Gerüchteküche - Diskussionen über mögliche Zugänge beim BVB

Dieses Thema im Forum "BVB Gerüchteküche" wurde erstellt von Forenteam, 30. Juli 2017.

  1. Forenteam

    Forenteam Forenarbeiter

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    Zuletzt bearbeitet: 17. August 2018
  2. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Ist schon interessant, über was für unterklassige MS Optionen wir uns hier unterhalten ( Bendtner z.B. ). Wenn man mal überlegt, wo wir herkommen : Barrios, Lewandowski und Auba - allesamt Torschützenkönige der Liga, bzw. der CL Gruppenphase ( Auba ).

    Auba hat in der Saison unter Tuchel 31 Ligatore gemacht ( zum Vergleich - im Vorjahr ist Lewandowski bei den Bayern mit 20 Ligatoren Torschützenkönig geworden ).

    Jetzt soll ein Philipp das auffangen ???? Ich finde Philipp prima, aber er ist doch ein ganz anderer Spieler.

    Hat man sich anfangs noch über Morata, Batshuayi, Mandzukic etc. unterhalten, wird jetzt in der Fussball Mülltonne gekramt, als seien wir der HSV ( Ruuuuuuud ).

    Am lächerlichsten war Watzke, der mal wieder in den Medienwald hinein trompetete, dass er Lewandowski für 100 Mio zurückholen würde. Dieser geniale Vorschlag wurde genauso müde abgewunken, wie die sonstigen Bemühungen des BVB einen brauchbaren MS zu verpflichten.

    Man könnte echt glauben, unsere Führung hat den Bezug zur Realität verloren.

    Vieles erinnert in der BVB Führung momentan an den DFB : dieser Hochmut und dass man aus der desaströsen, letzten Saison keine entscheidenden Konsequenzen zieht. Damit verliert der BVB jede Glaubwürdigkeit.

    Was für ein dummer, arroganter Fehler, Batshuayi, in dieser Situation, nicht zu halten. Genauso dämlich, wie Tuchel rauszuwerfen, ohne einen geeigneten Ersatz zu haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2018
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  3. george b.

    george b. Stammspieler

    Hochmut kann ich nicht erkennen und was genau in der letzten Saison zum Totalversagen grosser Mannschaftsteile geführt hat steht ja nicht zweifelfrei festund dennoch ist ja ,wenn auch mit ganz viel Glück,das Minmalziel erreicht worden.
    Was nun Aki angeht so würde ich mir auch wünschen,daß er nicht zu jedem und allem was sagen möchte.Da wäre statt loszublubbern etwas Zurückhaltung angebracht.
    Ob es ein Fehler war Batshuayi nicht zu verpflichten wird sich nie belegen lassen,denn wer weiss schon wie er über eine ganze Spielzeit agiert hätte.Die Leihe hat nur gezeigt,daß er einer total verunsicherten Mannschaft helfen konnte und das war gut so.Es weiss ja auch niemand ,zu welchen Bedingungen ein Wechsel zustande gekommen wäre,weil Chelsea sicher nicht die Absicht hat potenzielle Gegner in der CL zu stärken und sicher ordentlich zugelangt hätte bei der Ablöse.
    Was nun die Tuchel Entlassung angeht war das wohl eine Sache ,die nicht einen Schuldigen hat,sondern die zu einem besonderen Zeitpunkt und in einer besonderen Situation seinen Ursprung hatte.Wennze so willst war das Attentäter Arschloch der Verursacher und danach waren alle mit einer Lage überfordert,in der noch niemand von allen Beteiligten vorher gesteckt hatte.Die neuen Spieler ,das heisst der Grossteil der MAnnschaft,ist ja nicht mehr direkt davon betroffen und ich hoffe,daß man das unserem Spiel in Zukunft auch ansieht.
    Was nun die Auswahl der Trainer angeht war das nach 2 Glücksgriffen ,obwohl die letzte Tuchelphase schon sehr zäh daherkam, leider eine Zeit der Flops.Allerdings muss man einräumen,daß beide Trainer ,Bosz wie auch Stöger ,ihre Meriten hatten,es aber für den BVB niht gereicht hat. Mit Favre scheinen wir jetzt einen Mann gefunden zu haben,der taktisch nicht so eindimensional denkt wie B. oder S.Ich hoffe ,daß er das Optimum aus der Mannschaft herausholt und den Wiedererkennungswert des BVB steigert und das möglicherweise sogar ohne echten zentralen Angreifer.
     
