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BuLi und Corona

Dieses Thema im Forum "Diverses zum nationalen Fußball" wurde erstellt von Forenteam, 4. Oktober 2020.

  1. Pohly91

    Pohly91 Legende

    Corona hin oder her. Was ich viel schlimmer finde, sind die Methoden die gefahren wurden. Anderdenkende würden ausgegrenzt, in Ecken "gestellt", etc. Genau diese Mechanismen gab es schon Mal auch wenn es lange her ist. Auch da hat man anderdenkende und Randgruppen ausgegrenzt, gegängelt, etc.

    Lemminge wollen nicht denken, sie wollen marschieren... Genau so wie vor fast 90 Jahren...
     
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  2. garfy

    garfy Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Klar sollte man in einer Demokratie andere Meinungen akzeptieren. Aber dann sollte derjenige/diejenige, der/die eine andere Meinung hat, auch nicht mit solchen Aussagen kommen, Damit werden andere ja auch schon als Vollidioten hingestellt, weil sie das nicht so sehen wie @Frau1909.
    Sie könnte ja schreiben - ich sehe Corona als eine politische Agenda und habe alles mal hinterfragt und bin für mich zu folgendem Ergebnis gekommen.
     
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  3. Pohly91

    Pohly91 Legende

    @garfy da hast du 100% Recht, leider scheint es in unserer Gesellschaft aber immer mehr dahin zu gehen, dass man polarisieren "muss" um gehört zu werden. So werden wir durch "unsere" Medien erzogen. Ich mag dieses "schwarz-weiß" denken auch nicht.

    Allerdings kann ich auch verstehen, dass man "aggressiv" wird wenn man (mittlerweile Jahre lang) in die Ecke gestellt und ausgegrenzt wird. Ich habe es in meinem Bekanntenkreis erleben müssen, wie jemand der ungeimpft war aktiv ausgeschlossen wurde und nicht weil es nicht anders ging, sondern weil das so gewünscht war.

    Ich mag die Corona-Debatte nicht, sie lässt mich nur noch mehr an der Gesellschaft Zweifeln als ich es eh schon tue. Auf BEIDEN Seiten wohlgemerkt...
     
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  4. Salecha

    Salecha Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    ich bin kein KL-Fan, aber Spahn war ja auch recht vorsichtig, da hat sich durch den Wechsel ja nicht ganz so viel geändert, eher in die andere Richtung, denn, denn volle Stadien mit 0G gab es unter Spahn nicht.

    Gibt es dazu eigentlich eine Quelle, dass die Krankenhäuser (und das weltweit) Geld bekommen, wenn sie einen Toten als Covid-Toten deklarieren? Diese Frage konnte mir bisher noch niemand beantworten, denn dieses "Gerücht" höre ich in meinem (internationalen) Umfeld auch ständig. Und das soll wohl in vielen Ländern auf der Welt so sein. Einen Beweis konnte mir aber bisher niemand nennen.
     
  5. Pohly91

    Pohly91 Legende

    @Salecha ob es nun 18k sind kann ich dir nicht sagen, was ich dir sagen kann ist, dass WENN jemand an COVID verstorben ist, dann kann man diverse Pauschalen geltend machen. Beispiele wären hier Beatmung (kostenintensiv), Pflege und Medikation. Das kann man auch alles im aG-DRG-Fallpauschalen-Katalog nachlesen, ist also kein Geheimnis.

    Ob und wie viele Tote "umdeklariert" werden/wurden weiß ich nicht und damit möchte ich es auch niemanden unterstellen.

    Was ich weiß ist, dass aktiv druck von der damaligen Regierung auf Virologen ausgeübt wurde, Szenarien möglichst "schwarz" darzustellen. Dies widerstrebt meinem Gerechtigkeits und Freiheitsgedanken massivst.
     
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  6. Salecha

    Salecha Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    du meinst also, dass jemand beatmet wurde, damit dies nach dessen Tod höher abgerechnet werden kann? Ich kenne jetzt nicht so viele (eigentlich gar keine) Intensivmediziner, bzw. Personen, die solche Abrechnungen bearbeiten, aber ich habe schon oft mitbekommen (und das nicht im privaten Bereich, sondern arbeitstechnisch), dass Krankenkassen bei Abrechnungen recht genau schauen. Dass Krankenhäuser sich den höheren Arbeitsaufwand bei COVID-Patienten bezahlen lassen, ist sicherlich auch selbstverständlich.
    neben den Virologen, gab es da aber auch Statements von den Intensivmedizinern, die sicherlich näher an den Patienten sind, als so mancher Virologe.

