Bundesliga allgemein

Dieses Thema im Forum "Diverses zum nationalen Fußball" wurde erstellt von nadine, 21. Mai 2020.

  1. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    Aus gegebenem Anlass ein aktueller infotweet: DAZN überträgt in der laufenden Saison weitere Spiele der Bundesliga sowie die Relegation – beginnend mit dem Berliner Derby zwischen HerthaBSC und fcunion am Freitag
    Quelle: DFL Deutsche Fußball Liga on Twitter
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Juni 2020
  2. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    Ein weiterer aktueller infotweet:
    Auch Amazon überträgt weitere Bundesliga-Spiele: Bei PrimeVideoDE werden das Berliner Derby zwischen HerthaBSC und fcunion am morgigen Freitag sowie die Begegnung s04 gegen FCAugsburg am Sonntag zu sehen sein.

    Quelle: DFL Deutsche Fußball Liga on twitter
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Juni 2020
  3. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

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  4. Kevlina

    Kevlina WG - Chefin * BFD - Mitglied *

    @Salecha ...ganz genau, wenn der DFB / DFL sich da in irgendeiner Form einmischt - seien es Strafen für die Spieler resp. für die Vereine dann haben sie genau so viel Blut an den Händen wie der Blödmann in den USA...:motz:...jeder soll sich gegen diese Schweinerei erheben! Dass es sowas wie Rassismus überhaupt noch gibt...tztztztz....
     
  5. baxter

    baxter Hoffnungsträger

    Der DFB würde Haltung zeigen,wenn er sich mit den Opfern des grassierenden ,scheinbar unausrottbarem Rassismus solidarisieren würde und nicht die Spieler ,die das in ihrem eigenen Umfeld bestimmt schon selbst erfahren haben,noch zu bestrafen.Klare Kante den Tätern und nicht den Opfern gegenüber.
     
    nadine und Salecha gefällt das.
  6. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    :ironie an:
    Wenn die sonst nichts zu prüfen haben.
    :ironie an:

    Die Wi.... sollten sich mal selbst überprüfen, was sie beim VAR für eine Figur abgeben bzw. Rolle spielen.
    Da scheint jedoch, aus deren Sicht, alles bestens zu sein.

    Bei einem solchen Thema überhaupt über Sanktionen nachzudenken, ist die pervertierte Perversion.
    Das zeigt die Abgehobenheit dieser sesselforzenden Funktionäre.
    Depressionen, Rassismus, etc. haben bei denen so lange einen hohen Stellenwert, wie es ihnen nutzt.
    Wie bei R. Enke.
    Da redet von den A***** auch keiner mehr über das, was die damals in ihren Volksreden von sich gegeben und ach so Verständnis gezeigt haben.
    Ist (bewusst) vergessen, interessiert keinen von denen mehr, weil es kein Publicity mehr bringt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Juni 2020
  7. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    vor allem wo der DFB ja selber Aktionen gegen Rassismus unterstützt, es den Spielern dann aber verbieten will. Gehe mal jetzt soweit und behaupte, dass die Spieler (gerade die, die nicht mit heller Haut auf die Welt gekommen sind) schon rassistischen Äußerungen ausgesetzt waren/sind und somit da auch wissen für was sie stehen.
     
  8. Zazou09

    Zazou09 Führungsspieler BFD - Vorstand

    Anti-Rassismus-Aktionen in Liga DFB darf die Floyd-Proteste nicht bestrafen.

    Der DFB ermittelt, weil Bundesliga-Profis gegen den Mord an George Floyd in den USA protestieren. Dabei sollte er die mündigen Spieler beklatschen und ihren Kampf gegen Rassismus unterstützen. Denn ein Zeichen gegen Diskriminierung ist größer als Fußball-Regeln.

    Auf die Titelseite der preisgekrönten US-amerikanischen Zeitung "New York Times" schaffen es selbst die besten Bundesliga-Spieler kein einziges Mal in ihrem Leben. Jadon Sancho war am Sonntagabend allerdings ganz oben auf der Online-Seite zu sehen, nachdem er das Tor zum 2:0 in Paderborn erzielt hatte. Die Ehre wurde dem Engländer aber nicht wegen seines Treffers zuteil, sondern weil er sein Trikot ausgezogen hatte und auf seinem T-Shirt darunter auf Englisch stand: "Gerechtigkeit für George Floyd". Ein Kontrollgremium des DFB prüft das Statement und die Möglichkeit einer Strafe nun - doch was laut Verbandssatzung verboten ist, darf in diesem Fall nicht bestraft werden. Der DFB muss erkennen: Jedes Zeichen gegen Rassismus ist größer als jede Fußball-Regel.

    Anti-Rassismus-Aktionen in Liga: DFB darf die Floyd-Proteste nicht bestrafen - n-tv.de
    Quelle: n-TV.de

    Das wäre jaa auch echt noch der Hammer gewesen...
     
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  9. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    Noch haben die ja noch nicht fertig geprüft..
     
  10. Pohly91

    Pohly91 Legende * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

  11. Pohly91

    Pohly91 Legende * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

    Und trotzdem muss man aufpassen dass nicht jeder den Fußball als Bühne für irgendwelche (ggf. Berechtigten) Aktionen missbraucht.
     
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  12. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

  13. Heinerich

    Heinerich Führungsspieler BFD - Vorstand

    Mal abwarten!
    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann müssen die prüfen, weil es Fifa-Richtlinien sind.
    Solange sie prüfen und keine Sanktionen erteilen, solln se machen ....
    Bevor sich da noch dioe FiFa einschaltet. :roll:
     
  14. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    Die Fifa ist ja gegen Sanktionen, da wird der DFB sicher nicht dagegen entscheiden.
     
