Unsere Mannschaft

Dieses Thema im Forum "Mannschaft & Management" wurde erstellt von Forenteam, 29. August 2017.

  1. Saar-Borusse

    Saar-Borusse Stammspieler * BFD - Mitglied *


    Eine Mannschaft muss auch bereit sein für einen Leader,der im Vordergrund steht und das "Sagen" hat.
    Hummels sollte vielleicht so einer sein,man hat ja gesehen wie schnell der erste schmollend zurück getreten ist.
     
  2. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Sowas muss sich ergeben. Das kann man nicht bestimmen. Ausserdem braucht man nur dann den starken Mann im Team, wenn er nicht an der Seitenlinie steht. Man denke an die Klopp Jahre.

    Ich glaube an starke Spieler Typen. die sich dem Mannschaftsgedanken unterordnen, aber nicht an Anführer. Der Anführer sollte der Trainer sein. Die Mannschaft sollte in sich geschlossen und stark sein - bis hin ins schwächste Glied. Der Mannschaftskapitän sollte eine gewisse Autorität haben, aber er sollte nie mehr, als der verlängerte Arm des Trainers sein.

    Hier werden oft Spielertypen, wie z.B. Ibra gefordert. Das halte ich für falsch. Selbstverliebte Egomanen, die nur sich selber und nie die Mannschaft sehen, mögen, nach aussen, Stärke symbolisieren, jedoch sind sie der Tod einer jeden Grundordnung und damit für den Mannschaftssport nur sporadisch ( durch Einzelaktionen ) effektiv.

    Da lobe ich mir einen Spieler, wie CR7. Der spielt extrem mannschaftsdienlich und produziert sich nie als Leader oder Anführer. Der hat immer den Mannschaftsgedanken im Kopf.

    Ich sehe Spieler wie Bausteine. Jeder ist ein Puzzle Stück in einem großen Konstrukt - die Mannschaft. Deshalb mag ich Spieler, die in ihrem Bereich gut sind. Zagadou ist so einer. Er ist ganz klar ein sehr guter IV. Punkt. So einen kann man einsetzen. Das ist eine klare Sache.

    Ich mag intelligente Spieler, weil die die Strategie des Trainer umsetzen können. Ein Messi ( den ich für einen wundervollen Spieler halte ) ist auch kein tumber Bolz Kumpan.

    Dies kann man nicht auf Wettbewerbe, wie die EM oder die WM beziehen, da es hier ganz andere Voraussetzungen und Situationen gibt. Das ist ein direktes Turnier mit zusammengewürfelten Mannschaften. Hier muss in kürzester Zeit eine Hierarchie entstehen. Man kennt das ja. Bei einer EM oder WM kristallisieren sich Spieler heraus, die Helden des Turniers werden, von denen man aber später, im Profi Fussball, nie wieder etwas hört. Man sollte N 11 Fussball nie mit Vereinsfussball vergleichen. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Disziplinen.

    Ich schreibe das nur, weil sich oben genannte Spieler in ihrer jeweiligen N11 anders, als in ihren Vereinen, verhalten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2019
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  3. Zazou09

    Zazou09 Führungsspieler BFD - Vorstand

    Delaney sehe ich aber da ebenso. ;-)
     
  4. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Er ist zwar schon seit der Saison 2017/2018 bei uns, aber das ist Nebensache.

    Für mich hat die Dauer der Vereinszugehörigkeit nichts mit dem Stellenwert eines Spielers zu tun.
    Ebensowenig wie das Alter eines Spielers.
    Es gibt nur gute, weniger und schlechte Spieler.

    Hotze schrieb es gerade sehr gut, wenn er meinte, Hirarchien müssen sich entwickeln.
    Wenn ein Trainer meint, Spieler festlegen zu müssen, die dem Mannschaftsrat angehören, so ist das für mich falsch.
    Ebenso halte ich die Bestimmung eines Kapitäns für grenzwertig und zu dogmatisch.
    Denn wie verhält sich ein Mensch in einer solchen Situation?
    Er, mithin auch ein Trainer, wird wohl kaum Leute um sich sammeln, die ihm Kontra geben, denn damit schafft er sich quasi selbst Probleme.

