chef - dann ist der menschlich ein großes Arschloch - aber dann groß rum heulen, wenn es einen in seiner Familie erwischt.....

    Auf Arbeit zu gehen und dann den "Trauerfall" komplett auszuschalten während der achtstündigen Arbeitszeit - das geht gar nicht und das schafft auch niemand...

    Gerade in solchen Phasen sollte ein Chef den Betroffenen zur Seite stehen und ihm seine Hilfe anbieten - das hat dann was mit Fürsorgepflicht (was die Fürsorgepflicht betrifft, spreche ich aus Erfahrung - hat aber nichts mit Trauerfällen zu tun oder ähnliches) zu tun und man sollte schwächere Leistungen eingestehen und auch zulassen - dann müssen es halt die anderen Kollegen richten - irgendwann ist es dann mal anders herum...

    Würde ein Chef nur für eine kurze Dauer Rücksicht nehmen und dem Betroffenen (Kollegen) gar nicht bzw. kaum unterstützen, dann ist das ein Chef, der wirklich "Chef" ist und dies auch zeigt, nämlich, dass er keine menschliche Seite hat...und solche Vorgesetzen / Chefs sind das Allerletzte - denen ist nur wichtig, dass "sein Laden läuft" und das seine Angestellten die von ihm geforderte Arbeit ordnungsgemäß leisten...

    Ob Reiningsfachkraft in einem Bahnhof oder Fußballprofi beim größten Klub der Welt - da darf es keine Unterschiede geben hinsichtlich der Thematik, wenn ein Familienmitglied schwer erkrankt / gestorben ist - in dem Fall ist jeder Mensch gleich!!! Wenn da Unterschiede gemacht werden, na dann "Gute Nacht"...

    Und im Normalfall ist es aber so, dass die Betroffenen sich nach solchen "Schicksalschlägen" sich erst recht in die Arbeit / in den Job stürzen, um sich abzulenken. Sie arbeiten sich dann quasi fertig "bis-zum-geht-nicht-mehr" und irgendwann kommt der Tag, wo es dann, vor allem aus psychischer Hinsicht nicht mehr geht und dann geht der Betroffene zum Arzt und lässt sich demzufolge krank schreiben, für einen gewissen Zeitraum - eine Woche, zwei Wochen (da kann der Chef machen, was er will - wird ordnungsgemäß der Krankenschein vorgelegt, dann muss der Chef das akzeptieren), wenn nicht gar länger und zwar so lange, bis der Betroffene einigermaßen wieder in stabiler, psychischer Lage ist, seine Arbeit problemlos zu bewältigen und dies mit voller Konzentration und das man sich darauf voll konzentriert...

    Letztendlich muss der Betroffene ganz für sich selbst entscheiden, was für ihn das Beste ist - sich in die Arbeit stürzen, um sich abzulenken und so zwar so lange, bis er psychisch einen "Knacks" bekommt oder man lässt sich halt für einen gewissen Zeitraum krank schreiben...
     
    Kevlina, Susi, Vorstopper und 2 anderen gefällt das.
  17. Saar-Borusse

    Saar-Borusse Stammspieler

    Vor allem sollte ein Satz von Lars aufhorchen lassen " ich bin jetzt frei im Kopf ".
    Wie soll das gehen,wenn der Kopf woanders ist und trotzdem Höchstleistungen gefordert werden,bei einem Normalen Menschen kann das nur in die Hose gehen.
    Es gibt diese Menschen die das können,ausblenden und fokussieren,keine Ahnung wie die das machen,ich könnte das nicht.
    Ein weiteres Beispiel dafür wie sehr die Gesellschaft sich negativ entwickelt hat,man darf nicht einmal leiden sondern soll/muss funktionieren.
     
    svenska, Nera und Salecha gefällt das.
  18. Gast

    Gast Besuch

    :daumen:...