  15. Pohly91

    Pohly91 Legende * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

    Ganz normale (und auch sinnvolle) Routine. Wie gesagt ist das ein sehr, sehr schmaler Grad zwischen "sinnvollen Einsatz" und "plumpen Missbrauch".

    Mir wäre es persönlich lieber man würde auf sowas gänzlich verzichten einfach aus dem Grund, dass es zu viele "gute Gründe" gibt den Fußball als Bühne zu missbrauchen.

    Egal ob "Unterdrückung, Diskriminierung, etc." von "Frauen, Nationalitäten, etc." alle haben es verdient Aufmerksamkeit zu erfahren. Aber wo fängt man da an und wo hört man da auf?

    Sind Massenvergewaltigungen mehr oder weniger wichtig als george? Und auch #MeeToo hat seine Daseinsberechtigung.

    FÜR mich hat das alles beim Fußball nichts zu suchen. Der Fußball hat weder Vorbildfunktion noch einen Bildungsauftrag oder ähnliches. Es ist VOLKSSPORT nicht mehr und nicht weniger
     
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  16. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    WAR (!) Volkssport.

    Ist auch noch Volkssport, nur gibt es eben nebenher jetzt den Profisport, wo es nicht vordergründig um den Volkssport Fußball, sondern AUSSCHLIESSLICH um die Vermehrung von "Kohle" geht.
    UNSER geliebter Fußballsport wird da nur noch missbraucht, um den Leuten die Kohle aus den Taschen zu ziehen.
    Mit Pay-TV, mit Fan-Klamotten, mit teuren Eintrittskarten und all das, was es sonst noch drumherum so gibt.

    In wie weit der PROFI-Fussball als Bühne für irgendwelche Protestbewegungen genutzt werden kann, was erlaubt/sinn- und wirkungsvoll ist und was das alles bewirkt, wenn es übertrieben wird, ist sicher ein breites Diskussionsfeld.
    Da hast Du sicher mit Deinen beispielhaften Argumenten recht.
    Gänzlich von jedem anderen Lebensfeldern befreit sein, sollte der Profifußball jedoch nicht.
    Er ist nämlich keine einsame Insel, sondern ein Teil des Lebens, des gesellschaftlichen Lebens.
    Deshalb hat er doch eine gewisse Vorbildwirkung.
    In wie weit sich diese spannt, ist dabei nur die "Gretchen-Frage".
     
  17. Pohly91

    Pohly91 Legende * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

    Aber genau hier ist doch jeder seines eigenen Glückes schmiedt.

    Wird ja keiner zu gezwungen. Und wenn keiner mitmachen würde, würde es nicht funktionieren...

    Angebot und Nachfrage
     
  18. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    @Pohly91 du hast sicherlich recht, dass es andere Bühnen als den Fußball gibt. Aber kann es nicht sein, dass in diesem Fall, die Spieler, die das jetzt angestoßen haben, selbst zur Zielgruppe rassistischer Äußerungen geworden sind aufgrund ihrer Hautfarbe und somit aufgrund ihrer Prominenz ein Zeichen setzten wollen. Durch die diversen Aktionen wurde der Spielbetrieb ja nicht beeinflußt. Es wird immer mal wieder gefordert, dass die Spieler nicht wie Schwiegermamas Liebling auftreten sollen und wenn sie dann mal "ausbrechen" und ihre Meinung kundtun, dann ist es auch nicht recht.
    Ich habe vor vielen Jahren mal mitbekommen, wie es ist, wenn man wegen seiner Hautfarbe angegriffen wird und selbst wenn man nicht direkt betroffen ist (bin blond - bzw. inzwischen etwas grau und blauäugig), ist es ein ganz besch….. Gefühl. Ich war damals mit unserer Tochter und ein paar ihrer Freundinnen (u.a. eine Marokkanerin und ein Mädchen aus Ghana) in den Straßenbahn und diese beiden - damals 12-jährigen Mädchen wurden in der Bahn extrem beschimpft. Ich bin zum Glück nicht auf den Mund gefallen, aber es war echt ein blödes Gefühl.
     
  19. Pohly91

    Pohly91 Legende * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

    Das ist doch blindes Lemming-Verhalten. Das hat sich doch keiner von denen ausgedacht. Einfach nur stumpf hinterherlaufen. Von "ausbrechen" keine Spur.

    Aber gut sei es wie es wolle. Für mich bleibt es ein ganz schwieriges Thema...

    Und ich würde mir wünschen da es nicht schule macht. Kein Interesse dann bei jedem Torjubel "Free Tibet", "black lives Matter", "#MeeToo" und "Jetzt rede ich" zu lesen.

    George ist etwas furchtbares widerfahren, keine Frage. Aber das passiert Millionen Menschen täglich auf Welt.
    Also warum gerade er? Weil es gerade hipp ist!
     
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  20. Frau1909

    Frau1909 Stammspieler * BFD - Mitglied *

    So schlimm es ist, dass schon wieder ein schwarzer US Bürger einfach durch Polizisten, man sollte sie eher als Verbrecher in Uniform bezeichnen, ums Leben gekommen ist, teile ich absolut Pohlys Meinung.

    Politische Statements einzelner sind verboten und das muss für jedes gelten. Wer legt denn irgendwann fest, welche Ausnahmen es da geben soll? Aktuell sind Politik und Medien eher links zu verorten und in 10 Jahren dann vielleicht wieder eher rechts. Ist es dann auch o.k. wenn ein weißer blonder Spieler etwas über die Ausländer raushaut?
     

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