    Wenn der MR und Kapitän vom Team gewählt wird, ist das eine gemeinschaftliche Entscheidung von ca. 26 mündigen Sportlern, die die gegenseitigen sportlichen sowie persönlichen Stärken und Schwächen relativ genau kennen.
    Da trennt sich schon aufgrund der Abstimmung unter 26 Sportlern, die Spreu vom Weizen.

    Wenn nun Favre mittels "Befehl" Akanji, als einer der bisherigen Ersatzkapitäne, durch Hummels ersetzt, hat das schon ein gewisses "Geschmäckle".
    Zumal die Rückkehr von Hummels wahrscheinlich nicht den Beifall aller fand.
    Die Reaktion von Akanji, dass ihn das getroffen und angekotzt hat, ist für mich menschlich absolut nachvollziehbar.
    Sein Rücktritt aus dem MR ist natürlich trotzdem nicht professionell.

    Ich glaube jedoch, dass das auf dem Platz sehr, sehr wenig zum Tragen kommt.
    Man muss sich nämlich nicht unbedingt mögen, um auf dem Platz trotzdem gemeinsam gute Leistungen zu bringen.
    Andernfalls würde Akanji quasi absichtlich Fehler machen.
    Wer das glaubt, liegt sicher sehr weit daneben.

    Akanji befand (befindet?) sich in einem Formtief.
    Das kommt vor.
    Dass das so hochgekocht wird, sehe ich eher bei Favre angesiedelt.
    Denn der hat dadurch, dass er Akanji nicht herausgenommen, quasi geschützt hat, und stattdessen Zagadou schon viel eher eine Chance gegeben hat, wesentlichen Anteil an der Diskussion rund um Akanji.

    Hoffen wir, dass sich "der Fall" Akanji ebenso beruhigt, wie darauf, dass wir uns jetzt entlich in der richtigen Spur befinden.
     
  5. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

    Man muss ja nicht absichtlich Fehler machen, es reicht ja schon wenn man die Ansagen des "Abwehrchefs" aus Abneigung nur widerwillig umsetzt. Wir sprechen hier von Hochleistungssport heißt wenn er nur eine Millisekunde denkt "Ach schon wieder der Hummels" kommt er am Ende den entscheidenden Schritt zu spät...
     
  6. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Mag sein, glaube ich aber nicht.

    Ich liefere eine Begründung gleich mit.
    Wenn man selbst ein schwerwiegendes Problem hat, in der unmittelbaren Familie (z. B. Krankheit, Ableben, etc.), dann hilft bei 95% aller Menschen was?
    Ablenkung.
    Ablenkung, u.a. durch Arbeit und Hobby.
    Das vertreibt quasi die bösen Gedanken.

    War zumindest bei mir immer so.
    Wenn ich auf dem Fußballplatz stand, habe ich mich aufs Spielen konzentriert und die Traurigkeit, Wut oder Tränen, waren für mich da nicht greifbar.
    Selbst in der Zeit, wo ich an meinem Hirntumor erkrankt war, habe ich bis zur OP Fußball gespielt.
    In diesen rund zwei Stunden, war die Angst nicht oder nur kaum vorhanden.

    Warum also soll das bei Akanji nicht auch so sein?
    Meiner Meinung nach bleibt gerade durch die Schnelligkeit im Hochleistungssport noch weniger Zeit, trüben oder sonstigen Gedanken nachzuhängen.
    Nein, ich bin der festen Überzeugung, dass Akanji, auch mit dem Zutun durch falsches Handel von Favre, in diese tiefe Formkrise geschlittert ist.
    Vielleicht hätten zwei, drei Spiele auf der Bank ihn besser geholfen, ihn gar nicht in ein solch sehr tiefes Loch fallen lassen, wenn Favre früher bzw. überhaupt klüger gehandelt hätte.
    Zumal ja mit Zagadou praktisch ein Spieler mit dem gleichen Leistungsvermögen mit den Hufen scharrte.
     
