Unser Management

Dieses Thema im Forum "Mannschaft & Management" wurde erstellt von Forenteam, 3. Dezember 2017.

  1. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Bei Peter Bosz wurde nur in einer Hinsicht überhastet gehandelt : seine Ernennung zum Chef Trainer. Sein Abgang war letztendlich alternativlos.
     
  2. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    Ich glaube, Du interpretierst Klopp's Abgang nicht ganz richtig.
    Sicher war seine Zeit wohl um.
    Ein durchaus normaler Entwicklungsprozess im Daseins eines Trainers, dessen Wirkung sich früher oder später eben abnutzt.

    Doch Klopp wurde eben nicht entlassen, sondern er war selbst so klug zu sehen, dass er nichts Großes mehr bewirken kann.
    Ich bin überzeugt, dass man ihn nie entlassen hätte.
    Zumindest nicht in der damaligen Situation.

    Mit TT kam einer, der es auch auf längere Sicht hätte sein können.
    Warum es nicht passte, werden wir nie wirklich erfahren, aufgrund bestimmter Indizien nur vermuten können.
    Schade für den BVB, aber TT war entweder zu unbequem oder eben tatsächlich so ein Ar..., wie kolportiert wurde.

    Allerdings bleibt festzustellen, dass alles danach kommende, so oder so ein Griff ins Klo war.
    Ja, auch Favre ist das.
    Denn mit solchen Spielern, muss ganz einfach mehr drin sein, als er abliefert.
    Nicht unbedingt die DM, aber zumindest eine deutliche Abgrenzung zu den restlichen Teams der BL.
    So, wie Watzke es (wieder einmal zu große Töne spuckend) herausposaunt hat.
    Der BVB die KLARE Nummer 2 in der BL.
    KLAR sieht anders aus, als die Realität der letzten beiden Saisons.

    Mit einem anderen Trainer wäre das und vielleicht sogar mehr (Saison 18/19) u.U. sogar möglich gewesen.
    So bleibt für mich der Fakt, dass die Verantwortlichen in der Trainerfrage nach dem Abgang von TT ganz einfach versagt haben.
     
  3. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Klopp wird immer als Übergott gesehen. ist er irgendwie ja auch, aber sachlich gesehen, war für ihn Schluß beim BVB. Es brauchte einen Verein, wie Liverpool, damit es ihn wieder zwickt. Liverpool war für Klopp genauso wichtig, wie Klopp für Liverpool.

    Tuchel hat beim BVB Unglaubliches geleistet. Er musste in Klopps Fußstapfen treten, hatte immer 50% der Fans und anscheinend 50% des Vereins gegen sich, wichtige Leistungsträger haben den Verein verlassen, Bombenanschlag ... und trotzdem haben wir z.T. brillanten Fussball gespielt und den DFB Pokal gewonnen. Ich hätte Tuchel ( natürlich kenne ich die wahren Hintergründe nicht ) niemals gefeuert.

    Alles, was danach kam, war zweite und dritte Wahl. Ob vernünftig ( Corona Situation ) oder überzogen ängstlich - der BVB hat es versäumt, Favre gegen einen wirklich geeigneten Coach auszutauschen.
     
  4. Pohly91

    Pohly91 Legende * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

    Zorc hat gerade ganz klar als Ziel rausgegeben die CL-Gruppenphase zu überstehen.
     
  5. Salecha

    Salecha Leistungsträger * BFD - Mitglied *

    Doch so hohe Ziele....(duckundweg)
     
    Frau1909 gefällt das.
  6. Frau1909

    Frau1909 Stammspieler * BFD - Mitglied *

    Ich mach es jetzt mal dramatisch:

    WARUM WERDEN KEINE GUTEN ABWEHRSPIELER VERPFLICHTET??

    Es heißt doch, uralte Regel:

    Mit einer guten Offensive gewinnt man Spiele, mit einer guten Defensive gewinnt man Titel.

    :motz::motz::motz::motz::motz::motz::motz::motz::motz:
     
  7. nadine

    nadine Informationsministerin * BFD - Mitglied *

    wir haben zagadou ist nur verletzungsanfällig
     
  8. Pohly91

    Pohly91 Legende * BFD - Mitglied * BFD - Vorstand

  9. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler * BFD - Mitglied *

    @baxter , ich habe in Beantwortung Deines Beitrages im LF-Thread, mal meine Meinung zum Thema Ajax und meine Sicht zum Vergleich mit dem BVB in diesen Thread verschoben.
    Ich denke, das er hier besser passt.

    Ajax hat sicher ein besseres Selbstverständnis und Vertrauen in seine Fähigkeiten.
    Dieses jahrzehntelang gewachsene Selbstverständnis haben die sich, trotz dass die Ehrendivison nicht die Klasse der BL und auch nicht deren finanziellen Möglichkeiten hat, beibehalten.
    Wie wir sind sie davon betroffen, stetig Spieler zu verlieren und neue integrieren zu müssen.
    Auch das hat deren Selbstverständnis nicht gebrochen.

    Unsere erfolgreiche Geschichte ist eine kürzere.
    Trotzdem haben wir sicherlich bessere Voraussetzungen, als Ajax.
    Was aber passiert bei uns?
    Weicheigelaber a la Echte Liebe, an der völlig falschen Stelle.
    Mit halbseidenen Aussagen werden den Spielern, selbst nach den erbärmlichsten Auftritten, seit dem Abgang von Tuchel, Alibis geliefert und trotz aller Drohungen inkonsequent gehandelt.
    Teils ist das noch mit den betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen erklärbar.
    Der andere Teil an Inkonsequenz aber ist hausgemacht.
    Falsche oder fehlende Transfers, unterbesetzte und überbesetzte Kaderpositionen und das Festhalten an ehemaligen, besseren Leistungen, ist kontraproduktiv.

    Am Beispiel von Reus kann ich das wohl am Besten erklären.
    Da ist ein verdienstvoller Spieler, der ohne die ewigen Verletzungen dauerhaft Weltklasse gewesen wäre.
    Trotz dieser Verletzungen war er temporär auch weltklasse.
    Nur eben WAR !
    Genaugenommen ist er seit eineinhalb Jahren nicht mehr der, der er mal war.
    An dieser Stelle greift m.M.n. das Weicheiverhalten unserer Verantwortlichen.
    Denn trotzdem ist er Kapitän.
    Ein Kapitän, der viele eigene sportliche Probleme auf dem Platz hat.
    Ein Kapitän, der sich deswegen als einer der ersten auf dem Platz versteckt.
    Ein Kapitän, der nicht, wie erforderlich, vorangeht.

    Trotzdem wird er z. B. in Rom mindestens einem aktuell besseren Spieler, Reyna, vorgezogen.
    Entgegenn dem Leistungsprinzip, inkonsequent, aufbauend auf einstiger klasse Leistungen, auf dem Namen.

    Um es klar hervorzuheben.
    Für meine Argumentation habe ich "den Fall Reus" nur als BEISPIEL herangezogen, ich will also Reus nicht in eine negative Ecke stellen.
    Sicher hätte ich auch ein anderes finden können.
    Ich fand es jedoch als aktuelles Beispiel für meine Argumentation nur gut geeignet

    Mit Nostalgie, mit einer, an dieser Stelle falschen Echte Liebe, arbeitet man inkonsequent, mithin teils unprofessionell.

    So lange sich da nichts ändert, auch eine gewisse Härte und Durchgreifen a la den Bazen gezeigt wird, werden wir mit jedem noch so guten Kader, der Erfolgsmusik hinterherlaufen.
     

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