  4. Saar-Borusse

    Saar-Borusse Stammspieler

    @****
    Bis auf das pessimistisch,volle Zustimmung.:daumendruek:
     
  5. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler


    Ja, Vieles erinnert an den DFB.

    Ich würde es in unserem Fall jedoch nicht als Hochmut ansehen, denn, im Gegensatz zu Grindel und dessen Gefolge, leben Watzke und Zorc den BVB.
    Man kann ihnen auch nicht mangelndes Engagement vorwerfen.
    Beide haben in der Vergangenheit viel, viel Gutes geleistet.

    Deshalb muss bzw. darf aber die Aktuallität nicht außen vor bleiben.
    In den letzten beiden Jahren haben beide leider mehr falsche als richtige Entscheidungen getroffen.
    Das betraf den Termin der Entlassung von TT, führte zu der falschen Trainerentscheidung hin zu PB, dazu falsche bzw. völlig überteuerte Transfers, sinnlose und unnötige VVL und endete schließlich in der Geschichte um Dembele und Auba.

    Hinzu kommt, dass sich Watzke in einigen Situationen lieber verbal hätte zurückgenommen, als Statements abzugeben, die inhaltlich entweder falsch waren oder sich teilweise zu vollmundig herausgestellt haben.

    Das alles ist Fakt und keiner derer, die Watzke als Messias betrachten, sollte das mit einem Wimpernschlag ausblenden, denn in Summe hat das uns (vielleicht sogar nachhaltig) geschadet.
    Diese Kritik muss erlaubt sein und die Kritiker sollten nicht als schlechte BVB-Fans oder, noch schlimmer, zu Personen abgestempelt werden, die dem BVB Böses wollen.

    Was den Umgang mit der Personalie des Mittelstürmers angeht, findet m.M.n. keine Überschätzung bzw kein Hochmut, sondern eine völlige Verkennung der Situation statt.

    ALLGEMEINGESEHEN (!) ist es doch so, das es Wahnsinn ist, wenn ein Verein, der in der CL einiges vor hat, in der BL im Spitzenbereich mitspielen will und den Pokal auch nicht herzuschenken gedenkt, diese Position unbesetzt lässt.
    Der Versuch bzw. die Absicht, das mit einem Spieler abzufangen, dessen Stammposition die offensive Außenbahn ist oder sie mit einem Spieler zu besetzen, der körperlich einem talentierten A-Jugendspieler gleicht, kommt bei den vorstehend genannten sportlichen Zielstellungen ganz einfach einem Tanz auf der Rasierklinge oder dem Hochseil gleich.

    Genau so sieht im Moment die Situation bei und aus.
    Wenn Zorc diese Meinung ernsthaft vertritt und es sich nicht als transfertechnisches Manöver herausstell, dann ist das gröbst fahrlässig!
    Dann müsste man eigentlich sogar darüber nachdenken, ob er noch der richtige Mann für diese Aufgabe ist.
    Dann würde sich mir auch nicht der Sinn des vierblättrigen Kleeblattes erschließen.

    Denn sollte dieses gefährliche Experiment dazu führen, dass wir in der BL nur einen Tabellenplatz erreichen, der nicht wenigstens zu einer Teilnahme in der EL führt, ist vielleicht Schicht im Schacht.
    Das ist nicht so gemeint, dass wir dadurch dem Untergang geweiht sind.
    Doch nach allem, was in den letzten beiden Jahren so los war und was bei diesem Szenario in der laufenden Saison dann hinzukäme, wären wir den Status einer Spitzenmannschaft wohl los bzw. wären eine solche nicht mehr.

