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Gerüchteküche - Diskussionen über mögliche Zugänge beim BVB

Dieses Thema im Forum "BVB Gerüchteküche" wurde erstellt von Forenteam, 30. Juli 2017.

  1. garfy

    garfy Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Das meine ich auch, dass weder wir noch ein anderer Verein an die Bauern herankommt. Für mich können wir froh sein, wenn wir uns die nächsten Jahre immer zwischen Platz 2-4 bewegen, evtl. mal den Pokal holen und die Gruppenphase der CL überstehen.
     
  2. leipzig09

    leipzig09 Legende * BFD - Mitglied *

    Und das liegt woran?

    Bitte nicht nur das Argument Geld.
     
  3. Kevlina

    Kevlina WG - Chefin * BFD - Mitglied *

    Oh, zum grössten Teil liegt es schon am Geld - dann könnte es an der Tatsache liegen dass die Roten ihre Spieler über einen längeren Zeitraum beschäftigen, während wir (andere Vereine vielleicht auch) jede Saison ne komplett neue Mannschaft zusammen bauen müssen...[​IMG] ...so wird es unheimlich schwer mal über Titel zu sprechen. Kaum hast du eine Granate im Team, spätestens in 2 Saisons ist er wieder weg...
     
  4. leipzig09

    leipzig09 Legende * BFD - Mitglied *

    Ja, ich war sogar mehrfach der Meinung, dass wir es PUNKTUELL schaffen könnten den Titel zu holen.
    Ich denke die Saison 2018/19 hat gezeigt, was manchmal/punktuell möglich gewesen wäre, hätten wir uns, besonders in den wenigen Schwächephasen der Bazen, nicht immer und immer wider selbst ans Bein gepinkelt.
    Soll heißen, gerade dann in bestimmten Spielen eine blamable Willensqualität an den Tag gelegt, mit der wir sozusagen im Gleichschritt mit den schwächelnden Bazen maschiert sind.
    Es waren und sind immer wieder diese Willens- und Mentalitäts-Probleme, mit denen wir uns selbst ausbremsten.
    Die seit Jahren seitens der FACH-Presse aber auch unter uns hier erkannt und diskutiert wurden
    Leider wurde diese offensichlichen MENTALITÄTS- Probleme von Watzke, Zorc, den Trainern und den Spielern von sich gewiesen.
    Es konnte doch nicht sein, was nicht sein sollte.
    Ich nenne das völlig fehlende Selbstreflektion.
    Und diese Gequatsche, dass intern deutliche Worte gefunden werden, glaube ich schon lange nicht mehr.
    Denn dann hätte sich doch irgendwann einmal eine sichtbare positive Änderung abzeichnen müssen.
    Stattdessen entwickelte schleichend etwas, das man treffend mit der Bezeichnung "Wohlfühloase BVB" benannte.

    Im Ergebnis dieser Entwicklung sind wir gegenwärtig meilenweit von den Bayern weg, auch wenn der Punkteabstand etwas anderes ausdrückt.
    Obwohl die lange Zeit auch wieder ihre Probleme hatten und m.M.n. noch weiter haben werden.

    Ich bleibe dabei.
    Wenn wir einen vollen Kader hätten und jeder einigermaßen sein Leistungsvermögen abrufen würde, wäre diese Saison wieder einmal die KLITZEKLEINE Chance gegeben, an die Bazen näher heranzurücken, sie zu bedrängen.
    Was dann am Ende herausgekommen wäre, steht natürlich in den Sternen
    Selbst mit diesem verletzungsbedingt ausgedünnten Kader wäre mehr möglich gewesen.
    Ohne diese oberdämliche 2:3 Niederlage gegen Bremen, das Kölnspiel und diesen blutleeren Auftritt bei den tief angeschlagenen Dosen, wären 9 Punkte mehr auf unserem Konto.
    Und:
    Warum haben wir sie nicht?
    Weil wir erneut mit der falschen Einstellung, sprich mangelnden Willen zwei Spiele vergeigt und diese drei Punkte zu hause oberdoof weggeschmissen haben.
    Und, genau das ist es, was ich meine, wenn ich sage, dass wir auch mit weniger Geld, manchmal bestimmte Möglichkeiten gehabt hätten.
    Und, dass wir uns erneut wieder die Beine selbst weghauen, mit den sich alljährlich sich wiederholenden Gründen, genau das wurde in der aktuellen Saison messerscharf bewiesen.

