Marc Bartra

Dieses Thema im Forum "Was macht eigentlich ... ? - Ehemalige BVBler" wurde erstellt von Forenteam, 26. Juli 2017.

  1. Kevlina

    Kevlina WG - Chefin

    Oh wie schön...dann gratulier ich ganz herzlich zum Nachwuchs...[​IMG] ...und wünsch der kleinen Familie alles Gute!
     
  2. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    Marc Bartra on Twitter

    Auch wenn Sie es nicht gewohnt sind, es ist immer schön, einen Preis zu erhalten! Ich hoffe, wir genießen weiter und können noch mehr bekommen Danke @ AlfaRomeo_es # SpielerAlfa # AlfaBetis
     
  3. webdawg18

    webdawg18 Führungsspieler

  4. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    ICH KÖNNTE HEULEN, MIR STEHEN BEINAH DIE TRÄNEN IN DEN AUGEN!!!

    Reviersport berichtet heute:
    Ex-Spieler Marc Bartra blüht in Sevilla auf.
    Seit seinem Wechsel im Winter ist Betis die drittbeste Mannschaft nach Barca und Real.
    Sie verbesserten sich von Platz 13 auf Platz 5 und nehmen erstmals seit 5 Jahren wieder an der EL teil.


    Das alleine dokumentiert Batras Leistung nicht explizit.
    Nein, folgende Zahlen sind es, die in mir diesen traurigen Gemütszustand auslösen:
    Vorher hatte Betis die drittmeisten Gegentore erhalten.
    Seit Bartra bei Betis ist erhielten sie statt 2,09 Tore nur noch 0,8 Tore pro Spiel!
    Statt 1,28 Punkte holten sie 2,13 Punkte im Schnitt.

    Er selbst sagt, dass er merkte, dass Stöger nicht auf ihn setzte, daher keine Zeit verlieren und dahin wechseln wollte, wo sie auf ihn setzten, ihn quasi wollten und seine Leistungsfähigkeit richtig einschätzen.

    Wenn ich nun jeden Spieltag den von Stöger vorgezogenen "Pillen"-Toprak ansehen muss, kommt mir jedesmal, wenn ich an die Klasse und den feinen Menschen Marc Bartra denke, das Kotzen wegen diesem Verlauf der Dinge.

    Danke Herr Watzke, danke Herr Zorc, dass sie diesen Klasse-Spieler haben ziehen lassen und auf die Pille gesetzt habt.

    Die Aussage von Marc Bartra widerlegt nun wohl deutlich das Ammenmärchen, dass Watzke und Co. in die Welt gesetzt haben.
    Er wollte nicht vordergründig wegen den Ereignissen des Anschlages fort, sondern weil ihm seitens des BVB nicht der Stellenwert zugesprochen wurde, der seiner Klasse entsprach.
    Eine Klasse, die kurz davor war, den fußballerischem Stellenwert von Hummels vollständig vergessen zu lassen.
    Bosz, Stöger und WZ haben alles getan, uns diesen Klassemann wieder zu nehmen.

    :ironie an:
    ES LEBE TOPRAK'S WELTKLASSE
    :ironie aus:
     
  5. cocoline

    cocoline Stammspieler * BFD - Mitglied *

    In der WAZ steht, Barta hätte bei PB und PS keine Chance gesehen und hätte deshalb wechseln wollen.=-(
     
  6. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Findest Du es generell richtig, dass man Spieler, die unter Vertrag stehen,
    WEIL SIE BEI TRAINER A oder B KEINE CHANCE SEHEN,
    gehen lässt?
    Vor allem wenn der Spieler darum bittet.

    Ich sehe das so:
    1. Der Verein muss die Länge der Vertragslaufzeit abwägen, ob es z. B. Sinn macht, ihn ein Jahr vor Vertragsende zu verkaufen, um noch eine Einnahme zu generieren.
    2. Muss der Verein den sportlichen Wert des Spielers prüfen.
    Im Fall von Bartra war der SEHR HOCH (besser als Toprak, fußballerisch wertvoller als Sokratis und zusätzlich menschlich eine Art Vorbild).
    3. Muss man besondere Umstände berücksichtigen.


    Bestes Beispiel für 3. ist Sven Bender, der damals ebenfalls keine Chance für ständige Einsätze mehr sah.
    In Anbetracht seiner Verdienste, seinen mehrjährigen unbändigen Einsatz, der viele schwere Verletzungen nach sich gezogen hat, eine bedauerliche, aber menschlich richtige Entscheidung ... zumal es zum Zeitpunkt dieser Entscheidung in der IV noch einen Marc Bartra gab.

    Bei Marc Bartra hingegen war die Entscheidung, ihn gehenzulassen, eine falsche!
    Zumal sie NICHT (oder nur sehr wenig) auf dem Geschehen des Anschlages, sondern (lt. seiner eigenen Aussagen) auf der mangelnden Wertschätzung von PB und PS basierte.

    Die Geschichte mit dem Anschlag ließ sich als Begründung, um die Fans und Öffentlichkeit zu beruhigen, als Erklärung gut vorschieben.

