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Umgang mit talentierten Jugendspielern

Dieses Thema im Forum "Diverses zum nationalen Fußball" wurde erstellt von Salecha, 27. August 2019.

  1. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    Niklas Dorsch: Darum müssen Bayern-Talente in die 2. Liga
    Quelle: Sportbild.de
    Niklas Dorsch empfiehlt - hier geht es zwar um Bayerntalente, aber ich denke dass kann man auch auf die jungen BVB-Spieler beziehen - Nachwuchsspielern ihr Glück erstmal in der 2. BL zu suchen, da die Jugendspieler bei großen Clubs oft keine faire Chance bekommen sich in der BL oder dann auch international zu beweisen.

    Meiner Meinung nach werden oft junge Spieler gekauft, während der eigene Nachwuchs (auch beim BVB) hinten runter fällt und denen groß keine Chance eingeräumt werden.
     
    Floralys gefällt das.
  2. Alex22

    Alex22 Führungsspieler BFD - Mitglied

    DFL will Altersgrenze auf 16 Jahre senken

    Gerade wird ja diskutiert die Altersgrenze auf 16 zu senken. Auch wen man die "Lex Moukoko" von sich weist glaube ich das dies dahinter steckt. Man setzt die Jungs natürlich einem großen Druck aus, kommt halt immer auf die Reife der Jungs an finde ich.
     
  3. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    Ich habe es mal hier eingefügt, denn mit Knauff hat es ja nicht unbedingt was zu tun und hier hatten wir das Thema im Prinzip schon einmal.

    Der letzte Teil des Artikels ist in meinen Augen auch "Quatsch", da es in den meisten Vereinen gar nicht umsetzbar ist. Das den Vereinen aber die Kinder, Jugendlichen wegbrechen ist ja nicht von der Hand zu weisen, das habe ich in den letzten Jahren in den verschiedenen Vereinen, in denen meine Tochter gespielt hat auch mitbekommen. Da können die Vereine in den G, F, E- Jugend sich nicht vor Spielern retten und mußten teilweise die Aufnahme stoppen, da es auch an Trainern gefehlt hat. Je älter die Spieler wurden, desto weniger war dann das Interesse am Fußball vorhanden, da müssen dann schon oft Spielgemeinschaften gebildet werden. Ich habe auch gehört, dass jetzt in der Coronazeit, wo der Trainingsbetrieb - zumindest hier - ja recht lange eingeschränkt, bzw. in den höheren Jahrgängen ausgesetzt war, sehr viele Spieler sich von den Vereinen abgemeldet haben. Die jetzt wieder zu motivieren, ist sicherlich nicht einfach. Damit hat der Artikel dann schon recht.
    Unsere Tochter ist übrigens zum Fußball gekommen, da die Eintracht mit den städtischen Horts eine Kooperation hatte und da Trainer gestellt hat. Also solche Dinge gibt es schon und sicher nicht nur in Frankfurt.
    Die von dir beschriebene Situation ist schon heftig, solche Zustände habe ich die ganzen 9 Jahre, wo ich jetzt bei fast jedem Spiel meiner Tochter dabei war nirgends gesehen und die haben nicht nur im städtischen Umfeld gespielt, sondern sehr oft auch im Umland.
     
  4. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    @Salecha
    Ja, sie sind mehr als heftig und wir, total alleine gelassen, außer dem völlig nichtausreichenden Mittel der Eigenleistungen, hilflos.

    Was Du bezüglich des Zulaufs schreibst, ist bei uns auch so.
    Wir können es gerade noch so schaffen, die jüngsten und jüngeren Kinder aufzunehmen.
    Die Trainer?
    In der Regel Väter, die ihre eigenen Kinder jahrgangsmäßig begleiten.
    Abgesehen davon, dass einige von ihnen selbst kaum mit dem Ball umgehen können, von Taktik oder Positionsspiel nichts wissen, also Autodidakten sind.
    Durch die dieser Situation geschuldeten Fluktuation der "Väter"-Trainer können wir nicht einmal mittels Schulungen gegensteuern.

    Einzig etwas haben wie (noch) im Griff.
    Wir haben während der Coronazeit ganz, ganz wenige Abgänge.
    Das ist positiv und wegen dem Wust der geschilderten Bedingungen zugleich auch irgendwie besch......!

    Was solls's, in der Situation hilft nicht einmal der Spruch "die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt", sondern nur noch eine sehr große Liebe zu unserer Sportart.

    Die Politik weiß ebenso darum, wie über die allgemeinen sozialen Zustände, nicht nur im Sport, sondern in vielen anderen kulturellen Bereichen.
    Und: Tut NICHTS !
    Ich habe die Hoffnung auf wirkliche Unterstützung (und nicht nur unwirksame Plattitüden) schon lange begraben.
    Schlimm nur, dass immer mehr Gleichgültigkeit einzieht, anstatt gegen diese Zustände (und nicht nur die) aufzubegehren.
    Kein Wunder, dass sich auch dadurch eine bestimmte Partei, mit diesem rechten Flügel, gründen konnte.
    Aber das schwenkt nun doch von den hier eigentlich auf den Sport bezogenen Themen zu weit ab.
    Letztlich gehört aber auch das zur gesamten Gemengelage.
     

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