    Wir haben wenige Möglichkeiten, aber wir nutzen sie nicht.
    Immer mehr nicht.
    Wie auch mit Spielern der Sorte Hazard, Meunier, Wolf, Malen alles mentalitätsschwache Spieler?
    Einem dauerverletzten Guerreiro.
    Einen stagnierenden Can.
    Einen Voll-Flop namens Schulz.
    Zu viele Spieler, deren teils gravierenden Mängel, durch die Sanchos, Haalands, Bellinghams und den wenigen anderen Leistungsträgern niemals kompensiert werden können.

    Wobei wir beim Mamagement wären.
    Dazu habe ich alles geschrieben.
    Die vorstehend genannten Spieler haben sich nämlich nicht selbst verpflichtet.
    Sie wurden für gut genug befunden.
    Ich zweifele jedoch ernsthaft daran, dass bei auch nur bei einem Wert auf seine mentalen Fähigkeiten gelegt wurde.
    Aktuelles Paradebeispiel MALEN!
     
  5. Saar-Borusse

    Saar-Borusse Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    Doch,auch wenn man es nicht mehr lesen kann,es liegt daran das die Bayern einen guten Job machen und auch am Geld.
    Spieler die wir ziehen lassen müssen können die finanziell leichter halten,auch weil sie Titeltechnich was zu bieten haben.
    Wir verkaufen Spieler für 50 Millionen,für 80 Millionen,die Bayern können solche Spieler kaufen.
     
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  6. Pohly91

    Pohly91 Legende

    Natürlich liegt es am Geld und ausschließlich daran. Überleg Mal was passiert ist als wir auch nur im Ansatz in der Nähe waren, man hat uns kaputt gekauft. Götze, Hummels, Lewa...

    Hätten wir mehr Geld hätten wir Leute wie Sahin, Gündogan, Haaland, Sancho, Pulisic und co auch Mal halten können. Vielleicht nicht auf ewig, aber 1-2 Iterationen länger.

    Es gibt keinen anderen Grund warum wir nicht näher an den Bauern dran sind. Wenn du einen kennst empfehle ich die aufrichtig dich bei einem Profiverein zu bewerben, denn in den letzten Jahren hat es kein Verein geschafft.

    Nicht Leverkusen, nicht Leipzig und auch nicht wir.

    Wir sind nicht in der Lage in den oberen Regalen Spieler zu kaufen, dadurch ist die Flop-Gefahr um ein Vielfaches höher.

    Wir haben auch nicht exorbitant viele Flops, wir als BVB Fans schauen halt viel genauer auf den BVB als auf andere Vereine. Würde man in andere Vereine genau blicken würde man mindestens genauso schwere/viele Flops finden wie bei uns.
     
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  7. leipzig09

    leipzig09 Legende * BFD - Mitglied *

    Ich glaube, Du siehst das zu einseitig.
    Das die Bayern mehr Geld haben ist unstrittig und doch seit Jahrzehnten so.
    Trotzdem haben wir zweimal den Titel gewonnen.
    Sicher ist die finanzielle Schere nicht kleiner geworden.
    Um so wichtiger ist es, dass man beim Scouting besonders sorgfältig arbeitet bzw. die Stärken und Schwächen der beabsichtigten Verpflichtungen von gestandenen Spieler besonders gründlich betrachtet.
    Wurde das bei den Rückholaktionen, bei Schürrle, bei Götze, bei Schulz, bei Malen, bei Wolf, bei Meunier sorgfältig genug gemacht?
    NEIN, denn sonst hätte wir für sie nicht weit über 250 Mio. an Ablöse und Gehalt (in Summe) verbrannt.
    Wenn Du also über die Zahlen sprichst, musst Du diesen ausgesprochen negativen Fakt nicht außen vor lassen.
    Nochmals.
    Wenn wir finanziell schlechter als die Bayern dastehen, dann ist es BESONDERS WICHTIG, dass wir (Zorc) nicht Transfer-Flops von über 250 Mio. verpflichtet

    Was hätte man mit 250Mio.+ bei viel, viel mehr Sorgfalt alles für Spieler transferieren können.
    Spieler, die nicht Vollpfosten, sondern wirkliche Verstärkungen sind.
     
