Roman Bürki - Nr. 1

Dieses Thema im Forum "Mannschaft & Management" wurde erstellt von Forenteam, 27. Juli 2017.

  1. Saar-Borusse

    Saar-Borusse Stammspieler

    Was ist eigentlich mit Bürki,ist da abzusehen wann er wieder im Tor steht,weiss da jemand was genaueres?
     
  2. djshooter

    djshooter Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    Vermutlich Freitag
     
  3. Kevlina

    Kevlina WG - Chefin

  4. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Ich halte die Aussagen von Bürki nur bedingt richtig.
    Denn in der vergangenen Saison wurde sehr guter Fußball gespielt.
    Sicher auch ein Teil davon die Arbeit von Favre.
    Auch das, was Bürki zu Favres detailbesessener Arbeit sagt, mag zu großen Teilen stimmen.
    Aber, und das sagt Bürki eben nicht, ist es dann, wo Favre einen anderen Teil von Trainerarbeit, nämlich das Antreiben, das Motivieren, das mentale Vorleben von unbändigem Willen und einer Überzeugung der eigenen Leistungsstärke, leisten hätte müssen, nahezu zum Totalversagen von ihm gekommen ist.
    Das kann er nicht, weil er so nicht tickt.
    Es braucht es aber, in der Kabine, im Training und auch am Spielfeldrand.
    Nicht unbedingt in der Art von Kloppo, aber in einem angemessenen Maß.
    Auch gute Teams brauchen manchmal einen gewaltigen Tritt in den Hintern.
    Was aber macht Favre?
    Nichts, zumindest nichts Sichtbares.
    Im Umkehrschluss entsteht somit durch SEINE Trainerarbeit kein Fortschritt, keine Leistungsverbesserung, sondern, von ihm sicherlich ungewollt, Stagnation bzw. gar eine Art von Rückwärtsentwicklung.

    Ob Bürki nur diplomatisch war oder das tatsächlich so sieht, werden wir nie erfahren.
    Das was gegenwärtig geschieht, spricht trotz aller Fürsprache eben nicht zu gunsten von Favre.
    Warum auch, wenn wir das werten, was die Mannschaft und Einzelspieler seit Wochen mit fallender Tendenz abliefert?
     
  5. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler BFD - Vorstand

    Und selbst wenn er gesagt hätte dass alle Spieler mit Absicht schlecht spielen würden weil ihnen die Frisur von Favre nicht gefällt...

    Fakt ist Favre hat (besonders bei Social Media und Foren) sehr viele (berechtigte) Kritiker.

    Ich persönlich finde es vollkommen richtig was Bürki sagt. Denn anders als uns der Verkäufer (Entschuldigung, ich meine Journalist) glauben machen will mit dieser Meldung stellt sich Bürki gar nicht vor Favre.

    Das was Bürki sagt hat nämlich erstmal gar nicht so viel mit Favre zu tun. Und das was damit zu tun hat:
    Er lobt ein paar Dinge und erwähnt einen negativ Punkt ohne darauf einzugehen. Das ist PROFESSIONELL, das ist sehr nah am Lehrbuch.
     
  6. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    Für mich macht der Journalist aus den Aussagen mehr, als das ich daraus lesen kann.
     
  7. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Es gibt bestimmte Gepflogenheiten im Profigeschäft.
    Sicher ist eine davon, dass sich Spieler in der Regel, wenn sie dazu gefragt werden, nicht gegen den Trainer stellen.
    Sicher ist es oft auch so, dass sie sagen, dass in allererster Linie die Spieler daran schuld sind, wenn sie sich nicht an die Vorgaben des Trainers halten, wenn etwas schief läuft.
    Sicher ist auch, dass das einen bestimmten Teil an Wahrheitsgehalt hat.
    Das ist so und trifft auf die große Masse der befragten Spieler zu.

    Genau so, wie das so ist, kann man des Trainers Anteil an bestimmten POSITIVEN und NEGATIVEN Entwicklungen nicht ausschließen.

    Im konkreten Fall der gegenwärtigen abwärts führenden Entwicklung ist der Anteil des aktuellen BVB-Trainers, Lucien Favre, offensichtlich.
    Offensichtlich sichtbar!

    Wir bewerten hier mit unserer Diskussion nicht die Arbeit von LF hinter den Kulissen (auf dem Trainingsplatz/in der Videoanalyse/in der Kabine), sondern was von dieser Tätigkeit in den Spielen als Ergebnis sichtbar wird.
    Das, was wir da geboten bekommen, mithin sehen und bewerten können, ist seit der Mitte der vergangenen Rückrunde nicht gut und unterliegt einen deutlich erkennbaren Abwärtstrend.
    Auch wenn gegenwärtig der Punkterückstand einen scheinbar ungefährlichen Abstand zu Spitze aufweist.
    Die Art der (inzwischen) regelmäßigen Auftritte ist es, was große Sorge bereitet.
    Das geht mir zumindest so.

    Nimmt man nun diese für uns alle sichtbaren Fakten, kommt man doch eigentlich zwangsläufig zu dem Schluss, dass auch beim Teil von Favres Arbeit etwas nicht stimmt.
    Nämlich den, den wir alle nicht sehen, mithin nicht seriös bewerten können.
    Es ist jedoch letztlich unzweifelhaft so, dass zwischen dem umfangreichen Teil der Arbeit hinter den Kulissen und dem, was in den Spiele(N) geboten wird, ein direkter Zusammenhang besteht.

    So gesehen, ist es eigentlich egal, ob wir hier über den Trainer Favre oder die Schnarchnase Favre diskutieren, weil er genau die Defizite aufweist, die ihm den negativ besetzten Spitznamen eingebracht haben

    Deshalb ist m.M.n. aus den Aussagen von Bürki wenig abzuleiten.
    Einzig und alleine nur, dass es auch einen Teil an der Mannschaft liegt.
    Wie groß dieser Anteil ist, lässt sich nicht bemessen.
    Abgeleitet aus den sichtbaren Ergebnissen und sich daraus zwangsläufigen abzuleiteten schlechten Arbeit von Favre, halte ich diesen Anteil für sehr gering.
     
  8. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Das Interview ist lediglich ein Versuch, die Wogen zu glätten, denn die Mannschaft will jetzt konzentriert in die kommenden Spiele gehen. Favre ist da. Da muss man nun das Beste draus machen. Ich finde das gut von Bürki. Ansicht die Beste öffentliche Äußerung vom BVB in diesem Jahr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2019
    Kevlina und Salecha gefällt das.
  9. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Klar ist das gut von Bürki, denn er war es auch auch, der zum Ende der RR offene Worte sprach und sich auch vor Kurzem sehr kritisch äußerte.
    Es mag sogar seine Meinung zu Favre sein.
    An der Tatsache, dass Favre nicht (genug?) motivieren kann, ändert das m.M.n. nichts.
    Wenn es auf den Punkt ankommt, zieht der den Schwanz ein, redet schwächere Gegner besser als sie sind, warnt, warnt und warnt nochmals und letztlich resigniert er (sogar öffentlich) dann, wenn etwas sportlich absolut noch machbar ist.
     

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