    Sicher hat Marc Bartra schlimmer unter dem Geschehen gelitten und sicher hat er sich gerade in der Zeit, als es nicht gut lief, auch seine Gedanken dazu gemacht.

    Hätte man ihm jedoch die Wertschätzung entgegengebracht, die seiner Klasse entsprach und nicht diesen blinden Toprak eingesetzt, hätte er wohl nicht um seine Freigabe gebeten.

    Dann hätten wir jetzt einen IV, der über die Klasse verfügt, die nötig ist, um eine technisch gepflegte Spieleröffnung zu betreiben.
    Wir hätten quasi den Nachfolger von Hummels gehabt.
    Stattdessen haben wir einen IV, der zudem noch fehlerbehaftet, von Spieleröffnung weniger als Null versteht.

    Übrigens bin ich davon zu 100% überzeugt, dass Bartra, wie auch Manni Bender, auch dann loyal geblieben wären und weiterhin ihre Leistungen erbracht hätten, wenn ihnen die Freigabe nicht erteilt worden wäre.

    Klasse Management!
    Ich bin auf den nächsten Toprak und Co. gespannt.
     
  7. cocoline

    cocoline Stammspieler * BFD - Mitglied *

    Wobei es immer fraglich ist, wie ein Spieler (Berater) reagiert, wenn eine Freigabe verweigert wird.
     
  8. DC65

    DC65 Besuch

    Wenn ein Spieler unzufrieden Ist, der Trainer ihn trotz schlechterer Spieler nicht nominiert, sehe ich es als legitim, dass dieser Spieler trotz Vertrag auch an seine Zukunft denkt. Bei einem Angebot welches auch für den Verein interessant ist sollte man den Spieler gehen lassen.

    Im Falle Marc Bartra ist Fußballerisch und Menschlich einer der Besten gegangen.
    Schade für den BVB doch jetzt gut für Marc, dass er jetzt wieder aufblüht und seinen Traum WM 2018 doch noch erreichen kann.
     
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  9. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    ich denke auch auch der anschlag hat mitgeführt das er gewechselt ist
     
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  10. george b.

    george b. Stammspieler

    Marc hat sich von Anfang an auf den BVB eingelassen und ich glaube nicht ,daß man ihn nicht hätte halten können.Weder Tuchel noch Bosz wollten einen spielerisch starken IV,der Spieleröffnug kann und auch vorne gefährlich ist.Dafür wurde dann Toprak verpflichtet ,der ein Zerstörer ist ,aber weder nach vorne nennenswerte Impulse setzt noch im 16er Gefahr bedeutet ,wenn man den des Gegners meint und nicht den eigenen.Das ist ne richtige Kante ,hat aber ein sehr zaghaftes Zweikapfverhalten und vermittelt ,wie auch sein Partner Sokratis null Sicherheitsgefühl. Sicher war bei Marc nicht aller super,super ,aber wie er mit dem Bällchen umgehen konnte war schon so schlecht nicht und hätte man ihn nicht dauernd aus seiner Stammposition auf andere Positionen versetzt ,hätter er der Kopf unsere Abwehr werden können.Schnee von gestern ,aber für die paar Pimperlinge ,die Marc gekostet hat gibts zur Zeit nix Gleichwertiges.
     
  11. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Eben!
    Passte gerade zusammen.
    Wenig Pimperlinge große Klasse.

    Mal sehen wieviel wir jetzt für einen neuen IV berappen müssen und vor allem, was der dann kann, was Marc Bartra nicht auch konnte.

    Es hätte wohl eine Granatenabwehr werden können, Bartra und Akanji.
    War wohl so nicht gewollt.
    Schade und es macht mich jedesmal von Neuem wütend.
     
  12. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    man weiss doch nicht warum batra gegangen ist medien schreiben immer viel mist
     
  13. Kevlina

    Kevlina WG - Chefin

  14. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Da mag sehr viel Wahrheit in diesen Aussagen stecken.

    Ich kann mich trotzdem nicht der Sichtweise von Watzke (bezogen auf Bartra, nicht auf die Art und Dauer des Verfahrens) anschließen.
    Mir erscheint nach wie vor eine psychische Wechselwirkung zwischen diesen schlimmen Erlebnissen und der danach sportlichen Situation gegeben.

    Was machen solche Erlebnisse mit einem Menschen?
    Das kann keiner von uns, selbst wenn er Ähnliches erlebt hätte, abschließend beurteilen.
    Dafür ist die mentale Verarbeitung der Erlebnisse viel zu individuell.

    Eine Gegenmaßnahme zur Bewältigung der schlimmen Erlebnisse sind jedoch mit Sicherheit positive Erlebnisse quasi gegenzuleben bzw. zu erleben.

    Genau DAS war aber bei Bartra nicht gegeben.
    Bosz hat ihn positionsfremd als rechten AV eingesetzt.
    Dort kam Bartra nicht zurecht.
    Die Folge war Verunsicherung und Fehlerhaftigkeit ..... wohlgemerkt auf DIESER für ihn ungewohnten Position.
    Hinzu kam die sich rapide verschlechternde Leistung aller.
    DANACH war Bartra mit der Begründung von Formschwäche praktisch außen vor.
    Er erhielt nie wieder eine wirkliche Chance auf seiner Stammposition.

