Mats Hummels - Nr. 15

Dieses Thema im Forum "Mannschaft & Management" wurde erstellt von Forenteam, 3. Dezember 2017.

  1. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler BFD - Vorstand

    Mir persönlich ist es sowas von Wumpe was diese Typen so treiben. Wer sich Berühmte Persönlichkeiten außerhalb ihrer Profession zum Vorbild nimmt ist für mich eh nicht ernst zu nehmen.
     
  2. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Ich versichere Dir, dass ich zu Deiner Fraktion gehöre.
    Vorbilder sind für mich Menschen, die anderen Menschen in schlimmen Situationen helfen.
    Beispielsweise mein Chirurg, der mir in einer sechsstündigen OP einen gutartigen Tumor aus dem Kopf entfernt hat.
    Auf solche und ähnliche Menschen schaue ich auf.
    Fällt mir gerade ein, auch auf Fußballer, wie Neven.

    Sportlich kann man sich vielleicht an Fußballern orientieren, versuchen etwas abzuschauen.
    Was die in den einschlägigen Medien treiben eher weniger. Von Ausnahmen abgesehen.
     
  3. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler BFD - Vorstand

    Ich verstehe tatsächlich die Kickernote von Hummels beim Bauern Spiel nicht.
    Er hat eine 3,5 erhalten mit Bürki zusammen die BVB-Bestnote.

    Ich würde nicht sagen dass seine Leistung zwischen Befriedigend und ausreichend war. Zudem war er Kapitän und hatte den Haufen 0 im Griff. Das hat echt nichts mit irgendwelchen Antipathien zu tun, ich frage mich nur wie wenig man in der Bundesliga als Berufsfußballer tun muss, damit die Leistung als ausreichend eingestuft wird.

    Ich kann mich natürlich irren, aber mir kommt das nicht realistisch vor, gerade als Kapitän.
     
  4. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Ich war bzw. bin bestimmt kein Hummelsfreund.
    Allerdings respektiere ich seine bisherige Saisonleistung sehr.
    Für mich war er, was ich so gar nicht erwartet habe, der einzige FELD-Spieler mit sehr guter und guter Form.

    Da Fußball bekanntlich ein Mannschaftssport ist, hängt die Leistung des Einzelnen u.a. auch von der Gesamtleistung des Teams ab.
    Wenn ich mal den für mich überragenden Bürki ausklammere, dann war es einzig und alleine Hummels, der bisher so auftrat, dass man die Zielstellung DM erkennen konnte.
    Wohlgemerkt als Einziger, kein Witsel und auch nicht unser Pseudo-Kapitän Reus erfüllten für mich die Kriterien eines Führungsspielers.
    Nicht sportlich, aber wichtig, auch nicht als Mentalspieler.
    Witsel taucht zunehmend ab und Reus, der sich zum Aushängeschild des BVB, aber nicht als vorangehender Kapitän eignet, ebenso.

    KEINER, außer Hummels zeigt mentale Stärke.
    Alles anderen spielen so, wie es ihnen Onkel Schnarch vorlebt.
    Praktisch der negative Beweis, dass, wie bei Klopp positiv zu sehen, sich die Arbeit eines Trainers unbedingt auf die Art des Teams auswirkt.

    Zurück zum SCHÄM-Auftritt in München.
    Ich fand, im Gegensatz zu Dir, die Bewertung von Hummels sogar zu schlecht.
    Genau, wie die von Bürki.
    Hätten nur vier, fünf andere eine ähnliche Leistung gebracht und die anderen so mitgenommen, wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit anders gelaufen, als das, was wir ertragen mussten.

    Hummels alleine, gleichrecht nicht Bürki, konnte es doch gar nicht schaffen, die restlichen 9 Mann in die Spur zu bringen.
    Sie konnten doch nur noch Schlimmeres verhindern.

    Mithin hätte ich ihre Leistungen mit 2,0 oder 2,5 bewertet.
    Mit dieser Bewertung wäre auch der extrem krasse Leistungsunterschied zwischen der Leistung der beiden zum willen- und hilflosen Auftritt des restlichen Schäm-Haufens deutlicher zum Ausdruck gebracht worden.
    Denn wenn beide mit 3,5 bewertet worden sind, hätte man für den Rest des Haufen die Punkteskala von 6 auf 8 Punkte erhöhen müssen.
    Leider bewegten sich einige sogar im unterirdischen Spektrum dessen, was vom Willen, dem Mut, der Erfolgsmentalität eines Profisportlers abgefordert werden muss.