    Ich habe gerade übrigends eine Mail von einer Freundin erhalten, die meinte, wenn es so weitergeht mit den Krankmeldungen, dass sie nächste Woche ihre öffentliche Einrichtung zumachen müssen, weil kein Mitarbeiter mehr da ist um die Kunden zu bedienen.
     
  7. Frau1909

    Frau1909 Stammspieler * BFD - Mitglied *

    @garfy

    Ich verstehe jetzt nicht so genau, was du mir da vorwirfst. Ich habe mir hier 24 Monate im Brustton der Überzeugung durchlesen müssen, dass alles ganz schlimm ist.

    Da stand nie davor: Meiner Meinung nach ist Covid gefährlich.

    Da stand: Covid ist gefährlich!

    Also bitte nicht mit zweierlei Maß messen.

    P. S. Den Vollidioten hast du ins Spiel gebracht. Also immer mal bei sich gucken.
     
  8. leipzig09

    leipzig09 Legende * BFD - Mitglied *

    @Salecha , mir geht es nicht darum, ob KL weniger oder übervorsichtig handelt.
    Ich vergleiche ihn auch nicht mit seinem Vorgänger.

    Was mich bei der Person KL umtreibt ist, dass er der Prototyp eines Schwarzmalers ist.
    Er ist ein Mensch, von dem ich noch nie ein Wort gehört habe, das aufmunternd und energiegeladen ist.
    Nur immer unbewiesene Vermutungen, was in der Zukunft alles Schlimmes passieren wird.
    Er schlägt mit Vermutungen, dass es riesige Völkerwanderungen und Wassermangel geben wird, die immer wieder Kriege nach sich ziehen werden, um sich.
    Er sagt eindauerhaftes Fortbestehen der Pandemie voraus und spricht davon, dass wir zukünftig in einem dauerhaften Ausnahmezustand leben werden.
    NUR ANGST MACHEN!
    KEIN WORT VON OPTIMISMUS.

    Selbst wenn er ansatzweise recht hätte, ist es aus meiner Sicht außerhalb jeglicher Toleranz, wenn ein Gesundheitsminister solche Äußerungen öffentlich macht.
    In einer gesellschaftlichen Phase, in der viele Menschen vor Sorge um ihre Gesundheit, ihre Existenz, das soziale Zusammenleben haben, sind m.M.n. solche Statements verheerend.
    Ich habe nicht umsonst geschrieben, dass ich bei ihm Symptome des Münchhausen Syndroms erkennen kann.
    Das meinte ich nicht ironisch, sondern als ganz realistische gesehene Erkrankung.
    Davon sollen nämlich besonders Menschen mit einer medizinischen Ausbildung betroffen sein.

    Dass er seine offensichtlich riesigen persönlichen Ängste in einer solchen Position dazu nutzen darf, Millionen von Menschen noch mehr zu verängstigen, ihnen noch mehr Hoffnung auf ein besseres bzw. normales Leben zu nehmen, finde ich abartig.
    Ich habe eine Tochter und einen Sohn und vier herzallerliebste Enkelkinder.
    Wenn ich KL's Aussagen als die einzige Wahrheit ansehen würde, könnte ich, trotz aller berechtigten Sorgen um die Auswirkungen des Klimawandels, kaum noch atmen.
    Sorry und ich betone es nochmals, dass ich nicht gegen KL hetzen will, sondern nur meine ehrliche Meinung zu KL schreibe.
    Für mich ist er eher ein Psychopat als denn ein klug handelnder Minister.
    Ich sehe in ihm eine Gefahr, die den sozialen Frieden und ein lebenswertes Leben völlig aus dem Takt bringt.
    Dieser Mann, in diesem öffentlichen Amt, mit dieser medialen Macht, solchen wirren Gedankengängen, mit seinen unstrukturierten Verhalten und Handeln macht mir wirklich Angst.
    Richtig große Angst!
     
  9. Frau1909

    Frau1909 Stammspieler * BFD - Mitglied *

    Ist in der Firma meines Mannes genauso. Das war in 2020 und 2021 nicht so. Da war auch noch kaum jemand geimpft?