    Jeder sollte es wissen.
    Es ist schon verdammt schwer, die Spitze zu erreichen.
    Es ist noch viel schwerer, diese langfristig zu behaupten.
    Es ist aber, noch dazu in der gegenwärtigen Transferwelt, nahezu unmöglich, einen verlorengegangenen Status wieder zu erreichen.

    Mithin ist der derzeitige Stand bezüglich der MS-Position und besonders die Denkweise, das intern aufzufangen EIN GEFÄHRLICHES UNTERFANGEN!

    DAS ist jedenfalls meine Sicht der Dinge.
     
  6. Saar-Borusse

    Saar-Borusse Stammspieler

    Ob das Argument das Phillip zu klein oder zu leicht für einen Offensiv Spieler ist, so gerechtfertig ist?
    Ich hab auf die Schnelle mal ein paar Namen recherchiert,Neymar,Messi,M´bappe,Hazard sind z.B. alle kleiner und liegen Gewichtsmässig fast alle unter Phillip.
    Man muss nicht unbedingt ein Ibrahimovic sein um Tore zu machen,von der Statur her gesehen.
     
  7. Heinerich

    Heinerich Führungsspieler BFD - Vorstand

    Ich bin mir nicht sicher, ob es "so aussieht"!
    Was ich momentan wahrnehme, wenn ich direkte und nachprüfbare Meldungen lese, ist das Bemühen, eine neue "alte" Mannschaftsstruktur wieder herzustellen. Es scheint mir so, dass dies Priorität hat.
    Die Aussage, man wolle "nicht um jeden Preis" (letzteres vielleicht auch im doppelten Sinne?) einen Mittelstürmer verpflichten, empfinde ich als zumindest strategisch klug. Wer mit dem Rücken zur Wand zu stehen scheint, könnte dazu "herausfordern" finanziell anders "gefordert" zu werden.
    Ich beobachte den internationalen Stürmermarkt wenig. Insbesondere auch, weil ich die Berichterstattungen als extrem hektisch empfinde. Einmal 4 Tore hintereinander und schon wird jemand zum kommenden Superstar erklärt. Nicht nur der finanzielle Bereich erscheint mir "überhitzt". Von daher kann ich auch nicht wissen, wer denn überhaupt, als Mittelstürmer, helfen könnte und gleichzeitig nicht bereits bei der Vertragsunterschrift, in Richtung anderer "größerer" Vereine schielt.
    Was wir brauchen, hat Marco, in seiner Begründung, wieso er so lang verlängert hat, formuliert: er will etwas aufbauen. Da ist nix mit BVB als "Sprungbrett" zur nächsten Station.
    Davon könnten auch Spieler, wie Pulisic lernen, der ja angeblich Verhandlungen abgebrochen habe. Ganz im Ernst: wenn Spieler nicht wenigstens mittelfristig, an dem Aufbau und der Weiterentwicklung des BVB, interessiert sind, dann sollen sie abhauen. Lieber schaue ich mir unseren BVB im Mittelfeld an, als solche "Söldnertypen" ertragen zu müssen!
     
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  8. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler


    Ich weiß, was Du meinst.
    Ich denke allerdings, dass es immer mehr dahin geht, dass es kein Mittelmaß, sondern nur noch arme oder reiche Vereine gibt.
    Die einen spielen um den Abstieg, die anderen um die internationalen Plätze.
    Bei Deiner Version käme die negative Variante infrage.
    Wollen wir jedoch guten, auch internationalren, Fußball sehen, geht kein Weg an einem entsprechenden Kader, dem damit einzuspielenden Geld und entsprechende Platzierungen vorbei.
    Dies ist zwar eine fatale Entwicklung, aber leider, wie so vieles in der Welt, nicht aufzuhalten.

