Die neue Abseitsregel besagt, dass ein Spieler im Abseits steht, wenn sich sein ganzer Körper vor der Verteidigungslinie befindet. Die FIFA hat die Ärmel hochgekrempelt, um zentimetergenaue Abseitsstellungen zu verhindern. Nach der neuen Abseitsregel wird die Abseitsfahne gehoben, wenn sich der ganze Körper des Spielers vor der Verteidigungslinie befindet. Befindet sich nur das Knie oder die Schulter davor, liegt kein Abseits vor. Die Regel wird zunächst in Italien und Schweden angewandt. Wenn die gewünschten Ergebnisse erzielt werden, wird die neue Regel weltweit gelten. Mit dieser Regel will die FIFA den Fußball attraktiver machen.
Habe ich auch gelesen. Dann fängt die Diskutiererei an,war jetzt der ganze Körper vor der Verteidigungslinie oder war vielelicht noch das Bein/der Arm dahinter,ob es dann besser wird. Vielleicht sollte man das Abseits komplett abschaffen,das sollte man,mMn,mal testen.
Und dann Handball Ergebnisse erzielen ??? What,.?? Never Außerdem soll sie nicht geändert werden. Das ganze ist aus einer Idee von Arsene Wenger entstanden, vor 3 Jahren. Grundsätzlich ist diese Idee sogar gut. Und mit der aktuellen Technik deutlich leichter Dazustellen wie diese 5min überprüfung bei mm Entscheidungen..
Das ist ein Trugschluss, du hast die mm doch nur verlagert. Der "ganze" Körper ist eben der ganze Körper. Da kommt es dann auch auf mm an, nur an einer anderen Stelle
Das, was @Pohly91 schreibt, habe ich mir auch gedacht. Ob der Gintern, der Arm, der Kopf oder sonstwas als Maßstab genommen wird, es wird die ewige mm-Diskutiererei weiterhin geben nur auf andere Körperteile verlagert. Und was Du bezüglich der Ergebnisse für Bedenken hast, wäre auszuprobieren. Im Hockey, das in der Spielanlage etwas dem Fußball gleicht, gibt es schon seit langer Zeit kein Abseits mehr. Was denkst Du, welche riesige Bedenken es damals dort gab. Und es hat sich trotzdem durchgesetzt und bewährt. Nun, ganz vergleichbar ist es natürlich nicht, aber ich glaube wegen der Nähe beider Sportarten, glaube ich nicht an Handballergrbnisse. Zudem ist mir ein 5:5 lieber als ein 0:0. Obwohl die mm-Diskutiererei dort auch nicht ausbleiben würdw, hielt ch persönlich einen Versuch, Abseits nur im Strafraum zu ahnden. Damit verengt/verkleinert sich die Fläche, die unter Beobachtung gestellt werden muss. Ich meine das so, dass z.B. ein Spieler, an der Eckfahne angespielt wird und nach der aktuellen Regel im Abseits stehen würde, dann eben nicht in einem solchen steht. Es gäbe dann auch kein Abseits im Strafraum, weil jeder im Strafraum stehende Spieler hinter dem Ball wäre. Wenn ein Spieler allerdings im Strafraum im Abseit steht und von hinten angespielt wird, bleibt alles beim Alten. Ob das realisierbar wäre? Ich weiß es nicht, halte es jedoch für möglich. Zudem könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es, zumindest im Profi-Fußball etwas Ähnliches, wie die Torkamera gibt, mit der man elektronisch die ja relativ kleine Strafraum-Fläche "überwacht". Nur bin ich eben nicht Arsen Wengerè.
@hotzenplotz , ich schreibe doch nicht gegen dem "alten" Schiri-Entscheid. Wenn es denn noch so wäre, dann wäre das Tor wahrscheinlich gegeben wurde. Was ich meine, ist etwas anderes. Ich meine, dass, wenn es denn den VAR nun einmal gibt, diese Fingerbreite zu akzeptieren ist. Er ist zumindest messbar und nicht wie die irre Handspielregel sujektive Harakiriauslegung. Und letztlich ist diese Fingerbreite auch eine gewisse Gerechtigkeitspille. Denn bei der alten Verfahrensweise, würden wir auch viele Szenen wild diskutieren. Ohne jeweils eine Gewissheit zu bekomnen. Bei der VAR-Variante regen wir uns heute z.B. bei einer Entscheidung gegen das Tor von Malen auf. Bei einem "klon"-artigen Tor gegen uns, wären wir hingegen sehr froh gewesen, wenn wir das Tor nicht fangen. Durch den Liniennachweis beruhigt sich diese Aufregung in beide Seiten, weil man den Nachweis letztlich optisch aktzeptieren kann. Deshalb empfinde ich die heutige Abseitsentscheidung zwar für uns scheiße, aber unter Berücksichtigung des Regelbeweises als absolut gerecht. Hätten wir dadurch das Spiel gewonnen, wäre es ähnlich eines Schlags ins Gesicht des Fußballsport. Denn das, was wir geboten haben, hat nämlich wenig mit diesem Sport zu tun. Einzige Scheiße ist an diesem Punktverlust nur, dass die zwei fehlenden Punkte nach der Zeit von diesem Trainer, vielleicht sehr fehlen.