  8. leipzig09

    leipzig09 Legende * BFD - Mitglied *

    Dein Bezug zu unserer damaligen Truppe sehe ich doch aus so.
    Das ist es aber nicht, was ich meine.
    Vor allem ist es nicht die Zeit auf die ich mich beziehe.
    Du kannst doch nicht stimmige Fakten von gefühlt vor 100 Jahren als Begründung heranziehen, für den Scheiß, der sich in den letzten fünf, sechs Jahren entwickelt hat.
    Du kannst doch nicht allen Ernstes ignorieren oder "leugnen", dass 250 Mio+ für sinnfreie Transfers verbrannt wurden.
    Dieser nachweisbare Fakt greift doch unmittelbar in unsere sportliche Qualität und Finanzkraft ein.

    DAS ist so.
    Selbst wenn alles andere stimmt, sind 250 Mio.+ eben 250 verbrannte Mio+.
    250 Mio.+ und eine Handvoll unbrauchbare überteuerte Spieler.

    Und daran sind gewiss nicht diese roten Ratten aus München schuld.

    Ich frage mich nur, warum Du diesen Punkt so stur ignorierst.
     
  9. Pohly91

    Pohly91 Legende

    Ich sehe Malen lange nicht so schlecht wie du. Auch alle Experten sehen ihn lange nicht so schlecht. Wenn man Mal die objektiven Kicker-Noten daneben legt, steht er aktuell bei 3,93 und das ist denke ich eine sehr realistische Bewertung. Klingt erstmal gar nicht so gut. Aber wenn man dann Mal schaut wo ein Julian Brandt steht, den du ja so "abfeierst" dann ist Brandt gerade Mal 0,43 besser bewertet und das obwohl er sich MASSIV im Vergleich zur Vergangenheit gesteigert hat. Zuvor war Brandt sogar noch schlechter.

    Gerade in deinem Alter sollte es einem doch klar sein, diese Zahl absoluter Humbug ist. Es ist doch absolut Weltfremd davon auszugehen, dass jeder Transfer sitzt. Nenne mir bitte einen Einzigen Verein in GANZ Europa, der das in den letzten 10 Jahren geschafft hat, nur einen. Man muss bei allem Bashing (nichts anderes ist das) auch Mal ein bisschen realistisch bleiben. Zorc hat einige Böcke geschossen. Viele waren sehr ärgerlich, einige sogar absehbar, aber er ist ein Mensch und Menschen machen Fehler.

    Die größten Fehler hart Zorc ohnehin nicht auf dem Feld, sondern auf der Trainerbank gemacht. Da ist richtig viel scheiße passiert, aber eben auch nicht mehr als bei allen anderen Vereinen
     
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  10. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Ich sehe die Fehler der Vergangenheit auch nicht in den einzelnen Transfers. Die Politik ist / war falsch. Einmal hätte sich Zorc nicht von Watzke reinreden lassen sollen ( Rückholaktionen, Mario Götze etc. ). Aber wichtiger noch ist, dass Zorc es nicht geschafft hat, den BVB auf eine klare Linie mit klaren Zielen zu bringen. Eigentlich ist das genau die Aufgabe eines Sportmanagers. Sein größter Faux Pas war, dass er diese unsägliche Talent Börse ( int. Jungtalent ins CL Fenster stellen, um Geld zu machen ) mitgemacht hat. Das hat dem Verein nachhaltig geschadet.
     