    Ob die MS-Suche strategisch erfolgt, steht in den Sternen, das kann man nur hoffen.
    Zu dem, was passieren könnte, wenn man den experimentellen Weg ginge, habe ich heute schon ausführlich etwas geschrieben.
    Von den da genannten enormen Risiken bin ich total überzeugt und habe deshalb große Sorge
     
  9. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Ich habe immer gesagt / geschrieben, dass man genaue Ziele und Ansprüche formulieren muss. Setzt man die Messlatte runter ( wäre vielleicht ganz gesund ), dann ist ein Neuaufbau mit
    kleineren Mitteln sehr sinnvoll. Ich kann mir vorstellen, dass das auch eher Favres Ansatz ist.

    Ich würde mir wünschen, dass man das auch klar so kommuniziert und in der Aussendarstellung etwas mehr Sinn für die Realität und dementsprechend Demut an den Tag legt, anstatt
    ( und das empfinde ich als Hochmut ) rumzublöken, dass man Lewandowski für 100 Mio zurückholen will, was in Anbetracht der Position, die der BVB z.Zt. im europäischen Fussball einnimmt, vermessen und vollkommen realitätsfremd ist.

    Um es einfach auszudrücken : würde der BVB ganz klar kommunizieren, dass man jetzt erst mal kleine Brötchen backen und einen soliden Neuaufbau schaffen muss um dann neue Ziele zu erreichen, dann
    kann ich diesen Kurs nur unterstützen und würde auch die aktuelle Transferpolitik besser verstehen. Dann verstehe ich auch, dass ein Batshuayi mit 40 - 60 Mio zu teuer ist.

    Allerdings passt das nicht zusammen mit " zweiter Leuchtturm ", " 100 Mio für Lewandowski ", " Angebot für Mandzukic ", " direkte CL Quali " etc.

    Es scheint, als ob der BVB mit zwei Zungen redet. Einmal ist da die ( wie ich meine ) vernünftige Favre Stimme, die mit kleinem Geld etwas Neues aufbauen will. Etwas solides, was vielleicht zwei - drei Saisons braucht um gross zu werden. Und dann ist da die Grosskotzstimme, die glaubt, dass ein Mandzukic zum BVB kommt oder ein Lewandowski für Dortmund, den Bayern den Rücken kehrt.

    Ich denke, dass es gesund wäre, sich von den überzogenen Zielen zu entfernen. Langfristig neu aufbauen mit Realitätssinn und etwas mehr Demut - DAS wäre ein Weg, den ich unterschreiben würde.

    @**** : Ich bin auch immer dafür, nach vorne zu gucken und die vergangenen Fehler abzuhaken. Um, allerdings, diese Fehler abhaken zu können, muss man irgendwann auch mal einsehen, dass es Fehler gewesen sind. Ansonsten macht man die gleichen Fehler nochmal.

    Und zum zigsten Male : Es war ein Fehler TT rauszuwerfen. Nicht weil TT hätte bleiben sollen, sondern weil man keinen Ersatz hatte. Das ist Harakiri. Genauso sehe ich es bei Batshuayi. Man hätte so lange den Fuss in der Türe behalten sollen, bis man eine bessere Option sicher hat. So, ist es, wie bei TT. Man steht mit leeren Händen da und muss sich kurzfristig mit irgendwelchen Honks begnügen ( Bosz / Stöger ).
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2018
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  10. svenska

    svenska Stammspieler

    Kleinere Brötchen ? Auch bei uns Fans? Als Watzke gesagt hat,CL-Quali ist Pflicht ,haben dem viele zugestimmt.Ich fand das Wort -Ziel- passender. Jetzt habe ich den Eindruck,daß Einige lieber einen mehrjährigen Neuaufbau bevorzugen. Kein Bock auf Söldner? Hab ich auch nicht. Da mag ich Typen wie Zorc.Maldini oder meinen Lieblingsspieler Gerrard. Haben wir aber nicht .Außerdem sind Teams wie City oder Paris (nur so als Beispiel) erfolgreich mit Teams ,die ausschliesslich aus Söldnern bestehen
     
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  11. george b.