    War in meiner Firma im Januar 22 auch, ich war die einzige, die nicht krank war.

    Ich weiß nicht, ob ich inzwischen überall Einhörner sehe, aber ich habe das früher so nicht wahrgenommen.
     
  10. Pohly91

    Pohly91 Legende

    Man darf nicht vergessen, dass viele die "krank" sind gar nicht krank sondern Arbeitsunfähig sind. Heißt weil Ihr oder der Test eines Haushaltsmitglieds positiv war. Das ist ja eine ganz neue Definition.

    Früher ist ja keiner zu Hause geblieben weil der Partner eine Grippe hatte.

    Das erklärt den Krankenstand meiner Meinung nach deutlich besser als die Diskussion Impfung vs. Impffrei. Ich bin definitiv für eine aufrichtig, ehrliche FREIE Impfentscheidung.
     
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  11. Salecha

    Salecha Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    ok, bei uns wird man dann zu Homeoffice "verdonnert". Ist gerade meiner Kollegin passiert, deren Sohn positiv in der Schule getestet wurde. Allerdings muss man doch als "Geboosteter*in nicht mehr in Quarantäne, wenn ein Haushaltsmitglied positiv ist, oder? Zumindest ist das in Hessen so
     
  12. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    Sasa Kalajdzic hat wieder corona von :stuttgartlogo:
     
  13. leipzig09

    leipzig09 Legende * BFD - Mitglied *

    Wegen der Bedeutung und Brisanz dieses Themas mein Beitrag wieder einmal zweigeteilt.

    1. TEIL:
    Aufgrund der Corona- und Wiesen-Diskussion, HIER in paar Anmerkungen von mir.

    Ich habe durch meine Trainertätigkeit und auch sonst, sehr viele Kontakte mit ungeimpften und geimpften.
    Zudem hat sowohl mein Sohn, als auch meine Tochter beruflich einen sehr großen Kontaktumfang mit anderen Personen.
    Dann arbeitet meine Schwiegertochter in der Altenpflege.

    Nahezu jeder im Fußballteam war an Corona erkrankt.
    Auch jeder in der Familie hatte auch schon Corona.
    Einige auch jetzt, im Sommer.
    KEINER hatte gravierende Probleme.
    Besonders bei den jetzigen Erkrankungen.
    Im schlimmsten Fall kam das Krankheitsbild einer Influenza nahe.

    Was will ich damit ausdrücken?
    Ich bin, bestärkt von zwei sehr guten und jahrzehntelangen Freunden, die beide Ärzte sind, der Meinung, dass sich die Geschichte, allgemein gesehen, inzwischen normalisiert hat.
    Dass für einen verhältnismäßig kleinen Kreis an Menschen mit schweren Vorerkrankungen bestimmte, nicht zu negierende Risiken bestehen, ist wohl nicht abzustreiten.
    Gegenüber denen muss und soll eine entsprechend große Vorsicht und Rücksichtnahme erfolgen.
    Um das zu berücksichtigen benötige ich jedoch nicht Briefe von diesem Psychopaten, der sich Bundesminister nennt, noch ständige, nur noch nervige Hinweise, wie schlimm alles ist.
    Das sagt mir nämlich mein gesunder Menschenverstand.
    Ebenso, wie früher, als zu den typischen Monaten Grippewellen kamen bzw. sogar Influenzaerkrankungen auftraten.

    Ich bin der Meinung, dass man inzwischen mit einer sehr bewussten persönlichen Hygiene viel bewirken kann.
    Ebenso mit einer gewissen und nötigen Vorsicht und Rücksichtnahme, sprich Distanz, gegenüber der Anwesenheit von "vorgeschädigten" Personen.
    Allerdings müssen, und das wird m.M.n. in der Diskussion häufig vernachlässigt, derart betroffene Personen ihrerseits ebenfalls mit dazu beitragen, sich in der Öffentlichkeit sehr vorsichtig zu verhalten.
    Machen meiner Überzeugung nach wohl auch die meisten.
     
  14. leipzig09

    leipzig09 Legende * BFD - Mitglied *

    2. TEIL:
    Das in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtung schärfere Regel, d.h., Maskenpflicht besteht, ist absolut einzusehen.
    Schon die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln ist für mich grenzwertig bzw. übertrieben.
    Denn, wo kann man sich überall sonst anstecken?
    Im Einkaufscenter, im Sportverein, im Job, durch private Kontakte, in Apotheken und und und.
    Alles Stellen bzw. Umstände in denen Menschen in Enge zusammen sind.
    Im Grunde genommen, passiert relativ wenig bzw. hat sich diese Erkrankung relativiert.