    Nach diesem unsäglichen Bosz kam dieser Defensivtrainer Stöger.
    Der zog fatalerweise den "Supertechniker" Toprak dem "Antifußballer" Bartra vor.

    Bartra war nun in der für ihn beschissenen Situation, dass er sich praktisch abkömmlich fühlte, einen Vertrauensverlust verspürte, nicht mehr spielte.

    Jetzt kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er in einer solchen Situation, wie sicher die große Mehrheit der Menschen, anfing zu grübeln.
    Über seine Lage beim BVB, die Erlebnisse des Anschlages, seine Chancen in die spanische NM zur Fußball-WM berufen zu werden und sicher einige weitere Dinge.
    Alles in allem überwogen in dieser Zeit diese negativen Dinge den wenigen positiven Erlebnisse, wie sein familiäres Glück.

    Von dieser Entwicklung ausgehend kann ich Watzkes Aussage, dass Bartra nur noch weg wollte, als stimmig ansehen.
    Watzke führt jedoch vordergründig das Geschehen des Anschlages als Hauptgrund an.
    Damit bringt er sich, Zorc und die beiden Supertrainer fein aus der Schusslinie der Mitverantwortung.

    Wie mit Bartra intern umgegangen wurde, kann keiner von uns wissen.
    Ich spekuliere einmal und möchte meinen, dass ihm unter einem anderen Trainer (a la Favre, vielleicht sogar TT) die Wertschätzung entgegengebracht worden wäre, die er aufgrund seiner Erlebnisse, aber auch seiner sportlichen Klasse ganz einfach verdient hätte.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass dadurch Bartra sein Trauma bewältigt und zu seiner Klasse zurückgefunden hätte.
    Zumal er grundsätzlich mit geschlossenen Augen noch der doppelt bessere Fußballer als dieser blinde Toprak ist.

    Ich bedauere das jede Sekunde, wenn ich den Namen Bartra höre, lese oder ihn sehe.
     
    Kevlina gefällt das.
  15. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Selbst wenn es so wäre, dass Marc Bartra es wegen der Erinnerung an den Anschlag " nicht mehr ausgehalten " hätte, weiss ich gar nicht, was eine so private und intime Sache in der Presse verloren hat.

    Wenn irgendjemand das Recht hat, darüber öffentlich zu sprechen, dann wäre es Marc Bartra selber. Nur er, als direkt Betroffener ( Watzke sass ja nicht im Bus ) kann entscheiden, wann und wie er darüber spricht und ob es in die Presse gehört.

    Ich finde die Aussage on Watzke fast schon unverschämt. Man hat den Eindruck, er benutzt diesen feigen Bombenanschlag geradezu für seine Zwecke. Finde ich nicht gut.
     
    svenska und Salecha gefällt das.
  16. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler


    Von der Sichtweise habe ich es noch gar nicht betrachtet.
    Ja, es ist Bartras ganz private Angelegenheit sich darüber zu äußern, was der tatsächliche Grund für seinen Weggang war.

    In dem Watzke das instrumentalisiert, bestätigt er indirekt, dass es eben nicht nur der Bombenanschlag war, der Bartras Entschluss prägte.
    Stattdessen wird es wohl eine Mischung von dem sein, was ich als Vermutung schilderte.
    Das Watzke das Thema zum jetzigen Zeitpunkt nochmals aufwärmt, legt die Vermutung nahe, dass er mit dieser ausschließlichen Begründung zum xten Mal versucht, von den anderen Gründen abzulenken.
    Nochmals, auch wenn ich mich da wiederhole.
    So, wie sich Marc Bartra in kürzester Zeit mit dem BVB auch mental identifizierte, wollte er sicher nicht nur ausschließlich wegen dem Attentat vom BVB weg.
    Aber mit dieser Begründung kann Watzke eben gut von all den anderen Gründen ablenken.
     
  17. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    Floralys gefällt das.
  18. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler


    Bei mir trocknen die Tränen jetzt gleich recht nicht!
     
  19. Kevlina

    Kevlina WG - Chefin

    Stimmt, wenn man das so liest kommt der Stich wieder...:gsad2:...aber ich gratulier ihm auch ganz herzlich zur gewonnenen Wahl!
     
  20. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Habe gestern das Sevilla-Derby gesehen.
    Marc Batra hat als Abwehrchef der Betis-Abwehr ein souveränes Spiel gespielt.
    Leider musste er kurz vor Schluss leicht verletzt vom Platz.

    Betis hat übrigens nach 11 Jahren wieder einmal ein Derby-Heimspiel gewonnen.
    Torschütze des einzigen Tors war, in seinem 16. Derby, der ehenmalige spanische Nationalspieler und Klub-Ikone Joaquín.
    Der ist inzwischen 37 und einer vom Schlage Pizzaro's.
    Hut ab!
     

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