    george b. Stammspieler

    Sicher müssen wir kleinere Brötchen backen,denn Summen wie sie Liverpool,Chelsea oder PSG ausgeben können sind für den BVB einfach nicht darstellbar und die meisten Fans wollen den Erfolg um diesen Preis nicht.Wenn ich sehe ,was für Gameiro ,einen 31jährigen mittelmässig begabten MS aufgerufen wird,kann ich nur hoffen ,daß diese Blase bald platzt und wir zur relativen Normalität zuückkehren.Uns bleibt sowieso nur der Weg über die Mannschaftsleistung und eine clevere Personalpolitik. Wenn mein BVB 80-100 Mios für einen Spieler legen würde ,wäre mein Unbehagen gross und meine Distanz zum Profifussball würde sich vergrössern.
     
  12. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Solange wir die Chance hatten ( die hatten wir zuletzt unter Tuchel ), international Erfolg zu haben und auch die Bayern in der Liga zu ärgern, finde ich, dass man alles versuchen sollte, um diese Chance zu nutzen. Ansonsten hat man im Profi Sport nichts verloren.

    Irgendwann ( da hat uns die letzte Saison hingebracht ) muss man allerdings auch erkennen, dass man als einarmiger Boxer nichts reissen kann. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass man seinen Anspruch den eigenen Möglichkeiten anpasst und dabei realistisch bleibt.

    Was Söldner angeht, hat wohl jeder seine eigene Meinung. Meiner Meinung nach ist es heutzutage für jeden Spieler schwer, der Erfolg hat, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben. Um so mehr respektiere ich so jemanden, wie CR 7, der ungeachtet seiner Millionen, beständig seine Top Leistungen bringt.

    Das einzige, was ich von einem Spieler erwarte, ist, dass er fair mit Verein und Fans umgeht.

    Wir haben ja selber zwei Beispiele in unserem Kader. Götze und Sahin. Beides Spieler, die den Verein und die Fans extrem angelogen haben und trotzdem vom BVB heimgeholt und mit lukrativen Verträgen ausgestattet wurden, obwohl sie nie wieder an ihre alten Leistungen anknüpfen konnten. Beides Spieler, bei denen ich jede Wette eingehen würde, dass, wenn sie wieder im Rampenlicht stehen würden, sie ihre schwarz / gelben Treueschwüre vergessen und dem BVB bei dem richtigen Angebot auch sofort den Rücken kehren würden. Verrückte Welt.
     
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  13. cocoline

    cocoline Stammspieler * BFD - Mitglied *

    Ich glaube nicht, dass HJW Lewa für 100 Mio holen würde, er hat damit nur seine Wertschätzung zum Ausdruck gebracht
     
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  14. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Man müsste erst einmal klären, was unter einem (Fußball-)Söldner zu verstehen ist.
    1. Sind das die hunderte von Südamerikaner oder Afrikaner, die ihre Heimat für ein besseres Leben verlassen?
    2. Sind das vielleicht die Spieler, die heute hier und morgen dort spielen?
    3. Sind es die Spieler, wie Auba, Dembele, Cautinho, die sich wegstreiken bzw. mit anderen unlauteren Mitteln ihren Abgang provozieren?
    4. Sind das die Spieler, wie z. B. Sokrates, die einige Jahre bei einem Verein Leistungen erbringen und sich dann noch einmal verändetn wollen?

    Es gibt da sicher noch weitere Varianten.

    Ich denke die "Wanderwelle", das Söldnertum, ist im Profi-Fußball so oder so die Regel.
    Egal, ob mit sauberen oder unsauberen Mitteln.
    Diese Welle ist auch kein Phänomen der Erstliga-Vereine, sondern der gesamten Profiszene auf dieser Welt.

    Das bedeutet im Prinzip, dass sich alle in einer Art Haifischbecken befinden, in dem der stärkere den Schwächeren, der Finanzstärkere den Finanzschwächeren, frist.
    Prinzipiell machen auch wir das, wenn wir den kleineren Vereinen die Spieler wegkaufen.
    SO ist dieses beschissene Geschäft nun einmal.