    Weil das so ist, bin ich gegen jedwede Panikmache seitens dieses Talk-Show-Tinglers.
    Das Leben hat sich überwiegend normalisiert.
    Die Menschen schon jetzt wieder verrückt zu machen, halte ich für reine Panikmache.

    Mithin sehe ich diesen Bezug zu den Wiesenbesuchen total überzogen.
    Jede Musikshow, jedes Konzert, jeder Stadionbesuch, jeder Opernbesuch, jeder Festakt und vieles mehr birgt gleiche oder ähnliche Risiken.
    Darüber, wieviele Menschen da erkranken, wird kaum noch diskutiert.
    Über die Wiesen, ebenfalls nur eine Großveranstaltung, lässt sich jedoch medial toll berichten.
    Und wieviele Fußballer sich da infizieren können.
    Profis, die sich dort letztlich relativ separat bewegen.
    Deshalb ist das für mich unreal.
    Das man sich überall anstecken kann, beweist zudem der Fakt, dass selbst im enorm geschützten und stark kontrollierten Kreis der NM Erkrankungen auftreten können.
    Nur, und das ist das Entscheidende:
    Seltsamerweise waren die Spieler ohne Symptome und konnten nur wenige Tage später wieder spielen.

    Ich denke, wir sollten
    a) nach wie vor die gebotene Vorsicht walten lassen
    aber
    b) von den geschürten Ängsten herunterkommen
    und
    zu einem geordneten Leben zurückfinden.

    DAS ist MEINE Meinung dazu, die von meinen Erlebnissen von der Zeit des Beginns der Pandemie bis jetzt geprägt ist.
    Wenn andere, andere, schlimme Erlebnisse hatten, ist das höchst bedauerlich und eine andere Meinung zu 100% zu respektieren.
    Das gesellschaftliche Leben muss jedoch weitergehen.
    Ebenso, wie es bei anderen weltweit schlimmen Erkrankungen (Herz, Krebs, etc.) weitergehen musste/muss.
    Ansonsten werden wir neben den wirtschaftlichen Problemen, weitere Massen-Erkankungen (z.B. Depressionen), die die Gesellschaft dann ebenso bedrohen, erleben.

    Die Zeit des Umdenkens, hin zu einer weitestgehenden Normalität, sehe ich zwingend als gekommen an.
     
  15. garfy

    garfy Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Sehe ich genau wie Du @leipzig09 .
    Ich war vor kurzem auch auf einem Rolling Stones - Konzert vor 60.000, habe mir auch gar keine Gedanken gemacht, dass ich mich infizieren könnte, habe ich auch nicht.
    Wir haben lange genug mit Einschränkungen gelebt, das gesellschaftliche Leben muss wieder zur Normalität werden.
    Ich habe mich auch 3x impfen lassen, aber ich glaube, ein viertes Mal lasse ich mir das Zeug nicht in den Körper spritzen.
     
  16. Salecha

    Salecha Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Ich bin da ganz bei euch, wobei ich beim Einkaufen, Bus und Bahn i.d.R noch eine Maske anziehe. Ich bin damit recht gut gefahren - ohne mir Corona eingefangen zu haben. Allerdings kommen die Einschläge, gerade unter Kollegen, wieder näher. Teilweise haben die es schon zum 2.Mal und nicht nur leichte Erkältungssympthome. Das ist dann für diejenigen, die dann die Arbeit von drei anderen - von jetzt auf gleich - mitauffangen muss, nicht ganz so toll. Mein Mann arbeitet am Flughafen, die bekommen dort für jeden zusätzlichen Tag, denn sie arbeiten eine 3-stellige Prämie, weil das Personal fehlt (teilweise hausgemacht, teils krankheitsbedingt). Ich glaube fast Problem liegt darin, dass in vielen systemrelevanten Bereichen eh schon Personal fehlt und wenn da dann noch krankheitsbedingte Ausfälle dazu kommen, dann sieht es u.a in Krankenhäuser, Pflegeheime, etc vielleicht nicht mehr so toll aus.
     

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