  7. Zazou09

    Zazou09 Führungsspieler BFD - Vorstand

    Schafft, kann oder will aber nicht jeder. Sprich, man kann das jetzt nicht verallgemeinern.
    Schön, wenn es bei dir geklappt hat.
     
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  8. FabiBVB1909

    FabiBVB1909 Hoffnungsträger

    Für mich "sperren" bzw. nehmen Hummels und Akanji die Plätze in der Innenverteidigung von Zagadou und Balerdi weg.

    Akanji kann gerne zu seinem Traumklub gehen - Manchester United - den würde ich sogar für schon 10 Millionen Euro abgeben.

    Gestern hat er auch wieder zwei dicke Böcke gehabt...
     
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  9. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

    Hochleistungssport, da reichen 99,99% eben nicht.
     
  10. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Sicher gibt es auch die und ja, Akanji kann so gestrickt sein.
    Da ich jedoch nicht mehr taufrisch bin, habe ich einige Lebenserfahrung gesammelt.
    Und da ist es so, dass bei vielen, vielen Menschen in meinem Umfeld genau das so eingetreten ist, wie ich es beschrieben habe.

    Außerdem setzt beim Fußball oft der "Problemverstand" aus.
    Gott sei Dank wehrt sich der Kopf in solchen Zeitfenstern gegen schlimme Dinge.
    Nur sehe ich den Sachverhalt Akaji/Hummels als Bagatelle an.
    Wenn man als Arbeitnehmer mit einem Kollegen von einem großen Team Ärger hat, darf die Welt auch nicht untergehen.
    Da muss man, sofern es kein Mobbing ist, normal weiterarbeiten und die meisten Menschen schaffen das auch.

    Also kein Grund das so hoch zu hängen.
     
  11. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

  12. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

  13. Kevlina

    Kevlina WG - Chefin * BFD - Mitglied *

    Hehehe, scheint so als wäre ne lustige Reisegruppe unterwegs...:mrgreen:...toll zu sehen, da wäre man am liebsten dabei! Hoffentlich erholen sie sich gut um bald wieder voll angreifen zu können...

    Quelle: ruhrnachrichten.de
     
  14. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    grosskreutz ist auch in dubai
     
  15. Alex22

    Alex22 Führungsspieler BFD - Mitglied

  16. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Ist es aber nicht so, dass im MODERNEN SPOTZENFUSSBALL die gesamte Mannschaft in der Offensive und Rückwärtsbewegung eine GESCHLOSSENE EINHEIT bilden soll bzw., um erfolgreich zusein, sogar zwingend muss?

    In der Rückwärtsbewegung sehe ich des Öfteren keine Geschlossenheit.
    Diese ist beim Pressing, egal ob man tief- oder hochstehend presst, zwingend.
    Machen nur ein, zwei offensive Spieler oder eigentlich generell ein, zwei Spieler nicht konsequent mit, kommt es zu Lücken im Abwehrverbund, wo wir Fans uns an den Kopf greifen und es nicht fassen können.

    Erinnere Dich mal an Kloppos Zeit.
    Da wurde sehr hoch gepresst, waren alle eingespielt und zudem mit den Duos Kuba und Piscu sowie Schmelzer und Großkreutz beide Außenbahnen defensiv stark besetzt.
    In Klopps letzten Saison begann diese Geschlossenheit zu bröckeln.
    Was das zur Folge hatte, konnten wir miterleben.

    So gesehen glaube ich, dass Zagadou genau das meint.
    Wenn es so ist, dann hat er durchaus nicht unrecht.
    Natürlich waren es trotzdem ein paar stark individuelle Fehler dabei, die unbedingt minimiertwerden müssen.
    Wichtiger wäre aus meiner Sicht jedoch, das gesamte Abwehrgebilde wieder als geschlossenen Block zu formen.
    Da ist vor allem Herr Favre gefragt (wie bei so manch anderen Dingen auch).