    Es sollte also keinen von uns verwundern, wenn wichtige Spieler kommen und gehen.
    Eine kontinuierliche Aufbauarbeit über mehrere Jahre ist quasi Nostalgie oder Wunschdenken.
    Es muss deshalb ein möglichst kontinuierlicher Fluktuationsausgleich auf dem Niveau erfolgen, dass die sportliche Struktur der Mannschaft auf einem gleichbleibeenden Level bzw. idealerweise sogar verbessert Bestand hat.
    Für bedeutet das, dass beispielsweise ein Aubamayang durch einen Spieler, wie Batshuayi ersetzt wird oder zumindest alles versucht wird, so öder ähnlich zu handeln.
    Dass kaufmännische Dinge beachtet werden müssen, darauf gehe ich hier nicht ein, weil dies ein Gebot der Stunde sein muss.

    Für mich gilt deshalb, dass wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln einem Verschwinden in die Mittelmäßigkeit entgegenstemmen sollten.
    Einmal in den Abwärtsstrudel gerissen, bedeutete für mich, dass es praktisch bzw. nahezu unmöglich ist, wieder aus den Niederungen in die Beletage der europäischen Spitzenmannschaften zu gelangen.
    Denn unseren Platz hat dann mit Sicherheit jemand anderes übernommen.
    DAS könnte z. B. auch ein Verein wie RB Leipzig sein.
    Die Frage, die sich jeder, insbesondere unsere Vereinsführung stellen muss, ob so etwas gewollt ist.

    Kann man diesem Lauf aus realistischen Gründen nichts entgegensetzen, ohne das Bestehen des Vereins zu gefährden, dann ist das so und muss akzeptiert werden.
    Bei uns ist das jedoch nicht so.
    Bei uns wären bestimmte Mittel vorhanden, um wichtige Transfers, wie z. B. Batshuayi, zu realisieren.
    Stattdessen handelt man (WAHRSCHEINLICH) kleinkarriert.

    Werder Bremen, mit einem gewissen Herrn Lemke an der Spitze, sollte uns als Warnung dienen.
    Die haben sich in deren sportlichen Blütezeit, in der sie, wie wir auch, den Bayern Paroli geboten haben und ständig CL-Teilnehmer waren, totgespart.
    Wo sie jetzt sind, was sie jetzt darstellen, kann jeder sehen.
    NACH OBEN HABEN SIE ES NIE WIEDER GESCHAFFT!

    Passierte ist das in einer relativ harmlosen Zeit.
    Inzwischen hat sich die Szene durch das aktuelle Transfergebaren in eine Art von Tollhaus oder in das bissigste Haifischbecken aller Zeiten verändert.
    Deshalb sollte man es tunlichst vermeiden, das zweite Werder Bremen zu werden und dahin zu kommen, wo die gelandet sind.

    Für mich heißt das, dass man seitens unserer Verantwortlichen auf solche Experimente, wie die Besetzung der MS-Position verzichtet werden muss und man stattdessen "Butter bei die Fische" tun sollte.
    Das Experiment, das Maximilan Philipp heißen soll, ist eins, das gut gehen kann.

    Ich mag mir nicht ausmalen, was das für Folgen haben könnte, sollte es jedoch in die Hosen gehen.

    PS. Das hat auch nichts mit Negativdenken oder Schwarzmalerei zu tun, sondern ist meine große Sorge um den Verein, der seit mehr als 25 Jahre mein Fußballherz eingenommen hat.

    Sorry, ist wieder mal viel geworden. ;)
     
  15. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    @cocoline : Ich bin nicht davon ausgegangen, dass Watzke das je ernst gemeint hat. Wertschätzung ? Na ja, wenn man eine Ausrede sucht ... Ich habe es als grosskotzig empfunden. Wenn er Lewandowski gegenüber Wertschätzung ausdrücken wollte, dann muss man sowas nicht raushauen.