    In der heutigen Zeit darf man keine Schwäche zeigen. Man muss immer und überall funktionieren - quasi wie ein Computer. Auf irgendwelche Befindlichkeiten bzw. Probleme / Sorgen wird keine Rücksicht genommen. Und wenn man dann mal ehrlich ist und es zu gibt, dass es aus bestimmten Gründen nicht mehr weiter geht und man Hilfe benötigt, wird man in der heutigen Gesellschaft ausgelacht und für ein Schwächling abgestempelt.
     
    svenska und Nera gefällt das.
  19. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Tut mir leid. Ich halte das für weltfremd. In meinem Job muss ich voll da sein, sonst läuft halt nichts und die Kollegen müssten meinen Leistungsabfall auffangen.

    Im Krankheitsfall / Schicksalsschlag muss man sich eine Aus - Zeit nehmen. Nur so kann der Arbeitgeber helfen. Ist doch Blödsinn, dass jemand, der krank oder vom Schicksalsschlag getroffen ist, weiter arbeitet.

    Das hat nichts mit der bösen Gesellschaft und deren unmenschlicher Entwicklung zu tun - das war schon immer so.

    Konkret auf Bruun Larsen bezogen : wenn der ( sehr bedauernswerte ) Tod seiner Schwester seinen Einsatz / Leistung so stark belastet, gehört er nicht auf den Platz, sondern nach Hause zur Familie, bzw. Psychotherapeuten, bis er wieder beieinander ist.

    Das ist weder unmenschlich, noch grausam - das ist richtig und sinnvoll.
     
  20. Gast

    Gast Besuch

    @hotzenplotz
    Du kannst aber nicht jeden Tag im Job voll da sein und volle Leistung bringen. Man hat immer mal Tage, wo man nicht so gut drauf ist und da kann man nicht die volle Leistung an Arbeit bringen. Wenn ein Chef das nicht berücksichtigt und jeden Tag absolute Glanzleistung von seinen Angestellten verlangt, dann hat er es nicht gelernt, wie man Chef ist...

    Ich glaube, wir müssen zukünftig versuchen, ein bisschen um die Ecke zu denken, warum und wieso ein Spieler, der zwar Profi ist und Millionen Euro verdient, aber wie du und ich auch immer noch ein Mensch ist, über einen längeren Zeitraum keine gute Leistung mehr bringt...

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es welche gibt, den einem es komplett kalt lässt und problemlos weiter funktionieren kann, obwohl es in der Familie einen "Krebs - Patienten" gibt...

    Zumal sowas ja nicht von heute auf morgen "erledigt" ist und man wieder gesund ist... Strahlentherapie / Chemotherapie über einen langen Zeitraum (oftmals über Monate), die ständige Angst, es nicht zu erleben und und und...

    Für die Angehörigen ist es meistens sogar noch schlimmer, weil sie quasi nichts machen können, als einfach nur beizustehen...

    Wer sowas als Angehörige problemlos weggesteckt und weiter so leben kann, wie zuvor...

    Kann ich mir nicht vorstellen, dass es solche Leute gibt...

    Zumal das einem auch selber als Mensch verändert, ohne direkt betroffen zu sein...

    Dann ist es umso verständlicher, dass er in der Rückrunde nicht mehr die Leistung aus der Hinrunde bringen konnte - Es gibt eben doch wichtigeres als diesen Fußball...Und das ist für mich völlig menschlich.

    Und ich bin mir sicher, dass Favre davon wusste und ihn garantiert ständig gefragt, ob er mental und psychisch in der Lage ist, zu spielen und der Mannschaft zu helfen. Und ich denke, Favre hat ihn auch eingesetzt, damit er, für zumindest 90 Minuten, sich ablenken konnte...

    Das Problem ist - hätte er jedesmal gesagt, "Du Trainer, es geht nicht" etc. und sowas wäre dann an die Öffentlichkeit gekommen, die Medien hätten sich doch auf ihn eingedroschen - so nach dem Motto "Er ist Profi genug - er muss sowas ausblenden können - er verdient Millionen" und und und... Und da kommt dann die heutige Gesellschaft hervor, wie sie heute ist...

    Niemals Schwäche zeigen und immer muss man funktionieren, egal was gerade im eigenen Leben bzw. im privaten Umfeld passiert...

    Heute wird doch auf nichts mehr Rücksicht genommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juni 2019
    svenska, Kevlina und Vorstopper gefällt das.

Diese Seite empfehlen