  11. Pohly91

    Pohly91 Legende

    Das sehe ich KOMPLETT anders. Der BVB würde heute nicht da stehen wo er steht wenn wir nicht genau diese Strategie verfolgt hätten. 2005 waren wir (fast) insolvent. Wie hätten man sich anders Hochkämpfen sollen?

    Wir haben schließlich nicht unbegrenzte finanzielle Mittel gehabt wie Leipzig. Wir sind aus der Insolvenz heraus zur unumstrittenen Nummer 2 in Deutschland geworden.

    Vom "Ausbildungsverein" kommt man nicht Mal soeben weg. Das muss ein Prozess sein. Gerade auch bei den Geldern heutzutage, da kann man nicht Mal eben auf CL verzichten...
     
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  12. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Das hat nichts mit der Insolvenz oder Hochkämpfen zu tun. Der finanzielle Erfolg des BVB ist stark mit dem sportlichen Aufschwung ( und der Popularität ) der Klopp Jahre verbunden.

    Der Verkauf von Jungtalenten fing erst viel später an. Ich meine, dass das die sportliche Entwicklung des Vereins entscheidend behindert hat. Bis heute haben wir keine gefestigte Mannschaft.
    Kontinuität und Einstellung sind unsere mentalen Probleme, die dieser Politik geschuldet sind.

    Finanzieller Erfolg ist das Resultat von SPORTLICHEM Erfolg. So funktioniert das nunmal. Dieses Prinzip zu umgehen, ist langfristig nicht erfolgreich.

    Wir sind auch nie Ausbildungsverein gewesen. Wir haben hoffnungsvolle Jungtalente mit dem Lockvogel CL , nach Dortmund gelockt, um sie kurze Zeit später für viel Geld zu verhökern. Dieses schnelle Geld
    hat dem BVB jeweils die Bilanz gerettet.

    Ich empfinde diesen Kurs als absolut falsch und schädlich für den Verein.
     
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  13. Pohly91

    Pohly91 Legende

    Sehe ich tatsächlich anders, denn der Klopp Erfolg kam auch über Junge Talente, da waren kaum bis keine "gestandenen Spieler".

    Ich bin mir auch sicher dass das zunächst gar nicht die Intension des BVB war. Sondern dass das so passiert ist und man dann gedacht hat "funktioniert ja". Schließlich hat man ja auch jeden Verlust seiner Zeit adequat ersetzen können. Der BVB war finanzielle nie in der Lage Spieler zu halten. Wo sollte die Kohle auch herkommen?

    Der BVB hat als einziger Topverein der Bundesliga in den letzten 10 Jahren eine positive Transferbilanz.

    Die (fast) Insolvenz hat den Verein maßgeblich geprägt.

    Das Im- und Exportgeschäft von jungen Talenten wurde uns aufgezwungen. Weil wir uns nie fertige Spieler Leisten konnten, hat man sich geniale Talente geholt. Als diese fertig waren wurden die uns weggekauft. Hier klingt das immer so als wäre das die Intension des BVB, ich sage es ist unvermeidbar. Schaut euch an was mit dembele passiert ist als man ihn versuchte zu halten. Gleiches wäre mit allen passiert, wenn vielleicht auch nicht auf diesem asozialen Niveau.

    Der BVB ist in einer finanziell schwierigen Situation. Nicht im Sinne von "morgen sind wir pleite" sondern dass man sich keine gestandenen Spieler Leisten kann. Im Gegensatz zur Klopp Zeit sind aber Talente viel umkämpfter geworden. Somit steigt das bei Talenten eh gegebene Risiko nochmal, da sie A teurer sind und B man schneller agieren muss.
     
  14. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Das stimmt leider nicht ganz. Zu Klopp Zeiten wurden uns die Spieler ( u.A. von den Bayern ) weggekauft ( u.A. Götze oder Lewa ). Dass der BVB anfing, seine Spieler zu verkaufen, d.h. aktiv in den Markt zu gehen, fand wesentlich später statt. Ich spreche von Dembele ( mit dem ging es los ), Pulisic, Sancho, Haaland und jetzt Bellingham.