    @leipzig : Die erfolgreichsten Mannschaften sind die, die beständig sind, d.h., die ihre Spieler halten und als geschlossene, eingespielte Teams auftreten. Fussball ist eben ein Mannschaftssport. Real Madrid ist das beste Beispiel.

    Wenn man nicht über die Gelder und Strahlkraft eines solchen Vereins verfügt, muss man bei den Spielern halt eine Etage niedriger ansetzen. Im Vordergrund sollte immer eine feste Mannschaft stehen.

    Genau diese feste Mannschaftsstruktur ist bei uns, mehrfach, zusammengebrochen ( durch Abgänge und seltsame Kaderplanungen - wir haben das hier oftmals diskutiert ). Wenn jetzt Favre hingehen sollte und eine neue Mannschaft auf Perspektive aufbaut, mit Spielern, wie Philipp, die der BVB eher an sich binden kann, als einen Aubameyang, ist das genau der richtige Weg.

    Fussball ist ein Mannschaftssport. Das kann man gar nicht oft genug betonen. So haben die Bayern ihr Triple geholt, so haben wir unter Klopp Erfolge gefeiert, so sind wir 2014 Weltmeister geworden.
     
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  16. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Vom Grundsatz her stimme ich Dir ja 100% zu, so sehe ich es prinzipiell auch.

    Leider wird es durch die benannten Auswüchse immer schwieriger, Spieler zu transferieren, die von der Qualität her passen (von internationaler Klasse gehe ich schon nicht mehr aus) und nicht irgendwann den Verlockungen der PL widerstehen (können/werden).
    Denn selbst Spieler wie Philipp werden da sicher kontaktiert.
    Gleichrecht, wenn sie bei uns ständig ihr Niveau steigern.

    DAS bedeutet für mich, so habe ich das auch versucht darzustellen, dass die Verantwortlichen in einem STÄNDIGEN Prozess STÄNDIG danach trachten müssen, für den Spieler x einen geeigneten Spieler als Ersatz zu finden.
    DAS ist sicher nicht einfach und es besteht jedesmal die Gefahr, dass der Neue ein Flopp ist.
    Leisten Zorc und Co. gute Arbeit, sollte diese in der Regel gute Erfolge nach sich ziehen und punktuelle Flopps die Ausnahme sein.
    Im Großen und Ganzen sehe ich derzeitig auf der Einkaufsseite ganz ordentliche bis gute Arbeit, bei der "ENTSCHLACKUNG" des Kaders eher weniger gute.
    Dass diese Aufgabe eine mühevolle ist, haben sie sich quasi selbst eingebrockt.

    Bei einer Position, nämlich die hier heftig diskutierte des Mittelstürmers, wurde von Zorc und Co. schlechte Arbeit abgeliefert.
    Damit meine ich nicht den gegenwärtigen Stand der Dinge, denn im Prinzip ist diese Position schon beim Abgang von Lewa vakant gewesen.
    Immobile war ein Flopp bzw. hat bei uns nicht gepasst.
    Dann war da Ramos, der nur teilweise die nötige Qualität ablieferte.
    Es war ein GEWALTIGER ZUFALL, dass der Versuch Auba, der als rechter Außenbahnspieler gekauft wurde, umzufunktionieren so positiv gelungen ist.
    Es ist ein noch VIEL GEWALTIGERER ZUFALL, dass Auba praktisch über die Zeit nie verletzt war.
    Denn seit dem Verkauf von Ramos hatten wir praktisch keinen backup für diese Position.
    Für mich ist das keine gute, sondern eine schlechte Arbeit, die ich zudem als hochgradig fahrlässig ansehe.

    Gegenwärtig ändert sich die Haltung der Verantwortlichen (scheinbar) nicht.
    Sie glauben (scheinbar), dass sie mit Philipp ein weiteres solches Experiment wagen können und dass das genau wie bei Auba funktioniert.
    Die Möglichkeit, dass es gut geht, ist sicher gegeben.
    Die Wahrscheinlichkeit hingegen, dass das gleich zweimal hintereinander so funktioniert, sehe ich als sehr gering an.

