Erik Durm

Dieses Thema im Forum "Was macht eigentlich ... ? - Ehemalige BVBler" wurde erstellt von Forenteam, 27. Juli 2017.

  1. Kevlina

    Kevlina Legende

  2. garfy

    garfy Leistungsträger

    Warum das denn? Andy Möller, Christoph Metzelder oder früher Ingo Anderbrügge und Rudi Assauer waren doch auch Dortmunder Spieler.
    Von den Blauen sind bspw. Stan Libuda, Rüdiger Abramczik, Rolf Rüßmann, Uli Bittcher, Steffen Freund zu uns gewechselt. Auch Jens Lehmann war ein Blauer.

    Wo ist da das Problem?
     
  3. Kevlina

    Kevlina Legende

    Naja, ich sehe es eher als Hemmung für den Erik an - ich könnte mir vorstellen dass er nicht gerade begeistert empfangen werden würde...:gnonono:...sei es in der Turnhalle oder bei uns im Tempel. Ich hab so den Eindruck dass es vor etlichen Jahren egal war ob man von den Blauen oder Schwarz / Gelben rübergewechselt ist, aber die "Feindschaft" wächst von Jahr zu Jahr und wird immer schlimmer...
     
  4. garfy

    garfy Leistungsträger

    Aus meiner Sicht war die Feindschaft früher schlimmer. Zwischen den richtigen Fans gibt es nur sportliche Rivalität.
    Die Feindschaft besteht nur zwischen diesen bekloppten kriminellen Vermummten.
     
    cocoline und Salecha gefällt das.
  5. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Lese ich hier etwas falsch ? Es ist Okay zu den Blauen zu wechseln ???? Dann wird auch noch Lügen - Metze als positives Beispiel angeführt ? Sportliche Rivalität ??? Keine Feindschaft ???

    Wo lebst Du denn ???

    Ich will das jetzt nicht weiter ausführen, aber wer hier lebt / gelebt hat und nicht nur TV Zuschauer ist ( Sorry, an dem Punkt muss ich das betonen ), weiss, dass es natürlich eine Feindschaft zwischen uns und den Blauen gibt. Das ist eine Realität, der man sich hier nirgens entziehen kann.

    Das kann man als Aussenstehender vielleicht nicht nachvollziehen, aber es ist so. Das zieht sich bis in die höchsten Ebenen beider Vereine. Das lebt ein Aki Watzke, genauso, wie der Kumpel um die Ecke. Das geht durch Familien, auf Arbeit, Freunde, Nachbarn etc.

    Klar. Kann man mit einem Blauen mal ein Bierchen trinken, aber es bleibt ein Austausch unter Feinden. Das hört sich profan an, ist aber so.

    Das auf Vermummte abzuschieben ( hieraus liest sich auch noch eine Abschätzigkeit gegenüber unserer Ultras ), ist perfide und absurd.
     
  6. garfy

    garfy Leistungsträger

    Hotze, ich habe vielleicht mehr Spiele vom BVB live gesehen als Du, das mal nur so nebenbei. Außerdem kenne ich viele S04-Fans, die auch ins Stadion gehen (auch welche direkt aus Gelsenkirchen), aber ich habe noch nie etwas von "Feindschaft" gespürt.
    Aus Deinem Beitrag höre ich so etwas von Fanatiker heraus.
     
  7. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Fanatiker ? Ich ? Vielleicht. So ein bißchen. Allerdings nicht so, wie Du Dir das vorstellst - dafür bin ich zu alt.

    Ich lebe den BVB, wie ich ihn von Kindesbeinen an, her kenne. Dazu gehört das ambivalente Verhältnis gen Herne West. Das lässt sich nicht mit " sportlicher Rivalität " abtun. Freiburg und Augsburg haben vielleicht eine " sportliche Rivalität " - uns und die Blauen trennt viel, viel mehr.

    Mal ganz davon abgesehen, dass es wohl eher eine sportliche Rivalität zwischen uns und den Bauern gibt - weniger gegenüber den Blauen.

    Aber ich will mal auf den Fanatiker in mir zurückkommen. Ich bin mit schwarz / gelb aufgewachsen und somit auch mit dem Konflikt mit den Blauen. Da gab es auch so manches blaue Auge. Vielleicht ist die Frage, was Du unter Feindschaft verstehst ? Wünsche ich jedem Blauen " Hass und Tod " ? Natürlich nicht. Sind die Blauen genauso Menschen, wie Du und ich ? Klar.