    Das kann man ganz konkret nachverfolgen. Hat sich der BVB früher noch durch Asien / USA Reisen und CL Gelder finanziert, kam das Geld mit sinkender Attraktivität aus solchen Transfererlösen.

    Was ich Zorc, bzw. Watzke & Co vorwerfe, ist, dass es nie eine langfristige und nachhaltige Strategie für den Verein gegeben hat. Nach dem Motto : in den kommenden drei Jahren wollen wir dieses oder jenes Ziel erreichen, in den kommenden fünf Jahren, dieses, etc., etc.

    Stattdessen haben wir Zeit und Geld mit den unsinnigen Rückholaktionen verloren und ungeeignete Trainer verpflichtet.

    Vielleicht hätte man sich besser Spieler gesucht, die eine reale Perspektive beim BVB haben, eine Mannschaft bilden und die man halten kann. Ähnliches gilt für die Trainer. Die Mannschaft und die sportliche Arbeit stand halt nie im Vordergrund.

    Dadurch standen wir jede Saison vor einem sogen. " Neuanfang " oder " Umbruch ". Immer vielversprechend ... am Ende jedoch erfolglos, da sich eine erfolgversprechende Truppe immer wieder aufgelöst hat.

    Gut. Der BVB ist jetzt nicht abstiegsbedroht oder pleite, aber, anstatt sich von Jahr zu Jahr zu verbessern, verschlechtert sich der BVB von Jahr zu Jahr oder tritt auf der Stelle. M.M.n. fehlen die konkreten Ziele und die Kraft / Willen / Konzept, diese Ziele auch durchsetzen zu wollen.

    Wenn man tatsächlich die Meisterschaft anstrebt, dann muss man so ein Ziel auch ernsthaft angehen und sich daran messen lassen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2022
  15. Salecha

    Salecha Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Und das ist eben dann auch der Unterschied zu den Münchnern. Die schaffen es Spieler über einen längeren Zeitraum zu halten und können dadurch eine funktionierende Mannschaft bilden.
     
  16. Pohly91

    Pohly91 Legende

    Und wie halten die Bauern ihre Spieler? Mit hohen Gehältern, die kann der BVB nicht bezahlen, also gehen die Spieler eben wo anders hin, wo es mehr Geld gibt. Ein Lewandowski, Sancho und Co. spielen eben nicht für 10-15 Mio. Mal davon ab dass sich der BVB keine 11 Spieler Leisten kann die 10-15 Mio verdienen.

    Man muss auch einfach Mal realistisch sein und einsehen, dass die finanzielle Schere gigantisch weit auseinander klafft. Geld schießt nunmal am Ende vom Tag doch Tore, oder warum wird der SV Meppen nicht DFB Pokalsieger?

    Ausnahmen bestätigen die Regel, aber diese Ausnahmen sind selten, desshalb heißen sie ja auch Ausnahmen.

    Und wie soll ein realistischer 5 Jahresplan denn aussehen? Wenn man realistisch Plant müsste das Tabellenplatz 2-4 stehen, damit wären aber die wenigsten zufrieden glaube ich.

    Wie gesagt, ich glaube nicht, dass Spieler gekauft wurden um sie zu verticken. Da wurde man reingedrängt weil man über weite Strecken ein absolut geniales Gespür für Talente hatte. Einige hat man ja auch versucht zu halten, aber es hat nicht geklappt.
    Bei Lewa hat man auf die Zähne gebissen und musste ihn ablösefrei ziehen lassen, dembele hat sich rausgestreikt.

    Das war meiner Meinung nach nie der Plan von Borussia. Sondern die einzige Chance permanent oben mitspielen.
     
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  17. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Ich kann das natürlich nicht beweisen, aber Watzke & Co hatten mit Sicherheit den Aspekt Verkaufswert im Hinterkopf, wenn sie Spieler geholt haben.