    DESHALB, und nicht etwas nicht nur die Gegenwart betreffend, sehe ich diesbezüglich keine gute Arbeit.
    Jetzt wäre wohl die Chance gegeben gewesen Batshuayi doch noch zu verpflichten oder vielleicht mit einer Kaufoption nochmals auszuleihen.
    Wenn es stimmt, dass der BVB Abstand davon genommen hat, ist das fahrlässig, weil Batshuayi aus dem Nicht heraus gezeigt hat, was er kann.

    Wenn die Verantwortlichen gar davon ausgehangen sind, dass man einen besseren MS bekommen kann, wenn möglich zu einem geringeren Preis, dann ist das naiv, dumm und fahrlässig in Einem.
    Wenn man vielleicht gar meint, dass uns die Spieler, zudem in der immer unattraktiver werdenden BL, die Bude einrennen, dann ist das eine völlige Verkennung der Situation oder, wie Du es nennst, großkotzig.

    Zu einem erfolgreichen Verein gehört sicher eine sehr gut funktionierende Mannschaft.
    Dazu gehört aber auch ein funktionierendes Management.
    Beides muss eine Einheit bilden, um Erfolg zu haben.
    Stimmen diese beiden Faktoren nicht überein und kommt stattdessen noch ein weitere, in der Person des sich ständig in den sportlichen Bereich hineindrängenden Watzke hinzu, dann entsteht Chaos.
    Nicht nur bei uns, sondern in jedem Verein.
    Den Beweis, dass das so ist, haben wir in der Entwicklung bzw. dem Geschehen der letzten beiden Jahren leidvoll erleben müssen.

    Wenn also ein Verein, wenn also der BVB, Erfolg haben will, gehört nicht nur eine geschlossene Mannschaftsleistung, sondern eine gute Arbeit ALLER Verantwortlichen dazu.
    Durch die genannten Versäumnisse und größeren Fehler in den Transferhandlungen, ist bzw. wurde ist diese Einheit ins Ungleichgewicht geraten.

    Das, was in dessen Folge passiert ist, war deshalb zu einem großen Teil hausgemacht.
    Auch deshalb enstanden in der Mannschaft Grüppchen, der bei jeder Mannschaft der Welt der erste Sargnagel darstellt.

    Wir können nur hoffen, dass Fehler TATSÄCHLICH erkannt wurden, die "Installation" von Kehl und die Beraterfunktion von Sammer keine Augenwischerei darstellt, sondern der ERNSHAFTE und EHRLICHE Versuch ist, die notwendige Einheit aller Puzzleteile wieder zusammenzufügen.
    Nur durch Geschlossenheit aller Teilgebiete eines Verein, wenn alle IHRE speziellen Aufgaben gut erfüllen, kann auch eine geschlossene Mannschaft entstehen.

    Sehe ich zumindest so
     
  17. Gast1

    Gast1 Besuch

    :daumen:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. August 2018
  18. 09Michael

    09Michael Leistungsträger BFD - Mitglied

    :ironie an:Wie kanns eigentlich sein das, das Forum noch steht jetzt wo Witsel quasi fix ist ? :totlach::ironie aus:
     
  19. george b.

    george b. Stammspieler

    Wenn ich mich mit Favre anfreunden kann respektiere ich seine Entscheidungen was die Neue angeht. Die GL wird ihm Witsel ja nicht im Vobeigehen aufs Auge gedrückt haben ,sondern er trägt diese Entscheidung wohl mit. Wir können eh nur abwarten welcher Plan hinter den Transferaktivitäten steckt und zum meckern ist in der laufenden Saison Platz und Zeit genug. Jetzt warten wir erst einmal ab und dann wird gelobt oder niedergemacht.
     
  20. Saar-Borusse

    Saar-Borusse Stammspieler

    Ist das jetzt fix mit Witsel?
    Keine Ahnung was ich davon halten soll,da lasse ich mich gern positiv überraschen.
     

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