    Ich sage voraus, dass schon mit einem geschlossenen Defensivverbund ALLER 10 Feldspieler die Fehlerquote, mithin daraus resultierende Tore, signifikant sinken wird.
    Mit hoher Sicherheit!!!!
     
  17. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Zagadou hat natürlich recht. Vorne wird solange der Ball rumgeschoben, bis einer den Ball verliert. Dann kommt der Konter und Zagadou steht alleine da. Hummels ist zu langsam, Akanji verliert seine Zweikämpfe und Witsel ohne Delaney funktioniert defensiv nicht.

    Mit fussballerischem Weitblick hätte man Diallo nicht gehen lassen. Hummels hätten wir, wenn man mutig denkt, nicht gebraucht. Zagadou und Diallo - das wäre was gewesen. Weigl hätte man ebenfalls halten müssen, denn er war der einzige, der defensiv mitdenkt und Delaney ersetzten konnte. Dahoud ist auf der Position hoffnungslos überfordert und defensiv unfähig.

    Keine Ahnung, was mit Akanji los ist, aber so, wie er seit Monaten auftritt, gehört er nicht in die Start Elf. Die Defensive braucht DRINGEND eine Zuordnung und Hierarchie - da ist, schon seit der letzten Saison, der Trainer gefragt. Piszceck ist zu alt und keine sichere Option mehr. Links muss sich Favre mal entscheiden, wer da spielt. Nochmal : die Abwehr braucht, mehr als jeder andere Bereich, eine feste Zuordnung und einen klaren Chef. Die Spieler dafür haben wir. Anscheinend aber keinen Trainer, der sich entscheiden kann.

    Zagadou musste man Favre aufzwingen. Akanji ist, trotz schwacher Leistungen, gesetzt. Was soll das ? Mit Guerreiro hat Favre einen der besten AVs Europas. Wieso spielt er nicht da, wo er hingehört ? Delaney ist z.Zt. verletzt. Vorher hat er immer öfter auf der Bank gesessen und prompt bricht unser DM ein ( Oh Wunder ). Was macht der Schweizer ? Lässt Weigl gehen und setzt auf Dahoud. Muss man jetzt noch darauf hinweisen, dass das sowieso schief geht ?

    Unglaublich, was Favre da rumfummelt - oder besser zögert und zaudert.
     
  18. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

    Natürlich ist unsere miserable defensiv-Leistung ein Gesamt-Mannschaftliches Problem. Da hat Zagadou vollkommen Recht wie ich finde. Wenn vorne der Ball vertendelt wird haben es unsere Abwehrspieler natürlich sehr schwer.

    Nur darf man sich hinter dieser Aussage nicht Verstecken. Denn wir haben nicht nur Konter Gegentore bekommen. Gerade nach Standards war unsere Abwehr Vogelwild. Oft fehlt auch die Ordnung, etc.

    Deswegen halte ich so Aussagen für "gefährlich" auch wenn natürlich viel wahres dran ist.
     
  19. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Sicher ist es die Mischung, von allem etwas.
    Aber, wenn es gelingt, schon das Gesamtverhalten des Defensivverbundes zu verbessern, wäre viel erreicht.
    Da würden wir schon einmal X Gegentore weniger auf der Negativseite haben.
    Wenn dann die Anzahl der individuellen Fehler verringert werden (denn solche wird es immer und in jeder Mannschaft geben), wäre eigentlich alles einigermaßen im Lot.

    Mit Haaland kommt ein MS hinzu, der (hoffentlich) die wichtige Anzahl an Toren beisteuert.

    Passt das so, ist vieles möglich.
     
  20. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

    @leipzig09 bin da bei dir. Ich kann es nur nicht ab wenn man sich hinter etwas versteckt bzw. Ausreden sucht.
    Wir haben 16 Gegentore durch Standards erhalten. Das ist gemeinsam mit Mainz der schlechteste Wert.

    Soll heißen, natürlich haben wir ein Problem mit Kontern, etc. aber deswegen ist die Abwehr nicht fehlerfrei.
     

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