    Dein Geld Argument ist nicht stichhaltig. Andere Vereine, wie z.B. der FC Freiburg, holen sich ja auch Spieler und schaffen es, sie zu halten. Die holen sich halt keine Superstars, weil
    hier mehr auf Kontinuität und den Aufbau / Erhalt der Mannschaft geachtet wird.

    Es ist halt ein anderer Ansatz. Definiere ich meine Leistung über einzelne Spieler Stars oder investiere ich in die Mannschaft. Der BVB war mit letzterem ( z.B. unter Klopp ) immer erfolgreicher.
    Der andere Weg funktioniert auch ( siehe 2002 ) - endet aber ggf. mit ner Pleite, denn da hast Du recht - wir können finanziell nicht mit den Batzen mithalten.

    Aber dann muss man sich, als Verein, auch anders positionieren. Watzke sieht den BVB als " 2. Leuchtturm " in Deutschland ( was ja gewaltig wackelt ). Mir gefiel Klopps Definition wesentlich besser ( ist auch passender ) " Ich bin froh, wenn wir die Großen ärgern können ".

    Jedes halbwegs seriöse Unternehmen arbeitet nach Planzielen. Das macht jeder Verein. Entscheidend ist, ob man diese Ziele realistisch setzt und tatsächlich erreicht. Das macht der BVB ja auch, indem er immer wieder die gleichen Saisonziele rausgibt : CL Platz und Achtelfinale in der CL. Ich würde meinen, dass das nicht ausreicht. Man müsste halt die sportlichen Ziele schärfen und Schritt für Schritt eine Treppenstufe weiter hoch steigen. Der BVB geht rückwärts die Erfolgs-Leiter herunter und stagniert. DAS ist das Problem mit mangelnder Planung.

    Wenn man tatsächlich mal die Schale holen will, muss man in Schritten planen - anders geht das doch gar nicht. Wie jedes Unternehmen, muss auch ein Fussballverein ( der auch noch Börsennotiert ist ),
    sich weiterentwickeln und wachsen. Das geht doch gar nicht ohne Planziele.
     
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  18. Pohly91

    Pohly91 Legende

    Der Freiburg vergleich hinkt für mich massiv. Ja die halten ihre Spieler, aber welche Qualität haben die denn bitte im Schnitt? Spieler wie Hazard, Brandt, Reus und Co. können wir auch halten, dann darf man aber nicht mehr von Titeln reden. Oder gar die Bauern angreifen wollen. Dann muss man sich damit abfinden über Jahre vielleicht Mal nicht international zu spielen und ggf. Auch Mal abzusteigen.

    Was wäre bei den BVB Fans los wenn man über die letzten Jahre:
    6.
    10.
    8.
    13.
    15.
    7.
    2. Liga
    17.

    Geworden wäre? Ist ja schön dass die ihre Spieler halten. Aber wer möchte die auch haben?

    Tut mir leid, aber das ist doch Realitätsfremd
     
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  19. Salecha

    Salecha Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    wenn ich das richtig interpretiere, dann muss der Erfolg für die Fans her, die sonst unzufrieden sind. Klingt für mich etwas nach Erfolgsfans, die ja eigentlich kein "Hardcore" Fan haben möchte.
     
  20. Pohly91

    Pohly91 Legende

    Mir ist das prinzipiell egal. Nur von mir kann der Verein nicht leben. Das Westfalenstadion hätte auch in Liga 2 noch eine sehr hohe Auslastung, aber Merchandising Einnahmen, etc. würde deutlich runter gehen.

    Lies dir doch hier Mal die Kommentare der letzten Jahre durch und betrachte den Tabellenplatz, was wäre dann wohl los?

    Der BVB ist leider keine regionale Sache mehr. Den Leuten hier in der Region ist das egal in welcher Liga der BVB steht, es ist ihr BVB.

    Aber in Foren auch hier liest man doch immer wieder "ich Zahl so viel Geld für Dazn und die spielen scheiße", "ich habe drei Abos und die können nix", "das nächste Spiel schau ich mir gar nicht an".

    Wenn dann die Einnahmen wegbrechen, dann kommst du in eine Spirale.
     

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