Dem möchte ich ein entschiedenes NEIN entgegensetzen. Es ist sinnlos und kontraproduktiv Vorgänge oder Abläufe mathematisch zu bemessen, die in sich natürlich und nicht steuerbar sind. Ein Spieler kann unmöglich steuern, ob er einen Millimeter im Abseits steht. Sinn der Abseitsregel ist Vermeidung der unfairen Vorteilsnahme. Abseits, genauso, wie Hand oder Foul MÜSSEN der Beurteilug durch den Spieleiter ( Schiedsrichter ) unterliegen. Ein Abseits, in dem nur die Nase im Abseits ist oder 1 cm der Schuhspitze ist nicht zwingend Abseits. Es geht darum, Absicht und Tatsache zu beurteilen, bzw. abzuwägen. Das ist bei Fouls oder Hand nicht anders. Deshalb darf der VAR höchstens als Hilfsmittel dem Schiri zur Verfügung stehen. Mehr nicht. Entscheiden muss der Schiri. Da keine der beiden Mannschaften in der Lage schien, ein reguläres Tor zu schießen, war Malens Tor spielentscheidend. Auch wenn wir scheisse gespielt haben, darf man das ruhig erwähnen.
Ich bin immer der Meinung (egal ob für oder gegen uns), wenn gefühlt 81.365 Leute im Stadion inkl. 1 Schiri, 2 Assistenten und noch ein 4. Offizieller das nicht gesehen haben, dann ist es auch nicht passiert... ABER wenn wir so eine scheiße wie VAR haben, bin ich eher bei @leipzig09 dass es mehr bei "klar nachweisbaren" Dingen (Abseits, Tor ja/nein) Sinn macht als bei Subjektivität wie Hand und Foul
In der Canadian Premier League (CPL) startet zu Beginn der Saison (4. April) ein Pilotprojekt. Das teilt die Fifa offiziell mit. Die bisherige Abseitsregel wird zugunsten der Angreifer geändert. Arsene Wenger kämpft seit Jahren für die Reform. "Ein Spieler soll nicht im Abseits stehen, solange sich noch ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden kann, auf gleicher Höhe mit dem vorletzten gegnerischen Spieler befindet. Ein Spieler wird nur als im Abseits gewertet, wenn zwischen ihm und dem Verteidiger eine Lücke besteht. Die Fifa nennt das „Daylight“, also Tageslicht-Abseits. Bislang steht ein Spieler schon im Abseits, wenn nur eines dieser Körperteile näher am Tor ist als der vorletzte Gegner." Fußball: Fifa testet Abseits-Revolution! Offizielle Mitteilung | Sport | BILD.de
Eine Überarbeitung der Abseitsregel würde ich auch seeeeehr begrüßen. Etwas "Schwierigkeiten" hab ich mit den Formulierungen im folgenden Zitat: Das sind für mich 2 vollkommen unterschiedliche Versionen! Im ersten Satz wird, m.M.n., eine Spielsituation geschildert, bei der eine Überdeckung von Spieler und gegnerischem Spieler gegeben ist (siehe auch "VAR-Bild"). Den Satz 2 verstehe ich so, dass sich der angreifendere Spieler deutlich vor einem verteidigeren Spieler befindet ... Falls ich dies nicht richtig verstanden habe und/oder falsch interpretiere, könnte eine Abseitsregel auch gleich vollständig abgeschafft werden.
@Bernd Heinrich Ich verstehe das so, solange es noch eine Schnittmenge zwischen den beiden Spielern gibt, ist es kein Abseits. Erst dann, wenn sich zwischen den Spielern eine Lücke befindet. Also Abseits gibt es dann trotzdem, nur der Spieler muss sich im Ganzen vor dem Verteidiger befinden, abgeschafft ist es dann ja nicht. Natürlich Vorteil für den Angreifer, das ist ja auch so gewollt. Dann gibt es nicht mehr dieses Abseits mit Nasenlänge oder Zehenspitze vorne.
Ich verstehe es wie @garfy löst für mich aber nicht das Problem, sondern verschiebt ja einfach nur die Millimeter entscheidung weiter "nach vorne". Dann guckste nicht "war der Zehnagel im Abseits" (alte Regel) sondern "war der Zehnagel des Verteidigers und die Ferse des Stürmers auf gleicher Höhe"
Da steht aber, es muss eine Lücke bestehen zwischen den Spielern, die kann der VAR dann doch wohl erkennen. Ich würde die Regel begrüßen, denn dann würden z.B. bei Flanken auch schöne Kopfballtore fallen wenn sich der Kopf vor dem Verteidiger befindet, aber der Körper hat noch eine Schnittmenge mit ihm.
Ich sehe es als eine kleine Verbesserung, besonders in Bezug zum Offensivfußball hin. Aber!!! Die "Luft", die sich zwischen dem Abwehrspieler und Angreifen sein soll bezieht sich ja, wie auch schon jetzt, nur auf die Körperteile, mit der man ein Tor erzielen kann. Mithin wird sich das Szenario der Häufigkeit von Überprüfungen darauf konzentrieren, vermutlich auch verringern. Das "Lineal" anzulegen wird jedoch bleiben müssen. Die einfachste Regel wäre m.M.n., wenn die Regel besagt, dass Abseits dann ist, wenn der Angreifer ganzkörperlich vor dem Abwehrspieler steht und quasi ein Luftspalt zwischen beiden zu erkennen ist. DAS sollte schon schnell überprüfbar sein und keine Interpretationspielräume zulassen.