    Denke mal über meine Sicht/Argumentation nach.
    Vielleicht irrst Du Dich tatsächlich ... oder ich bewerte das Ganze zu hart.
     
    Susi gefällt das.
  5. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler BFD - Vorstand

    Wie gesagt, kann mich irren.
     
  6. hotzenplotz

    hotzenplotz Legende

    Hummels Einstellung und tatsächliche Leistung, sind im Bayern Spiel zweierlei gewesen.
    Einstellung = 2, Spielnote = 5.

    Rein sportlich, hätte ich da lieber den sturen Zagadou gesehen.

    Geht man davon aus ( wie ich ), dass ein Teil der Mannschaft dieses Spiel absichtlich abgeschenkt hat, erklärt sich Hummels maue Leistung. Er hatte Null Unterstützung. Einmal hatte er die Schnauze voll ( deshalb Einstellung = 2 ), nahm den Ball und versuchte alleine durchzubrechen.

    Auch da kam niemand mit, sodass Hummels in drei Bayern Spieler lief. Ergebnis : Ballverlust.

    Hummels wusste nichts von der Meuterei und ist, wie Reus, Favre und die Häuptlinge, voll vor die Wand gelaufen.

    Ich vermute ( das ist, was ich hier im Laden höre und das stimmte bislang immer ), dass Bürki, Rapha, Akanji ( trotzdem er immer gesetzt ist ), Witsel, Delaney und Götze die Köpfe der Anti Favre Gruppe sind.
     
  7. Pohly91

    Pohly91 Führungsspieler BFD - Vorstand

    Das würde ich auch sofort unterschreiben. Und dann wären wir auch bei der 3,5;)
     
  8. leipzig09

    leipzig09 Führungsspieler

    Mir ist die Vermutung der Meuterei bzw. gegen den Trainer spielen, irgendwie zuweit hergeholt.
    Ich kann sowas nicht glauben, zumindest nicht, dass es bewusst bzw. organisiert passiert.

    Ich glaube eher, dass es das indirekte Ergebnis einer Tendenz ist.
    Nämlich:
    - der Unzufriedenheit Einzelner hinsichtlich des Spielsystems,
    - der eingesetzten Positionen (Brandt, Hazard, Götze, als MS)
    - der Nichtberücksichtigung trotz (vielleicht) sehr guter Trainingsleistung (Zagadou)
    - des Ignorierens (Zagadou, Delaney, Guerreiro) trotz guter Spielleistung im Verhältnis der Einsatzzeit anderer, formschwächerer Spieler,
    - die Mutlosigkeit, Zögerlichkeit, ständigen Warnerei (sogar bei viel schwächer einzustufenden Gegnern),
    - die Einengung der offensiven Fähigkeiten unserer Offensivspieler durch diese vorsichtige, defensive Spielweise.
    USW.

    Das alles spüren Spieler intuitiv.
    Vielleicht auch die Tatsache, dass sie, was auch immer sie machen, im Zentrum keinen wirklichen Abnehmer (MS) für erspielte Chancen finden.
    DASS es somit, selbst in guten Spielen, richtig schwierig ist, zum Torerfolg zu kommen.

    Somit ensteht ein Sammelsurium an Unzulänglichkeiten, dass leistungshemmend wirkt.
    Eine vorsichtige Spielweise (langsames Quergespiele) hält Einzug, schnelle Passfolgen werden Mangelware, die Risikobereitschaft sinkt, die Unzufriedeheit steigt, der wirklich überzeugende Erfolg bleibt aus, RESIGNATION ist die Folge.

    Das alles zusammen erzeugt Lustlosigkeit und hat dann möglicherweise zur Folge, das jeder nicht 100+, sondern nur noch 95% seiner eigentlichen Leistungsfähigkeit abruft, der Willen ebenso nachlässt.
    In Summe ein verheerendes Ergebnis.
    Gegen Gegner, wie die Bayern, noch verheerender, moralisch demotivierend hoch zehn wirkend.

    Dazu dann noch Zorcs Gequatsche, dass er Favre außen vor sieht, was den Spielern suggeriert, dass sie die Bösen und dieser Onkel Schnarch der fehlerlose gute Trainer ist.

    Ich bin deshalb überzeugt, dass jeder andere Trainer zunächst Abhilfe schaffen kann.
    Die Karre ist nicht nur in den Dreck, sondern bereits in den Schlamm gefahren.
    MIT DIESEM TRAINER wird sie nicht rauszuziehen sein!!!
     

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