    Geht es allerdings um Fussball, gönne ich denen gar nichts. Nenne es " Fussballfeindschaft ". Aber dieses ablehnende Gefühl ist definitiv nicht nur mit Rivalität zu bezeichnen.

    Ich weiss nicht, wo Du weg kommst oder wo Du, wenn Du im Stadion bist sitzt / stehst. Aber das, was Du in Bezug auf die Blauen schreibst, klingt nicht danach, als ob Du aus der Region kommst und wirklich regelmäßig zu den Spielen gehst.

    Ist eigentlich auch gar nicht wichtig. Ich denke, man kann BVB Fan sein, ohne diese Feindschaft / Rivalität zu leben. Wenn man gar nichts mit den Blauen zu tun hat, muss man sich ja nicht zwingen, etwas gegen die zu haben, nur weil man BVB Fan sein will. Ist ja albern.

    Aber man muss schon akzeptieren und begreifen, dass es da einen Konflikt gibt, der weitaus mehr ist als nur eine " sportliche Rivalität ". Man sollte respektieren, dass Menschen, die in der Region groß geworden sind, das anders sehen und fühlen. Letztendlich ist man ja Fan eines Vereins aus Dortmund. Da sollte man sich dessen auch etwas bewusst sein, wenn man woanders her weg kommt.
     
  8. garfy

    garfy Leistungsträger

    Wie gesagt, ich kenne sogar Schalke-Fans aus Gelsenkirchen, aber die sehen das nicht so extrem wie Du.
    Ich habe fast 30 Jahre ab 1976 auf der Süd gestanden, als Kind und Jugendlicher auch hin und wieder in der Roten Erde gewesen, aber so wie Du habe ich das mit S04 nie empfunden.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass mein Onkel mit uns auch des Öfteren nach Schalke zu den Spielen fuhr und ich deswegen nie so eine Antipathie gegenüber den Blauen empfunden habe - ich fand sie sogar mit Nigbur, den Kremers-Zwillingen, Lütkebohmert, Fischer, Libuda usw. richtig klasse.

    Natürlich hoffe ich immer, dass sie hinter uns stehen, das versteht sich von selbst.

    Na ja, dann lebe mal Deine Feindschaft zu den Blauen weiterhin aus wenn es glücklich macht.

    :prost:
     
  9. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Da wir zu tiefsten "DDR-Zeiten" in Leipzig eine ähnliche Szenerie zwischen dem (damaligen) 1. FC Lokomotive Leipzig und der BSG Chemie Leipzig hatten, kann ich Euer beider Meinung gut verstehen.

    Bei uns ist es bis jetzt, wo beide Vereine in den sportlichen Niederungen kämpfen und die eigentlich politisch bedingte Ursache nicht mehr relevant ist, so geblieben.

    Ich bin im Stadtteil aufgewachsen, in dem der 1. FC Lok war und habe in dem Verein gespielt.
    Einige meiner engsten Kumpels spielten bei Chemie.
    Wir haben uns, trotz tiefster sportlicher Rivalität, gut verstanden.
    Deshalb lebte ich keine allzutiefe Abneigung gegen die "Grünweißen" aus dem anderen Teil der Stadt.
    Ich war praktisch der "Leipziger Garfy".

    Viele meiner Freunde, später kamen noch Arbeitskollegen hinzu, lebten hingegen tiefen Hass, gegen den jeweiligen Gegner.
    Das ging manchmal hin bis zu kleineren Handgreiflichkeiten.

    Es gab/gibt eben solche und solche Fans.
    Beide Fantypen, die Hardliner und die gemäßigten Fans, gibt es nun einmal.
    Jeder sollte sein "Fan-Dasein" nach seinem gusto leben.
    Bis zu dem Punkt, wo es beginnt gefährlich zu werden.
    Bis zu dem Punkt, wo der mit einer anderen Sicht, um seine Gesundheit oder gar um seine Familie fürchten muss.
    Dann wird aus einer tiefsten sportlichen Abneigung, Hotzes Wort "Fußballfeindschaft" trifft diese richtig gut", nämlich wirklicher Hass.
    Und dieser ist sehr gefährlich, egal, ob von Ultras oder dem Normalo-Fan gelebt.
     
    Kevlina und Salecha gefällt das.
  10. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Klar. Da muss man differenzieren. Ich würde niemanden, weil er Fan der Blauen ist, verletzen oder beschimpfen etc. Ich kenne viele Blaue und kann mit denen - und die umgekehrt auch.

    Doch im Stadion ändert sich das. Speziell beim Derby. Da existiert durchaus etwas, das man als Fussball - Feindschaft bezeichnen kann.
     

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